fleisch
Foto: obs/lidl/LIDL

Lidl: Wettrennen um deutsches Fleisch

Lidl stellte seine Eigenmarke auf Fleisch mit deutscher Herkunft um, ein anderer Discounter zieht nach.

Der Discounter Lidl hat für das „nahezu“ gesamte Fleisch- und Wurstsortiment auf „5xD“ umgestellt. Ab sofort bietet der Lebensmittelhändler in allen über 3.200 Filialen unter der Eigenmarke „Metzgerfrisch“ Wurstwaren sowie Schweine-, Rind- und Geflügelfrischfleisch an, das zu hundert Prozent aus Deutschland stammt. Das heißt: Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung in Deutschland.

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app
Foto: SVLFG

Neue App erleichtert Unterweisung ausländischer Saisonarbeiter

Die SVLFG stellt eine App zur Verfügung, die die Kommunikation zwischen Betrieben und ausländischen Arbeitskräften erleichtert.

Oftmals sind Arbeitskräfte aus dem Ausland aufgrund kultureller Unterschiede und Sprachbarrieren mit den Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Landwirtschaft hierzulande überfordert. Die Unterweisungen in den Betrieben werden dadurch erschwert. Ein Dilemma für Arbeitgeber genauso wie für die Beschäftigten. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) stellt nun für versicherte Unternehmen eine App zur Verfügung, die die Kommunikation erleichtert. Für diese internetbasierte Web-Applikation hat die SVLFG kürzlich eine Auszeichnung bekommen. Die Internationale Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS) würdigte das Angebot der SVLFG als „Beste Praxis“.

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förderung
Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Brandenburg: Neue Förderung für Sommerweidehaltung

Um die Rinderhalter in Brandenburg bei der Umstellung zu unterstützen, hat das Agrarministerium eine neue Richtlinie zur Förderung der Sommerweidehaltung aufgelegt.

Im Rahmen der Förderung werden Rinderhalter in Brandenburg, die ihren Tieren in den Monaten Mai bis November täglich den Gang auf die Weide ermöglichen, unterstützt. Im laufenden Jahr gilt der Zeitraum ab Juli. Damit setzt das Agrarministerium eine weitere Maßnahme aus dem Tierschutzplan Brandenburg und eine Empfehlung der Borchert-Kommission um. Eine Rolle spielt laut Agrarministerium auch der Wunsch der Verbraucher nach mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl.

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agri-pv
Foto: Fraunhofer ISE

Rechtssicherheit bei Agri-PV: Keine Nachteile für Erbschafts- und Grundsteuer

Bund und Länder haben zugestimmt, dass Agri-PV-Anlagen im Betriebsvermögen bleiben und so steuerlich begünstigt sind.

Der Freistaat Bayern hatte gefordert, mit Agri-Photovoltaik (Agri-PV) doppelt genutzte Flächen, dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsvermögen zuzuordnen. Bund und Länder sind der Forderung jetzt nachgekommen. Laut der in Leipzig ansässigen Solar Provider Group bedeutet das wiederum, dass die Flächen weiterhin mit der Grundsteuer A versteuert werden.

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schweinefütterung

Schweinefütterung: Roggen reduziert Salmonellengefahr

Eine Studie belegt, dass Roggen in der Schweinefütterung die Salmonellengefahr reduziert und die Darmgesundheit der Tiere verbessert.

Reduzierte Salmonellengefahr, verbesserte Darmgesundheit, erhöhtes Wohlbefinden der Tiere und verringerter CO2-Ausstoß: Der verstärkte Einsatz von Roggen in der Schweinefütterung hat positive Effekte. Dies ist das Ergebnis eines vierjährigen Forschungsprojektes. Die Wissenschaftler kommen zum Schluss, dass Roggen hohes Potenzial für eine nachhaltige und gesunde Schweinefütterung hat. Damit werden die Ergebnisse der ersten Feldstudie belegt. „Roggen wird von den Tieren auch bei hohem Leistungsniveau in größeren Mengen akzeptiert. Ein hoher Anteil an Hybridroggen im Mischfutter kann dabei eine Salmonellenbelastung im Stall deutlich reduzieren“, erläutert Dr. Andreas von Felde, Leiter Produktmanagement Fütterung der KWS Lochow GmbH.

