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Geschlechtsbestimmung im Ei: Fachhochschule entwickelt schnelle Methode

Ab kommendem Jahr ist das Kükentöten verboten. Forscher haben nun eine schnelle Methode für die Geschlechtsbestimmung im Ei zum Patent angemeldet.

Ab 1. Januar 2022 ist das Töten männlicher Küken endgültig verboten. Der Bundestag hat einem entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesagrarministerin Julia Klöckner zugestimmt. Stattdessen sollen Verfahren zum Einsatz kommen, mit denen sich das Geschlecht schon im Ei bestimmen lässt. Forscher der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) und der Hochschule Coburg haben so eine Methode, die die Geschlechtsbestimmung im Ei schon zwischen Tag 3 und 6 möglich macht, entwickelt und bereits zum Patent angemeldet.

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Gewässerschutz: Thüringen bietet umfangreiches Beratungspaket an

Die Thüringer Landesregierung unterstützt die landwirtschaftlichen Betriebe mit einem dreiteiligen Service-Paket beim Gewässerschutz.

Durch die Änderungen der Bundesdüngeverordnung und den Düngeverordnungen der Länder gelten für Landwirte beim Gewässerschutz strengere Regeln. Mit einem neuen Service-Paket wollen die Thüringer Ministerien für Umwelt (TMUEN) und Landwirtschaft (TMIL) die landwirtschaftlichen Betriebe im Land bei den anstehenden Veränderungen noch stärker unterstützen. Sie haben dazu ein umfangreiches Service-Paket aufgelegt.

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Bundesfinanzen: Wird der Steuerfreibetrag für Landwirte abgeschafft?

In der morgigen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses steht der Steuerfreibetrag für Land- und Forstwirte auf der Tagesordnung. Das Thema ist nicht neu.

Das Steuerrecht sieht für Land- und Forstwirte einen jährlichen Steuerfreibetrag von 900 Euro vor. Dieser steuerliche Vorteil steht offenbar auf dem Spiel. Das geht aus der Tagesordnung für die morgige (21.05.21) Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses hervor. Darin heißt es unter Punkt 7 kurz: “Freibetrag für Land- und Forstwirte verfehlt sein Ziel”.

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Getreidehandel: Preisanstieg und die Folgen

Im Getreidehandel explodieren laut Medienberichten die Preise – mit erheblichen Auswirkungen.

Die Weltmarktpreise für Getreide schnellen in die Höhe. Experten des Getreidehandels sprechen von “teilweise historischen Preisausschlägen”. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta.

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Regionales Superfood: Erste deutsche Chia-Sorte geschützt

Die Uni Hohenheim machte das Superfood Chia-Samen regional und sucht in Deutschland Saatzuchtfirmen.

Ob in Verbindung mit Fleisch, im Dessert oder im Smoothie: Chia gilt als Superfood mit zahlreichen Vitaminen, Ballaststoffen und einem hohen Protein-Anteil. Doch Liebhaber der Samen müssen bislang einen schlechten ökologischen Fußabdruck in Kauf nehmen. Denn Chia-Samen werden vorwiegend aus Südamerika importiert und haben somit lange Transportwege hinter sich, bis sie in den heimischen Supermarktregalen landen. Durch die hohe Nachfrage setzen die südamerikanischen Bauern auch eine hohe Menge Pestizide ein. Jetzt gibt es eine Sorte, die in Deutschland angebaut werden kann.

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Änderungen im Baugesetzbuch: Genehmigungsmöglichkeit für Tierwohlställe fehlt

Der Deutsche Bauernverband kritisiert, dass bei den Änderungen des Baugesetzbuches Genehmigungen für Umbauten für mehr Tierwohl nicht vorgesehen sind.

Das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung der Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland. Dazu gehört auch der entsprechende Umbau von Ställen für mehr Tierwohl. Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert, dass in der vom Bundestag vor kurzem beschlossenen Änderung des Baugesetzbuches allerdings keine Genehmigungsmöglichkeit für tierwohlgerechten Umbau von Ställen vorgesehen ist.

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Agrarstruktur: Wem gehören Deutschlands Äcker und Wiesen?

Das Thünen-Institut hat eine Methode entwickelt, mit Hilfe dieser Deutschlands Agrarstruktur untersucht werden kann.

Über die Eigentumsverteilung von Grund und Boden in Deutschland ist bislang kaum etwas bekannt. Das mag auf den ersten Blick überraschen. Doch das Grundbuch lässt sich kaum statistisch auswerten. Darin werden die Eigentümer von Flächen flurstücksbezogen dokumentiert, allerdings ohne einen eindeutigen Identifikator wie zum Beispiel die Steuernummer. Namen und Anschriften können sich im Laufe der Zeit ändern. Daher weichen die Daten derselben Eigentümer verschiedener Grundstücke häufig voneinander ab. Das Thünen-Institut für Ländliche Räume in Braunschweig hat jetzt eine Methode entwickelt, mit Hilfe der Transparenz in die Eigentumsstrukturen gebracht werden kann. Diese spielt unter anderem für das Grundstückverkehrsgesetz eine Rolle. Demzufolge dürfen landwirtschaftliche Grundstücke nur mit staatlicher Genehmigung verkauft werden. Ziel ist, eine gesunde Agrarstruktur zu erhalten.

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Flächenverbrauch: 52 Hektar pro Tag werden zu Siedlungs- und Verkehrsflächen

Der tägliche Flächenverbrauch ist nach wie vor hoch, ist aber gesunken und soll noch geringer werden.


Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland ist im vierjährigen Mittel der Jahre 2016 bis 2019 durchschnittlich um rund 52 Hektar pro Tag gewachsen. Dies zeigen die aktuellen Berechnungen zum Indikator „Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche“ des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Dieser Wert zum Flächenverbrauch soll in den nächsten Jahren gemindert werden.

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Kostenloses Webinar mit DWD-Experten: Was Landwirte über das Wetter wissen müssen

Wetter für Landwirte: In einem kostenlosen Webinar der gvf VersicherungsMakler AG gibt DWD-Agrarmeteorologe Falk Böttcher Einblicke in die Agrarmeteorologie.

Stürme, Starkregen, Hitze: Das Wetter spielt in der Landwirtschaft schon immer eine existenzielle Rolle. Durch die zunehmenden Extremwetterereignisse, verursacht durch den Klimawandel, wird die Agrarmeteorologie immer wichtiger. „Die Spannweite der meteorologischen Möglichkeiten ist durch den Klimawandel größer geworden. Wir haben heute neben gewohnten kalten Bedingungen, die nicht mehr so häufig vorkommen, neue warme und sehr warme Bedingungen. Diese sind zum jeweiligen Zeitpunkt genauso wahrscheinlich. Ähnliches gilt für Niederschlag“, so Falk Böttcher, Agrarmeteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

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Corona-Hilfe: BMEL verlängert Bürgschaftsprogramm

Die Corona-Hilfe in Form des Bürgschaftsprogramms für Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank kann weiterhin beantragt werden.

Im April des vergangenen Jahres hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) das Corona-Bürgschaftsprogramm für Liquiditätssicherungsdarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank aufgelegt. Wie das BMEL mitteilte, wird die Corona-Hilfe nun bis 31. Dezember 2021 verlängert.

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