Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

borkenkäfer
Foto: Wald und Holz NRW/Karin Müller

Praxistipp: Borkenkäfer-Holz konservieren

Wegen Borkenkäfer-Befalls geschlagene Bäume können durch Einschweißen konserviert werden.

Hunderttausende Kubikmeter Fichtenholz liegen in den Wäldern und drohen zu verrotten. Die Holzlager der Sägewerke sind voll. Gleichzeitig müssen ständig weitere Fichten aufgrund des Befalls durch Borkenkäfer gefällt werden. Das Zentrum Wald und Holzwirtschaft (ZWH) des Verbandes Wald und Holz NRW hat erfolgreich Folienlager für die Konservierung von geschlagenem Holz getestet. Die Stämme werden dabei eingeschweißt.

Praxistipp: Borkenkäfer-Holz konservieren weiterlesen
corona
Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Corona und ASP: Fleischmarkt in der Krise

Corona, ASP, Fleischpreise: Bauernverbände fordern von der Politik, mit Maßnahmen Landwirte in der Krise unterstützen.

Der Preis für Schweinefleisch wurde um 8 Cent auf 1,19 Euro/kg Schlachtgewicht heruntergesetzt. Nach Bekanntwerden des ersten Falles der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Mitte September war der Preis bereits um 20 Cent auf 1,27 Euro gefallen. Der derzeitige Preis ist der niedrigste seit 2011. Damals war der Grund ein Dioxinskandal um kontaminierte Futtermittel. Jetzt sind es Corona und die ASP.

Corona und ASP: Fleischmarkt in der Krise weiterlesen
alterssicherung
Foto: Steve Buissinne/pixabay.com (Symbolbild)

Alterssicherung: Einkommensgrenzen für Zuschuss werden erhöht

Ab kommendem Jahr profitieren mehr Landwirte von Zuschüssen zur Alterssicherung.

Ab dem 1. April 2021 werden mehr Landwirte mit geringem Einkommen einen Zuschuss zum Alterskassenbeitrag erhalten. Der Beitragszuschuss in der Alterssicherung der Landwirte wird deutlich angehoben. Der Bundestag hat das entsprechende Gesetz beschlossen. Finanziert werden die Mehrausgaben vom Bundeslandwirtschaftsministerium.

Alterssicherung: Einkommensgrenzen für Zuschuss werden erhöht weiterlesen
überdüngung
Foto: Franz W./pixabay.com (Symbolbild)

Überdüngung: Forscher sehen ein globales Problem

Ein internationales Forscherteam hat die globale Ungleichheit zwischen Stickstoffeinsatz und Ernteerträgen als Ursache für Überdüngung betrachtet.

Forscher vertreten in einer Studie die These, dass in vielen Ländern weniger Stickstoffdünger eingesetzt werden könnte, ohne dass Erträge wegbrechen. Ein internationales Forscherteam unter der Federführung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sieht für die Eindämmung der Überdüngung einzelne Länder in der Pflicht. Sie müssten laut der Wissenschaftler eine nationale und internationale Politik betreiben, die das globale Ernährungssystem auf höhere Erträge und eine viel geringere Umweltbelastung ausrichtet. Sie betrachteten dazu den globalen Zusammenhang zwischen Stickstoffverschmutzung und Ernteerträgen.

Überdüngung: Forscher sehen ein globales Problem weiterlesen
ta luft
Foto: Chris Birk/pixabay.com (Symbolbild)

TA Luft: DBV sieht bäuerliche Tierhaltung in Gefahr

Der Bauernverband sieht die verschärften Regelungen in der neuen TA Luft für viele Betriebe nicht umsetzbar.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert die geplante Novelle der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Mit Bezug auf das Bundesratsverfahren nimmt das DBV-Präsidium zur Bedeutung für Landwirte Stellung.  

TA Luft: DBV sieht bäuerliche Tierhaltung in Gefahr weiterlesen
geflügelpest
Foto: Andreas Göllner/pixabay.com (Symbolbild)

Geflügelpest: Großer Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern betroffen

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus, im Landkreis Rostock wurde um einen großen Legehennenbetrieb ein Sperrbezirk eingerichtet.