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pacht
Foto: Jplenio/pixabay.com (Symbolbild)

Ehemalige volkseigene Flächen: Sächsischer Bauernverband kritisiert Bevorzugung bei Pacht

Der Bund will nach dem Verkaufsstopp von ehemaligen DDR-Flächen vor allem Ökolandwirten die Möglichkeit zur Pacht geben.

In der DDR war Ackerland Staatseigentum. Die ehemaligen sogenannten volkseigenen Flächen sollen jetzt vorrangig an Ökolandwirte verpachtet werden. Kritik, dass konventionelle Landwirte bei der Pacht nicht berücksichtigt werden, kommt vom Sächsischen Landesbauernverband (SLB).

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haltungskennzeichnung
Foto: FML (Symbolbild)

Haltungskennzeichnung: Das beinhaltet das geplante Gesetz

Das Gesetz zu einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung ist Teil des Gesamtvorhabens der Bundesregierung für eine zukunftsfeste Landwirtschaft. Nun liegen die Eckpunkte vor.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat die Eckpunkte des geplanten Tierhaltungkennzeichnungsgesetzes vorgestellt. Dieses soll die rechtliche Verpflichtung zur Haltungskennzeichnung von Lebensmitteln tierischer Herkunft mit der Haltungsform der Tiere schaffen. Es regelt zudem die damit in Zusammenhang stehenden Pflichten der Marktteilnehmer auf den verschiedenen Ebenen, aber auch der Landwirte und Vermarkter. 

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Foto: Matthias Böckel/pixabay.com (Symbolbild)

GAP-Strategieplan: Landwirten fehlt Planungssicherheit

Der Deutsche Bauernverband fordert eine zügige Annahme des GAP-Strategieplans, damit Landwirte endlich Planungssicherheit haben.

Landwirte brauchen zeitnah Gewissheit und Planungssicherheit über die GAP-Regeln ab 2023. Das mahnt der Deutsche Bauernverband (DBV) an. Eine möglichst zügige Annahme des GAP-Strategieplans sei zwingend. Gleichzeitig fordert der DBV mehr Praktikabilität und Zielorientierung im GAP-Strategieplan anstatt weiterer Verschärfungen.

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nitrat
Foto: Myriams-Fotos/pixabay.com (Symbolbild)

Nitrat: Rote Gebiete werden ausgeweitet

Nach einem jetzt von der EU-Kommission gebilligten Entwurf zur Ausweisung von Nitrat belasteten Gebieten ist die Gesamtfläche gestiegen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) konnte mit einem neuen Vorschlag zur Nitratreduzierung Strafzahlungen abwenden. Die EU-Kommission hatte Deutschland mit einer milliardenschweren Strafe gedroht, wenn die EU-Nitrat-Richtlinie nicht umgesetzt wird.

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agrarhaushalt
Foto: Deutscher Bundestag/Achim Melde (Symbolbild)

Agrarhaushalt: So werden die 7 Milliarden Euro aufgeteilt

Für die Landwirtschaft stehen 7,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat bekannt gegeben, wofür der Agrarhaushalt verwendet wird.

Der Deutsche Bundestag hat dem Bundeshaushaltsplan zugestimmt. Für das Jahr 2022 stehen dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) 7,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind rund 800 Millionen Euro mehr gegenüber dem letzten Agrarhaushalt von 2019. „Eine krisenfeste und zukunftsfähige Landwirtschaft und eine gesunde Ernährung brauchen Investitionen. Angesichts der multiplen Krisen braucht es umso mehr Planungssicherheit für die Landwirtinnen und Landwirte – ich bin froh, dass der Bundestag unserem Ansatz hier weitgehend gefolgt ist“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir.

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