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Unfälle: Sicherer Umgang mit Deckbullen

Deckbullen stellen eine erhebliche Gefahr für Milchviehhalter dar. Die SVLFG informiert über Alternativen beziehungsweise den sicheren Umgang mit den Bullen.

Vergangenes Jahr sind rund 5.000 Menschen bei der Arbeit mit Rindern verletzt worden, sechs davon tödlich. 400 Unfälle verursachten Bullen. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist auf die Gefahren und Maßnahmen zur Senkung der Unfallgefahren hin. Die Gefahren durch den Deckbullen kann man allerdings völlig außer Acht lassen, wenn man auf ihn verzichtet. Das ist durch die Kombination von künstlicher Besamung und elektronischer Brunsterkennung möglich. Solche Systeme haben sich in der Praxis bewährt und sind auch erschwinglich. Trotz allem ist der Deckbulle immer noch häufig fester Bestandteil der Milchviehherde und wird so zu einem unkalkulierbaren Risiko für Leib und Leben.

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Foto: Aviavlad/pixabay.com (Symbolbild)

Projekt: Dünger aus Abwasser und Bioabfällen gewinnen

Ein interdisziplinäres Projekt soll den Kreislauf zwischen städtischen Konsumenten und Landwirten schließen: Stoffe aus Produkten kehren als Dünger auf die Äcker zurück.

Im Rahmen des Projektes RUN (Rural Urban Nutrient Partnership) mit Beteiligung der Universitäten Hohenheim und Stuttgart wollen Wissenschaftler Nährstoffpartnerschaften zwischen Stadt und Land etablieren und Stoff-Kreisläufe durch moderne Verwertungsverfahren schließen. Ziel ist, aus städtischem Abwasser und Bioabfällen Dünger zu gewinnen. Der landwirtschaftliche Kreislauf soll so geschlossen werden. Rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten und verbrauchen dort Lebensmittel, die auf dem Land erzeugt wurden. Auf diese Weise sind Produktionsketten entstanden, bei denen Nähr- und Wertstoffe von einem Ort zum anderen transportiert werden und schließlich zum größten Teil verloren gehen.

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Agrarmeteorologie mit Falk Böttcher (DWD)

Um in der Landwirtschaft optimale Erträge zu erzielen, ist die Kenntnis der Wetterprognose oder der regelmäßig zu erwartenden Witterungsbedingungen von entscheidender Bedeutung. In unserem gemeinsamen Webinar mit der CYA GmbH wird Ihnen gezeigt, wie Sie ausgehend von diesen Vorhersagen zum Beispiel Bewässerungsmaßnahmen, Termine für Aussaat und Ernte sowie Pflanzenschutzmaßnahmen sinnvoll planen. Wir freuen uns sehr, dass wir für das Webinar Falk Böttcher als Referent gewinnen konnten. Als Leiter der Abteilung Agrarmeteorologie beim Deutschen Wetterdienst (DWD)ist er der Spezialist für agrarmeteorologische Entwicklungen.

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Erhalt von Agrarflächen: Ramelow schlägt „ostdeutsche Stiftung“ vor

Laut dem Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow sollte eine Stiftung Agrarflächen kaufen, die von regionalen Landwirten genutzt werden könnten.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will mit einer „ostdeutschen Stiftung“ gegen steigende Bodenpreise und den außerlandwirtschaftlichen Verkauf von Agrarflächen angehen. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa)

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Bauern- und Naturschutzverbände einig: Weidetierhaltung muss gefördert werden

Vertreter aus Landwirtschaft und Naturschutz fordern eine Nachbesserung bei der nationalen Umsetzung der GAP. Unter anderem soll die Weidetierhaltung gestärkt werden.

