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Anzahl der Schadensfälle durch Gewitter gestiegen

Gewitter verursachen immer mehr Schäden. Dass die durchschnittliche Schadenshöhe gestiegen ist, hat einen Grund.

Forscher sind sich sicher, dass durch den Klimawandel häufiger Gewitter auftreten. Der Grund: Wenn die Luft wärmer ist, enthält sie mehr Feuchtigkeit und Energie – die Voraussetzung für Gewitter. Diese Entwicklung schlägt sich auch in den verursachten Schäden nieder. Wie der Gesamtverband der Versicherer (GDV) mitteilt, haben Gewitter 2021 mehr Schäden angerichtet als ein Jahr zuvor. „Für 210.000 Blitz- und Überspannungsschäden haben die Versicherer rund 200 Millionen Euro geleistet“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die Schadenssumme stieg im Vergleich zu 2020 um 20 Millionen Euro und die Anzahl der Schäden um 30.000.

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Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2023: So geht es weiter

Bund und Länder haben sich nach dem EU-Veto auf die Ausgestaltung der GAP 2023 geeinigt.

Bei ihrer Sonderkonferenz in Magdeburg haben die Amtschefinnen und Amtschefs der Agrarressorts von Bund und Ländern über den deutschen Strategieplan zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beraten. Anlass für das außerordentliche Treffen war Abstimmungsbedarf zur nationalen Ausgestaltung der EU-Agrarförderung ab 1. Januar 2023. Die Europäische Kommission hatte zuvor Anpassungen im deutschen GAP-Strategieplan gefordert. 

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milchpreis
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EMB-Bericht: Milchpreis bewegt sich in Richtung Kostendeckung

Die Differenz zwischen Produktionskosten und Milchpreis hat sich reduziert, was aber laut European Milk Board die Probleme der Milcherzeuger nicht löst.

Laut dem European Milk Board (EMB) haben sich die Produktionskosten der Milcherzeuger und der Milchpreis angenähert. Das EMB beruft sich dabei auf die vierteljährlich aktualisierte Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL). Mit Stand April betrugen die Ausgaben 47,60 ct/kg, während der durchschnittliche Auszahlungspreis in der gleichen Zeit bei 47,20 ct/kg lag. 

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özdemir
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Özdemir sieht keinen Grund für „radikale Bauernproteste“

Nachdem landwirtschaftliche Vertreter neue Proteste angekündigt hatten, äußerte sich Bundesminister Cem Özdemir in einem Interview.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sieht nach den massiven Bauernprotesten in den Niederlanden keinen Grund für ähnliche Aktionen in Deutschland. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) verwies der Grünen-Politiker darauf, dass die Ausgangslagen in beiden Ländern nicht vergleichbar seien: Während in den Niederlanden Landwirte bis zu 95 Prozent der Emissionen reduzieren sollen, gehe es in Deutschland um moderatere Einschränkungen beim Düngen: „Es ist ja nicht so, dass es ein Düngeverbot geben wird. Die Bauern können ja weiter düngen, aber so, dass wir insgesamt von der zu hohen Nitratbelastung runterkommen.“ Geplant ist eine Reduktion von 20 Prozent auf Flächen, die in so genannten roten Gebieten mit einer zu hohen Belastung liegen. 

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Hanf und Co: Wie heimische Bastpflanzen in der Autoindustrie verwendet werden können

In einem Projekt entwickeln Forscher Möglichkeiten zur Verwendung von Hanf und Flachs im Automobilbau.

Heimische Bastpflanzen dienen bereits seit Jahrhunderten zur Fasergewinnung. Ihre Fasern zeichnen sich besonders durch vielfältige Eigenschaften aus und eignen sich daher zur Herstellung unterschiedlichster Produkte. Zu den historischen Einsatzbereichen gehörten neben Bekleidung auch technische Gewebe wie zum Beispiel für Säcke, Segel, Taue und Netze. Auch heute macht ihr großes Leichtbaupotenzial Bastfasern zu einer interessanten Material-Alternative im Bereich der Entwicklung moderner kraftstoffsparender Autos und elektromobiler Lösungen. Im vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten DuroBast-Projekt wird die Verwendung von Bastpflanzen, wie Hanf, Flachs und Nesseln, in der Industrie getestet.

