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Coronakrise: DBV veröffentlicht Marktlage

Die Coronakrise führt teilweise zu Verschiebungen am Agrarmarkt. Der Deutsche Bauernverband veröffentlichte die aktuelle Marktlage.

Vor dem Hintergrund der Coronakrise hat der Deutsche Bauernverband (DBV) erneut aktuelle Informationen und Einschätzungen zur Marktlage veröffentlicht. Die gesamte Lebensmittel-Logistik von der Landwirtschaft über die Ernährungswirtschaft bis hin zu Handel und Verbrauchern steht demnach stark unter Stress. Geschlossene Restaurants einerseits und eine starke Nachfrage im Einzelhandel haben die Warenströme plötzlich und tiefgreifend verändert. Der Warenverkehr an den Grenzen war gestört, läuft nach DBV-Angaben aber wieder. 

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Coronavirus SARS-CoV-2: Schweine und Hühner nicht empfänglich

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat eine Versuchsreihe zur Infektion unter anderem von Schweinen und Hühnern mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gestartet: Vorerst Entwarnung für Tierhalter.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 trat vor rund drei Monaten in China beim Menschen auf. Wissenschaftler vermuten, dass es ursprünglich von Fledermäusen stammt. Da erhebt sich die Frage ob auch andere Tierarten, vor allem Haus- und Nutztiere, infiziert werden können. Für Landwirte gibt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) vorerst leichte Entwarnung: Zumindest Schweine und Hühner können nach aktuellen Erkenntnissen nicht mit dem Virus infiziert werden. 

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Ministerien: Saisonarbeitskräfte dürfen einreisen

Die Bundesministerien für Landwirtschaft und Inneres haben am Donnerstagnachmittag bekanntgegeben, dass Saisonarbeitskräfte einreisen dürfen – unter ganz strengen Auflagen.

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, und Bundesinnenminister Horst Seehofer und haben heute ein gemeinsames Konzept im Bundeskabinett vorgestellt, das Ausnahmen von den geltenden Einreisebeschränkungen für Saisonarbeitskräfte vorsieht. Ziel ist es, die derzeit notwendigen strengen Vorgaben des Infektionsschutzes mit den Erfordernissen in der Landwirtschaft in Einklang zu bringen.

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Coronakrise: Obst und Gemüse werden knapper und teurer

Bauernpräsident Joachim Rukwied warnt davor, dass wegen dem Arbeitskräftemangel aufgrund der Coronakrise Obst und Gemüse knapper und teurer werden.

Bis zu 300.000 Saisonarbeitskräfte fehlen aufgrund des Einreisestopps wegen der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 in Deutschland. Zahlreiche Menschen haben über eigens eingerichtete Internetportale Hilfe angeboten. Das reicht aber nicht. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte diese Woche angekündigt, gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer nach einer Lösung zu suchen, um Arbeitskräfte aus dem Ausland wieder einreisen zu lassen. Vor dem Hintergrund der Coronakrise warnte DBV-Präsident Joachim Rukwied vor einem Preisanstieg bei Obst und Gemüse.

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Klöckner: „Ohne osteuropäische Saisonarbeitskräfte geht es nicht”

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner sucht gemeinsam mit Innenminister Horst Seehofer nach Lösungen, ausländische Saisonarbeitskräfte doch wieder einreisen zu lassen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen, hatte das Bundesinnenministerium einen Einreisestopp für ausländische Saisonarbeitskräfte verhängt. Zahlreiche Menschen haben sich bereiterklärt, den Landwirten zu helfen, unter anderem über das Internetportal daslandhilft.de. Doch das sind zu wenige, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Mittwoch im „ARD-Morgenmagazin” eingestand.

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Coronakrise: Ansturm auf Jobportal

16.000 Menschen haben sich bereits über daslandhilft.de gemeldet. Verbände fordern sozialpolitische Anpassung während der Coronakrise als Arbeitsanreiz.

Nach wie vor gilt ein Einreisestopp für Saisonarbeitskräfte aus dem EU-Ausland. Das soll dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen. Die Coronakrise stellt gerade Betriebe mit Sonderkulturen sowie Obstbauern vor ein Problem: Deutschlandweit fehlen bis zu 300.000 Arbeitskräfte. Vergangene Woche hat der Bundesverband der Maschinenringe zusammen mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium ein Internetportal online gestellt, in dem sich Menschen melden können, die in der Landwirtschaft helfen wollen. Wie mdr.de berichtet, haben sich laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckler über daslandhilft.de bereits 16.000 Menschen gemeldet, die Landwirte unterstützen wollen.

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Coronakrise: Soforthilfen auch für Landwirte

Nach dem Beschluss der Soforthilfen für kleine Unternehmen stellt die Bundesregierung klar: Diese gelten explizit auch für Landwirte.

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für kleine Unternehmen steht – und bezieht nun auch die Landwirtschaft explizit mit ein. Eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung wurde zwischen Bund und Ländern am Montag finalisiert. Das hat das Bundeslandwirtschaftsministerium mitgeteilt.

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Düngeverordnung: Trotz Coronakrise stimmte der Bundesrat zu

Trotz Kritik im Vorfeld, vor allem durch den Deutschen Bauernverband, stimmte der Bundesrat für die Änderungen in der Düngeverordnung.

Der Bundesrat hat am Freitag der verschärften Düngeverordnung zugestimmt. Gemäß eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs wegen unzureichender Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie sei dies notwendig geworden, heißt es aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Nach intensiven Verhandlungen mit der EU-Kommission hatte die Bundesregierung im Februar die Verordnung vorgelegt. 

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Coronakrise: SVLFG stundet Beiträge

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau gewährt wegen der Coronakrise unter bestimmten Voraussetzungen eine Beitragsstundung.

Das Ausmaß der wirtschaftlichen Einbußen durch die Coronakrise sind noch nicht absehbar, aber gewiss – auch in der Landwirtschaft. Deshalb bietet die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) eine Stundung der Beiträge an.

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Coronakrise: Ab heute Einreiseverbot für Saisonarbeiter

Bis heute hatten Landwirte trotz Coronakrise noch Hoffnung, doch jetzt ist es amtlich: Einreisestopp für ausländische Saisonarbeitskräfte.

Die Coronakrise wird immer mehr zum wirtschaftlichen Desaster. In der Landwirtschaft fehlen hauptsächlich Saisonarbeitskräfte aus dem EU-Ausland. Heute hat das Bundesinnenministerium ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter verhängt. Das betrifft vor allem Arbeiter aus Polen, Bulgarien, Rumänien und Österreich. Aber auch aus Großbritannien dürfen keine Saisonarbeitskräfte mehr einreisen. Der Stopp gilt ab heute, 25. März, nachmittag. Die Beschränkungen seien zwingend erforderlich, um Infektionsketten zu unterbrechen, wird ein Sprecher des Innenministeriums zitiert.

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