Eine Allianz aus Verbänden der Landwirtschaft und des Naturschutzes aus Schleswig-Holstein forderte den Bundestag und die Landesregierung zur Nachbesserungen der Reform der EU-Agrarpolitik in Deutschland auf. Die Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollten demnach auch für mehr Tierwohl, Biodiversität, Wasserschutz, aber auch gezielt für die Weidetierhaltung eingesetzt werden. „Im April hat das Bundeskabinett einen Entwurf zur Umsetzung der GAP vorgelegt, in dem das Budget der sogenannten Ökoregelungen mit 25 Prozent noch zu niedrig ist“, sagt Berit Thomsen, Landesgeschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in Schleswig-Holstein. „Anfänglich sind mindestens 30 Prozent der Gelder der sogenannten Ersten Säule für Öko-Regelungen einzusetzen und der Anteil muss zudem stetig und deutlich steigen. Nur so kann ein für alle landwirtschaftlichen Betriebe planbarer Übergang beim Umbau der Agrarpolitik gelingen.“

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ASP: Wildschutzzaun zu Polen zeigt Wirkung

Der Wildschutzzaun zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die ASP erweist sich als wirksam. Dennoch ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten.

Der Wildschutzzaun an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die weitere Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erweist sich als wirksam. Das teilte das Agrarministerium in Schwerin mit. Die regelmäßigen Kontrollen der Landes­forstanstalt am Zaun belegen, dass weniger Schwarzwild nach Deutschland wechselt. Der Zaun sei neben vielen anderen seuchenhygienischen Maßnahmen ein wichtiger Baustein zur ASP-Prävention, resümiert Agrarminister Till Backhaus.”Unsere Entscheidung war also richtig”, ist sich Backhaus sicher.

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Agrartechnik – Die wichtigsten Punkte bei Miete, Genehmigung und Anschaffung

Eine zuverlässige Erntetechnik ist das A und O, um bei immer schwierigeren Bedingungen erfolgreiche Ernten einzufahren. Doch egal, ob Sie Maschinen nur kurzzeitig als Mietgerät benötigen, neue Fahrzeuge anschaffen oder im Straßenverkehr bewegen möchten – viele Stolpersteine gilt es zu beachten. 

In unserem Webinar geben wir Ihnen eine praxisnahe und kompakte Checkliste, wie Schäden, Strafen und Reinfälle leicht zu vermeiden sind.
Matthias Herrmann ist Technik- und Sicherheitsspezialist und der ideale Experte für unser Webinar.

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EU-Parlament: Vegane Milchalternativen dürfen “sahnig” bleiben

Das EU-Parlament hat den umstrittenen Änderungsantrag 171 zurückgezogen.

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte das EU-Parlament den in der Veggie-Branche umstrittenen Änderungsantrag 171 beschlossen. Dieser sah Verschärfungen des Bezeichnungsschutzes für Milchprodukte vor. Vegane Produkte dürfen aber weiterhin mit Milch verglichen werden.

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Foto: Bianca Boehnke/JKI

Kirschessigfliege: So schützen Sie Ihre Obstkulturen

Das Julius Kühn-Institut zeigt in Lehrfilmen, wie man Obstplantagen effektiv vor der Kirschessigfliege schützt.

Die ursprünglich aus Südostasien stammende Kirschessigfliege hat sich in Europa ausgebreitet. Obwohl Sie hauptsächlich Süßkirschen befällt, ist sie auch ein Risiko für Weichobstarten wie Beeren, Pfirsiche oder Erdbeeren. Äpfel befällt sie nur, wenn die Schale schon geschädigt ist. Das Julius Kühn-Institut (JKI) hat nun Netze erprobt, die die Schädlinge abhalten.

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Ernährungsreport: Das isst die deutsche Bevölkerung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat im Ernährungsreport die aktuellen Essgewohnheiten der Deutschen veröffentlicht. Auch die Corona-Pandemie spielt eine Rolle.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat den Ernährungsreport 2021 vorgestellt. Die Daten basieren auf einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut forsa und spiegeln die aktuellen Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen wieder. „Essen ist lebenswichtig, es beschäftigt uns jeden Tag – auch, weil es um unsere Gesundheit geht. Dabei wird den Bürgerinnen und Bürgern wichtiger, wo ihre Lebensmittel herkommen und welche Auswirkungen ihr Konsum hat”, bewertet Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Ergebnisse. In der Coronakrise haben viele Menschen auch das Kochen für sich entdeckt. Die Anzahl der “Heimköche” ist von 2020 auf 2021 von 39 auf 52 Prozent der Befragten gestiegen.

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