naturgefahren
Foto: GDV

Naturgefahren: So hoch sind die Schäden im ersten Halbjahr 2022

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat die gesamte Schadenshöhe bekanntgegeben, die im ersten Halbjahr durch Naturgefahren entstanden ist.

Naturgefahren haben im ersten Halbjahr 2022 Schäden in Höhe von rund drei Milliarden Euro verursacht. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. „Bisher ist 2022 ein überdurchschnittliches Schadenjahr. Allein die Wintersturm-Serie „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ im Februar sorgte mit 1,4 Milliarden Euro für fast 50 Prozent der Schäden,“ so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Schwere Schäden richtete im Mai auch der Tornado „Emmelinde“ in Nordrhein-Westfalen an. 

Naturgefahren: So hoch sind die Schäden im ersten Halbjahr 2022 weiterlesen
zusatzversorgung
Foto: rawpixel.com/freepik.com (Symbolbild)

Zusatzversorgung für landwirtschaftliche Arbeitnehmer: Anträge bis 30. September 2022 stellen

Unter bestimmten Bedingungen können Arbeitnehmer der Land- und Forstwirtschaft einen Antrag auf eine Zusatzversorgung stellen. Die Frist endet am 30. September.

Arbeitnehmer, die rentenversicherungspflichtig in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren, können eine Ausgleichsleistung beantragen, darauf macht die Zusatzversorgungskasse für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft (ZLA) aufmerksam. 

Zusatzversorgung für landwirtschaftliche Arbeitnehmer: Anträge bis 30. September 2022 stellen weiterlesen
mela

MeLa 2022: Technik, Tiere und alles rund um Cyber-Sicherheit 

Am 8. September öffnet die MeLa in Mühlengeez mit vielfältigen Themen ihre Pforten.

Vor den Toren Güstrows öffnet am 8. September die 31. MeLa Mühlengeez. Die Messe ist die größte Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau. Corona-Auflagen soll es laut Veranstalter nicht geben. Die Ausstellung dauert bis einschließlich 11. September.

MeLa 2022: Technik, Tiere und alles rund um Cyber-Sicherheit  weiterlesen
diebstähle
Foto: Bayerische Polizei (Symbolbild)

Diebstähle hochwertiger Landtechnik: Polizei gibt Sicherheitstipps

Immer wieder kommt es zu Diebstählen hochwertiger Landtechnik. Eine Serie in Niedersachsen hat die Polizei Diepholz zum Anlass genommen, präventive Tipps für Landwirte zu geben.

In diesem Jahr kam es in mehreren Bundesländern vermehrt zu Diebstählen in landwirtschaftlichen Betrieben. Oft haben es die Täter auf hochwertige GPS-Geräte abgesehen, die sie dreist aus Traktoren stehlen. In Niedersachsen zum Beispiel haben Kriminelle im Juni in mehreren Orten einen Gesamtschaden von 100.000 Euro angerichtet. Sie haben aus Fahrerkabinen Parallellenksysteme entwendet. Die Traktoren befanden sich zum Teil zur Tatzeit in verschlossenen Hallen.

Diebstähle hochwertiger Landtechnik: Polizei gibt Sicherheitstipps weiterlesen
befreiungsgrenze
Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Alterskasse: Neue Befreiungsgrenze bei außerlandwirtschaftlichem Einkommen

Die Befreiungsgrenze bei Zusatzeinkommen wird erhöht und an die Minijobgrenze angepasst.

Versicherte der Landwirtschaftlichen Alterskasse (LAK) können sich auf Antrag befreien lassen, wenn sie regelmäßig außerlandwirtschaftliches Einkommen beziehen, das die Befreiungsgrenze übersteigt. Wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mitteilt, wird diese ab 1. Oktober durch eine Gesetzesänderung erhöht. Sie wird an die sogenannte Minijobgrenze gekoppelt.