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tierhalter
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Tiergesundheit: Das müssen Tierhalter über die erweiterte Aufzeichnungspflicht wissen

Für Tierhalter gilt ab sofort die Erweiterung des EU-Tiergesundheitsrechts.

Die Vorschriften des EU-Tiergesundheitsrechts wurden geändert. Tierhalter müssen nun erweiterte Anforderungen zur Identifizierung, Registrierung sowie Rückverfolgbarkeit beachten. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mitteilt, gilt das für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen. 

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verbraucher
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Umfrage: Verbrauchern ist derzeit der Preis wichtiger als Nachhaltigkeit

Eine Umfrage hat ergeben, dass Verbraucher eher auf den Preis achten, als auf Nachhaltigkeit. Auch die Angst vor Lebensmittelknappheit ist ein Thema.

Eine Online-Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) und der Landesinitiative Ernährungswirtschaft Niedersachsen hat ergeben, dass Verbraucher derzeit eher auf den Preis achten als auf Nachhaltigkeit. Der Grund sind die steigenden Lebensmittelpreise. Das geht aus einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor, den unter anderem das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta veröffentlicht hat.

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boden
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Neue Broschüre: Wie kleine Organismen im Boden für Nachhaltigkeit sorgen

Das BZL hat die kostenlose Broschüre „Lebendige Böden, fruchtbare Böden“ aufgelegt.

Bodenorganismen sorgen für fruchtbare Böden und fördern das Pflanzenwachstum. Wird das Netzwerk zu stark gestört, bemerken dies Landwirte an aufkommenden Pflanzenkrankheiten, mangelnder Nährstoffversorgung der Pflanzen, einem ungünstigen Bodengefüge und letztlich an der Ernte. Mit einer bodenschonenden Bewirtschaftung können diese Organismen und ihre Leistungen gelenkt und nachhaltig höhere Erträge erzielt werden. Wie das geht, zeigt die neue 48-seitige Broschüre „Lebendige Böden, fruchtbare Böden“ des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL).

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pflanzenschutz
Foto: IVA

Studie: Investition in Pflanzenschutz-Technologien nachhaltiger als Reduktion

Der Industrieverband Agrar kritisiert EU-Ziele, Pflanzenschutz zu reduzieren, und hat eine Studie mit alternativen Lösungen in Auftrag gegeben.

Die EU-Kommission hat ihren Entwurf für eine Verordnung über den nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Sustainable Use Regulation – SUR) präsentiert. Der Industrieverband Agrar (IVA) kritisiert, dass die Vorschläge nicht den aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft entsprechen. Auch die bereits geleisteten, erheblichen Reduktionen des Pflanzenschutzes seien nicht angemessen berücksichtigt worden. Der IVA hofft, dass sich die Bundesregierung zusammen mit anderen Mitgliedsstaaten in den Verhandlungen über den Kommissionsvorschlag für Verbesserungen einsetzt, die mehr Flexibilität einräumen.

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natur
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Ökosysteme und Agrarlandschaft: So will die EU die Natur umbauen

Die EU-Kommission hat sich mit dem Nature Restoration Law große Ziele gesetzt.

Die EU-Kommission hat den Entwurf einer Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) veröffentlicht. Dieser enthält Vorschläge für neue, rechtsverbindliche Ziele, unter anderem zur Renaturierung von Meeren, Flüssen und Wäldern. Aber auch Ökosysteme in der Stadt und in der Agrarlandschaft sind wichtige Themen, vor allem zum Schutz von Bestäubern. Die Ziele werden EU-weit gelten.

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