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Hightech-Weidezaun soll Wölfe vertreiben

Zwei Universitäten und ein Unternehmen entwickeln einen Weidezaun, der Wölfe durch Stimulation vertreiben kann.

Wölfe werden für Weidetierhalter ein immer größeres Problem. Die Raubtiere sind intelligent und lernen, selbst Einzäunungen zu überwinden. Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Universität Bremen haben sich in einem Forschungsprojekt zur Aufgabe gemacht, einen Weidezaun zu entwickeln, der mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) Wölfe vertreibt.

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Foto: Alexas_Fotos/pixabay.com

Professor zu Klimaauswirkungen: „Nicht die Nutztierhaltung ist das Problem, sondern fossile Rohstoffe“

In einem Interview mit „Fokus Fleisch“ relativiert ein Professor der TU München die Treibhausgase aus der Nutztierhaltung.

Die Nutztierhaltung steht in der Kritik, durch die Emissionen der Tiere einen hohen Anteil der Treibhausgase zu verursachen. In einem Interview mit „Fokus Fleisch“ erklärt Dr. Dr. Wilhelm Windisch, Professor für Tierernährung an der TU München, dass das Gegenteil der Fall sei.

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Bis 70 Euro Verlust pro Schwein: Klöckner lädt zum Krisengipfel

Laut ISN haben Tierhalter 60 bis 70 Euro Verlust pro Schwein. Bundesministerin Julia Klöckner sucht in einer Videoschalte mit Verbandsvertretern nach Lösungen.

Angesichts historisch niedriger Schweinefleischpreise hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für den morgigen Mittwoch (15. September) zu einem „Schweinegipfel“ geladen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet, will die Ministerin in einer digitalen Schalte gut zwei Stunden mit Vertretern der Landwirtschaft, der Schlachtindustrie sowie des Handels über Wege aus der Krise sprechen. Dem NOZ-Bericht zufolge sollen auch die Agrarministerinnen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Barbara Otte-Kinast und Ursula Heinen-Esser an dem Treffen teilnehmen. In den beiden Bundesländern spielen Schweine für die Landwirtschaft eine große Rolle.

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Nachhaltige Landwirtschaft: Diese Gruppen sehen Verbraucher in der Pflicht

Die Landwirte, die Politik oder gar sich selbst? Eine Umfrage zeigt, wen Verbraucher tatsächlich für nachhaltige Landwirtschaft in der Verantwortung sehen.

Nachhaltigkeit zählt zu den großen politischen Themen. Vor der Bundestagswahl am 26. September wollte das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag der Rabobank von Verbrauchern wissen, wen sie in der Verantwortung für nachhaltige Landwirtschaft sehen. Dazu wurden im August 2.800 Personen befragt.

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Foto: Kampus Production/pexels.com (Symbolbild)

Tarifeinigung in MV: Mehr Geld für Agrar-Arbeitnehmer

In einer Tarifeinigung haben sich die Sozialpartner in Mecklenburg-Vorpommern auf mehr Lohn für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft geeinigt.

In Mecklenburg-Vorpommern konnten sich die Sozialpartner auf eine Gehaltsanpassung für Angestellte in der Landwirtschaft einigen. Der Land- und forstwirtschaftliche Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben eine Gehaltserhöhung um 3,1 Prozent beschlossen. Die Tarifeinigung sei ein weiterer Schritt in Richtung des Lohnniveaus in den westlichen Bundesländern, heißt es.

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Foto: obs/Kaufland

Schweinefleisch: Kaufland verspricht dauerhafte „Mindestnotierung“ 

Schon jetzt bietet Kaufland laut eigener Aussage Schweinehaltern 1,40 Euro pro Kilogramm Fleisch. Das soll jetzt dauerhaft gelten.

Die Lebensmittelkette Kaufland hat eine dauerhafte Mindestnotierung für Schweinefleisch angekündigt. Lieferanten sollen somit mindestens 1,40 Euro pro Kilo bekommen. Nach Angaben des Unternehmens will man so Verlässlichkeit für Landwirte schaffen. „Wir brauchen eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft. Die Einführung dieser Mindestnotierung ist ein wichtiges Zeichen für unsere Lieferanten und Vertragslandwirte“, sagt Stefan Rauschen, Geschäftsführer Einkauf Frische bei Kaufland. „Damit untermauern wir, dass wir ein verlässlicher und fairer Partner sind, der ihnen langfristig eine Perspektive bietet“, so Rauschen.

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Emmer: Fast vergessenes Getreide

Verbraucherwünsche und Umweltschutz: Der BUND sieht Chancen im Anbau alter Getreidesorten, wie Emmer.

Weizen, Gerste, Mais, Raps und Roggen: Fünf Kulturen dominieren in Deutschland etwa 75 Prozent der Ackerflächen. Der BUND Naturschutz macht auf alte Getreidesorten aufmerksam, die laut dem Verband ebenfalls ihre Berechtigung haben. Etwa Emmer wurde schon 11.000 Jahre vor Christus angebaut. Immer mehr Landwirte entdecken heute das Urgetreide wieder. Die Vorteile: Emmer braucht weniger Dünger als Weizen und schont so Gewässer und Böden.

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Foto: MeLa

30 Jahre MeLa: gvf VersicherungsMakler AG und gruuna bei Jubiläumsmesse

Die MeLa in Mühlengeez bietet zum dreißigsten Jubiläum ein vielfältiges Programm. Die gvf VersicherungsMakler AG und gruuna informieren über alles rund um Ernteabsicherung und Sicherheitsmanagement.

Bereits zum 30. Mal findet in Mühlengeez bei Güstrow die MeLa statt. Bei der Landwirtschaftsausstellung informieren mehr als 1.000 Aussteller vom 16. bis 19. September über neue Produkte und Dienstleistungen rund um die Agrarbranche.

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Foto: AbL

Landwirte starten Aktionen für Klimaschutz und faire Bedingungen

Im September sind Aktionen mehrerer landwirtschaftlicher Verbände geplant, um unter anderem auf die klimabedingte Situation der Landwirte aufmerksam zu machen.

Der Stopp des Klimawandels ist für Landwirte existenziell. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Bündnis Junge Landwirtschaft (BJL), das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft und die junge AbL (jAbL) starten eine bundesweite Klima-Schilder-Aktion. In über 250 Orten sind die Schilder auf Feldern, Weiden und an Hoftoren aufgestellt. Das Motto: “Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier.”

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Foto: DBU

Umwelt: Blattgrün-Sensor ermöglicht weniger Herbizide

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat die Entwicklung eines Sensors gefördert, der präzise zwischen Kulturpflanzen und Unkraut unterscheiden kann.

Landwirtschaft spielt eine große Rolle für mehr Klima- und Umweltschutz. Entsprechende Vorgaben der Europäischen Union geben die Richtung vor. Ein Aspekt ist die Minimierung von Pflanzenschutzmitteln, darunter Herbizide. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat mit fachlicher und finanzieller Förderung in Höhe von rund 398.000 Euro eine Sensortechnik vorangebracht, die für mehr Umwelt- und Naturschutz auf dem Acker sorgen soll.

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