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Foto: Reinhard Thrainer/pixabay.com

Preise für Schweinefleisch: Bauernverband fordert Umdenken

Angesichts der niedrigen Preise für Schweinefleisch schlägt der Deutsche Bauernverband Alarm.

Den Preisrutsch bei Schweinefleisch vergangene Woche um 7 Cent auf 1,30 Euro je Kilogramm hat der Deutsche Bauernverband (DBV) zum Anlass genommen, noch einmal Alarm zu schlagen. DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier spricht von einer „katastrophalen Entwicklung“ und warnt: „Schweinehalter sind Preisschwankungen durchaus gewohnt und können damit auch umgehen, aber eine derart ruinöse Entwicklung über einen so langen Zeitraum hat es selten gegeben!“

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Foto: Bernd Schädlich/pixabay.com (Symbolbild)

Corona: Snacks sind jetzt regionaler und gesünder

In der Corona-Pandemie ist ein neues Bewusstsein für gesunde und regionale Lebensmittel entstanden.

Geschlossene Gastronomie, Home Office: Durch die Corona-Lockdowns haben sich die Ess- und Einkaufsgewohnheiten verändert, was auch neue Geschäftsmodelle etabliert hat. Peter Lammers, Experte für Ernährung und Agrar bei der Unternehmensberatung FTI-Andersch, beschäftigte sich mit dem Thema. „Die Trends waren auch schon vor Corona erkennbar“, so Lammers. „Die Pandemie hat ihnen aber die entsprechende Geschwindigkeit verliehen, um sich wirklich in größerer Breite Bahn zu brechen und auszudifferenzieren.” Er geht davon aus, dass sich diese Trends langfristig etablieren werden.

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Foto: Hendrik Monsees/IGB

Gemüse und Fische: Was ist Aquaponik?

Ziel von Aquaponik ist die Umweltfreundlichkeit und die Einsparung von Ressourcen.

Die kombinierte Fisch- und Gemüsezucht ist ein viel diskutiertes Trendthema: Aquaponik! Wie realistisch die Idee ist, hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) bereits getestet. Das Fazit der Forscher nach der Analyse der Anlage der Müritzfischer in Waren an der Müritz: Aquaponik kann sich für Umwelt und Ertrag gleichermaßen lohnen – wenn sie auf Basis guter fachlicher Praxis betrieben wird und die Rahmenbedingungen stimmen.

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Foto: FBN/Nina Melzer

Intelligenter Stall: Das bringen Trackingsysteme für Kühe 

Mit Trackingsystemen im Stall erhalten Tierhalter viele Informationen über das Wohl der Tiere und ihr Verhalten.

Man kennt sie vom Handgelenk von Sportlern: Fitnesstrackinggeräte. Aber auch im Bereich Nutztierhaltung kommen Trackingsysteme zum Einsatz. Sie werden zur Erfassung individueller Parameter, wie etwa der Liegedauer der Tiere, eingesetzt. Die Informationen könnten aber auch zur Erforschung des Sozialverhaltens von Nutztieren, wie beispielsweise bei Milchkühen, genutzt werden. Dafür kommt es aber auf eine besonders hohe Messgenauigkeit und Zeitauflösung an. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie (FBN) habe sich zum Ziel gemacht, die Systeme für diesen Bereich im Stall zu verbessern.

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Foto: Ehrecke/pixabay.com (Symbolbild)

Angesäuerter Wirtschaftsdünger: BMEL sucht Projektideen

Das BMEL stellt ein Konsortium zusammen, das anhand Demonstrationen und Wissenstransfer die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger populär macht.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) sucht ein Konsortium, das über ein Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) die Ansäuerung von Wirtschaftsdünger, also Gülle und Gärrückständen, in Praxisbetrieben demonstriert. 

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borkenkäferholz
Foto: ThüringenForst/Horst Sproßmann

Borkenkäferholz ist nicht minderwertig

ThüringenForst kritisiert die fehlende Wertschätzung von Borkenkäferholz und die zu niedrigen Preise.

Von der Industrie wird durch den Borkenkäfer beschädigtes Holz als minderwertiger eingestuft. ThüringenForst stellt jetzt klar: Borkenkäferholz aus dem Wald ist für den Holzbau geeignet und zulässig. Die Waldexperten kritisieren die Preisabschläge der Holzindustrie. Die von den Klimawandelfolgen betroffenen Waldbesitzer seien die Leidtragenden.

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mecklenburg-vorpommern
Foto: Ralph/pixabay.com

Mecklenburg-Vorpommern: Ab Oktober ELER-Förderung beantragen

Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern können von Oktober bis Dezember Anträge einreichen.

Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern können ab Mitte Oktober wieder Fördermittel für die Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen beantragen. Auf der Internetseite agrarantrag-mv.de werden dann die entsprechenden Unterlagen für das Antragsjahr 2022 zur Verfügung stehen. Die vollständig ausgefüllten Unterlagen sind bis zum 31. Dezember 2021 einzureichen.

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Foto: Myriams-Fotos/pixabay.com (Symbolbild)

Tierärzte: Verband sammelt Unterschriften gegen Antibiotika-Verbot

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte will mit Unterschriften das von der EU-Kommission geplante Antibiotika-Verbot in der Tierhaltung verhindern.

2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung verabschiedet. In einem anschließenden Rechtsakt müssen EU-Kommission, Mitgliedstaaten und EU-Parlament bis zum Inkrafttreten des Gesetzes im Januar 2022 festlegen, welche Antibiotika künftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) wehrt sich nun gegen ein weitreichendes Antibiotikaverbot.

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Überschwemmungen: Wissenschaftler warnen vor Schadstoffen auf Feldern

Laut Forschern können bei Überschwemmungen alte schadstoffbelastete Sedimente aus Flüssen auf Felder gelangen und so ganze Regionen verunreinigen.

Nach Überschwemmungen könnten Schadstoffe Ackerpflanzen, Weidetiere und Menschen belasten. Das erklärt ein internationales Wissenschaftsteam in einer Übersichtsarbeit zu globalen Hochwasserereignissen. Es geht laut der Forscher aber nicht um Verunreinigungen, die aktuell in Flüsse gespült wurden, sondern um Schadstoffe, die sich schon seit Jahrzehnten auf dem Gewässergrund befinden. Die Arbeit ist im „Journal of Hazardous Materials“ erschienen und unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt entstanden. 

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geld
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LKK: Geld zurück bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen

Versicherte der LKK bekommen unter bestimmten Voraussetzungen Geld zurück, wenn sie vergangenes Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen haben.

Mitglieder der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) können eine Prämie beantragen, wenn sie im vergangenen Kalenderjahr keine Leistungen beansprucht haben. Voraussetzung ist, dass man länger als drei Kalendermonate dort versichert war. Die Möglichkeit zur Rückerstattung von Geld gilt nicht nur für den Versicherten, sondern auch für mitversicherte Angehörige über 18 Jahre.

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