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Direktzahlungen noch vor Weihnachten in mehreren Bundesländern

In Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern sollen die Direktzahlungen noch vor Weihnachten die Landwirte erreichen, in Thüringen bis zum Jahresende.

Wie das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mitteilt, werden in Mecklenburg-Vorpommern die diesjährigen Direktzahlungen wieder vor Weihnachten ausgezahlt. Begünstigt sind 4.700 Landwirte mit insgesamt 347 Millionen Euro. „Dies ist mir auf Grund der nach wie vor angespannten Wirtschaftssituation in vielen Betrieben infolge der schwierigen Witterungsbedingungen sowie der anhaltenden Pandemie-Situation sehr wichtig. Das Geld sollte zu Weihnachten bei der jeweiligen Hausbank auf dem Konto der Landwirte eingegangen sein“, so Landwirtschaftsminister Till Backhaus.

Minister erinnert an neue Anträge für Direktzahlungen

Die flächenbezogenen Direktzahlungen der sogenannten 1. Säule bestehen aus der Basis-, der Greening- und der Umverteilungsprämie. Darüber hinaus erhalten Junglandwirte und Kleinerzeuger weitere Prämien. Der Minister erinnert auch noch mal daran, dass für das Antragsjahr 2022 in fast allen flächengebundenen Förderprogrammen der 2. Säule Neuanträge für auslaufende Verpflichtungen bis zum 31. Dezember möglich sind. Das gilt auch für ganz neue Antragsteller. Ausnahme bilden mit einer Verpflichtungsdauer von drei Jahren sogenannte „Einführer“ im Ökolandbau. 

Zusagen auch in anderen Bundesländern

Auch die Landwirte in Baden-Württemberg dürfen sich über Auszahlungen freuen. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, seien die Anweisungen von insgesamt rund 386 Millionen Euro an etwa 41.000 Betriebe erfolgt. An die rund 17.000 Betriebe in Rheinland-Pfalz wurden laut Agrarministerium in Mainz insgesamt 193 Millionen Euro überwiesen. Das Thüringer Ministerium hat die Direktzahlungen für die fast 4.400 Landwirte bis Jahresende zugesagt. Demnach würden am 28. und 29. Dezember insgesamt über 200 Millionen Euro überwiesen.