Nachdem in mehreren norddeutschen Bundesländern mit der Geflügelpest infizierte Wildvögel gefunden worden waren, hat es nun einen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern getroffen. Wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte, ist in einem größeren Legehennenbetrieb in der Nähe von Neubukow im Landkreis Rostock der Virus H5N8 aufgetreten. Amtsveterinäre des Landkreises und die Tierärztin des Betriebes hatten dort Proben entnommen, nachdem der Geflügelhalter in den zurückliegenden Tagen Krankheitssymptome bei den Tieren, Legedepression und schließlich hohe Tierverluste beobachtet hatte.

Geflügelpest: Großer Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern betroffen weiterlesen
hanf
Foto: Valentin Baciu/pixabay.com (Symbolbild)

Hanf: Umweltfreundliche Alternative zu Baumwolle

Hanf wächst in Deutschland, braucht weniger Wasser und stellt geringere Ansprüche an den Pflanzenschutz.

Früher war Hanf in Deutschland eine bedeutende Kulturpflanze. Zwischen 1982 und 1996 war der Anbau wegen der berauschenden Wirkung verboten. Seit 1996 darf Hanf wieder angebaut werden, wenn der THC-Gehalt in den Blüten unter 0,2 Prozent liegt. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit gewinnt die Pflanze an Bedeutung. Ob zur Herstellung von Tee, Pflegeprodukten oder homöopathischen Mitteln – interessant ist Hanf auch für die Textilherstellung, denn Baumwolle ist keineswegs umweltverträglich. Sie benötigt sehr viel Wasser, was auch durch den Klimawandel ein Problem werden kann. Es fehlt dann für andere Kulturen. Hanf wächst in Deutschland im Gegensatz zu Baumwolle. In der Bundesrepublik werden bereits 3.600 Hektar angebaut, führend in Europa ist Frankreich mit gut 14.000 Hektar.

Hanf: Umweltfreundliche Alternative zu Baumwolle weiterlesen
corona-lockdown
Foto: Markus Spiske/pexels.com (Symbolbild)

Corona-Lockdown: Absatz von Milchprodukten verlagert sich

Der erneute Corona-Lockdown verschiebt noch einmal die Absatzmärkte, aber nicht so drastisch wie im Frühjahr.

Seit 1. November ist der zweite Corona-Lockdown in Kraft. Trotz einer „Light“-Version haben gastronomische Betriebe geschlossen. Nur „Take away“-Konzepte sind erlaubt. Das führt auch zu Verunsicherungen der Milchproduzenten. Wie das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta berichtet, hat zwar naturgemäß die Nachfrage aus der Gastronomie nachgelassen, der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ordere aber Milchprodukte in großen Mengen. Proplanta beruft sich dabei auf Informationen der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten.

Corona-Lockdown: Absatz von Milchprodukten verlagert sich weiterlesen
coronavirus
Foto: Tom Wieden/pixabay.com (Symbolbild)

Coronavirus: Nutztiere sind nicht infizierbar

Das Friedrich-Loeffler-Institut geht jetzt davon aus, dass landwirtschaftliche Nutztiere nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierbar sind und somit auch keine Gefahr für Menschen ausgeht.

Ob sich Tiere, im speziellen landwirtschaftliche Nutztiere, mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren können, war lange noch nicht ganz klar. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) jetzt mitteilte, gibt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nun endgültig Entwarnung: Von landwirtschaftlichen Nutztieren geht keine Gefahr aus.

Coronavirus: Nutztiere sind nicht infizierbar weiterlesen
innovation
Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Innovation: Alternative zu herkömmlichem Felddünger

Ein Unternehmen hat zusammen mit der Agrargenossenschaft Drebkau erfolgreich eine Innovation für die Zukunft des Düngens getestet.

Am 1. Januar tritt die neue Düngemittelverordnung in Kraft. Zu den wesentlichen Änderungen gehört, dass eine Dokumentation der tatsächlichen Düngemaßnahmen vorgeschrieben sein wird. Des Weiteren wird die Ausbringung von Stickstoff auf den Feldern weiter reguliert und eingeschränkt. Das Dortmunder Unternehmen Novihum Technologies hat im brandenburgischen Drebkau erfolgreich eine Innovation getestet, die zur Alternative für herkömmliche Dünger werden könnte: Ein Gemisch aus dem Produkt Novihum Argil und Mineraldünger. Die Tests wurden im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Vorhabens „Land-Innovation-Lausitz“ (LIL) durchgeführt. 

Innovation: Alternative zu herkömmlichem Felddünger weiterlesen