Alterskasse: Neue Befreiungsgrenze bei außerlandwirtschaftlichem Einkommen weiterlesen
trockenheit
Foto: A_Bruno/stock.adobe.com (Symbolbild)

Sachsen: Sommergetreide und Grünland leiden unter anhaltender Trockenheit

Das sächsische Agrarministerium und der Landesbauernverband befürchten Einbußen für die sächsischen Landwirte aufgrund der anhaltenden Trockenheit

Die Ernte in Sachsen ist durch die langanhaltende Trockenheit bestimmt. Wie aus einer gemeinsamen Mitteilung des sächsischen Landwirtschaftsministerium und des Landesbauernverbandes hervorgeht, ist unter anderem das Vogtland schwer betroffen. Die Dürre sorgte dafür, dass in vielen Regionen Sachsens so früh wie noch nie mit der Ernte begonnen wurde. Auf den leichteren Standorten kam es zur Notreife des Getreides. Laut Bauernpräsident Torsten Krawczyk dürfen die im Vergleich zum Vorjahr höheren Erträge nicht über die Probleme hinwegtäuschen. Die Betriebsmittel, vor allem Düngemittel, seien teurer geworden. 

Sachsen: Sommergetreide und Grünland leiden unter anhaltender Trockenheit weiterlesen
gewitter
Foto: Felix Mittermeier/pixabay.com

Anzahl der Schadensfälle durch Gewitter gestiegen

Gewitter verursachen immer mehr Schäden. Dass die durchschnittliche Schadenshöhe gestiegen ist, hat einen Grund.

Forscher sind sich sicher, dass durch den Klimawandel häufiger Gewitter auftreten. Der Grund: Wenn die Luft wärmer ist, enthält sie mehr Feuchtigkeit und Energie – die Voraussetzung für Gewitter. Diese Entwicklung schlägt sich auch in den verursachten Schäden nieder. Wie der Gesamtverband der Versicherer (GDV) mitteilt, haben Gewitter 2021 mehr Schäden angerichtet als ein Jahr zuvor. „Für 210.000 Blitz- und Überspannungsschäden haben die Versicherer rund 200 Millionen Euro geleistet“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die Schadenssumme stieg im Vergleich zu 2020 um 20 Millionen Euro und die Anzahl der Schäden um 30.000.

Anzahl der Schadensfälle durch Gewitter gestiegen weiterlesen
gap
Foto: Bruno/pixabay.com

Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2023: So geht es weiter

Bund und Länder haben sich nach dem EU-Veto auf die Ausgestaltung der GAP 2023 geeinigt.

Bei ihrer Sonderkonferenz in Magdeburg haben die Amtschefinnen und Amtschefs der Agrarressorts von Bund und Ländern über den deutschen Strategieplan zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beraten. Anlass für das außerordentliche Treffen war Abstimmungsbedarf zur nationalen Ausgestaltung der EU-Agrarförderung ab 1. Januar 2023. Die Europäische Kommission hatte zuvor Anpassungen im deutschen GAP-Strategieplan gefordert. 

Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2023: So geht es weiter weiterlesen
milchpreis
Foto: Roy Buri/pixabay.com

EMB-Bericht: Milchpreis bewegt sich in Richtung Kostendeckung

Die Differenz zwischen Produktionskosten und Milchpreis hat sich reduziert, was aber laut European Milk Board die Probleme der Milcherzeuger nicht löst.

Laut dem European Milk Board (EMB) haben sich die Produktionskosten der Milcherzeuger und der Milchpreis angenähert. Das EMB beruft sich dabei auf die vierteljährlich aktualisierte Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL). Mit Stand April betrugen die Ausgaben 47,60 ct/kg, während der durchschnittliche Auszahlungspreis in der gleichen Zeit bei 47,20 ct/kg lag. 

EMB-Bericht: Milchpreis bewegt sich in Richtung Kostendeckung weiterlesen