Schlagwort-Archive: Ackerbau

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Humusaufbau: Software soll dabei helfen

Unter der Projektleitung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung entsteht eine Software, die den gezielten Humusaufbau erleichtern soll.

Wie hoch ist der Humusgehalt auf dem eigenen Acker und welche Bodenbewirtschaftung trägt am besten zum Humusaufbau bei? Um dies herauszufinden, wird in einem Verbundprojekt eine digitale Lösung entwickelt. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft- und Ernährung (BLE). Verbundpartner sind das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Unternehmen HELM Software. Das CarboCheck-Tool, bestehend aus einer App und einer Software, wird in landwirtschaftlichen Betrieben praktisch getestet.

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Moorschutzstrategie: Bundesregierung diskutiert mit Verbänden und Bürgern

Die Moorschutzstrategie des Bundesumweltministeriums birgt Veränderungen für Land- und Forstwirte.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat ein Diskussionspapier zur geplanten Moorschutzstrategie veröffentlicht. Ziel ist, das Klima zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten. Intakte Moore sind auch wichtige Langzeitspeicher für Kohlenstoff. Dazu sollen Moore wiedervernässt und künftige Nutzungen gestoppt werden. 

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Überdüngung: Forscher sehen ein globales Problem

Ein internationales Forscherteam hat die globale Ungleichheit zwischen Stickstoffeinsatz und Ernteerträgen als Ursache für Überdüngung betrachtet.

Forscher vertreten in einer Studie die These, dass in vielen Ländern weniger Stickstoffdünger eingesetzt werden könnte, ohne dass Erträge wegbrechen. Ein internationales Forscherteam unter der Federführung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sieht für die Eindämmung der Überdüngung einzelne Länder in der Pflicht. Sie müssten laut der Wissenschaftler eine nationale und internationale Politik betreiben, die das globale Ernährungssystem auf höhere Erträge und eine viel geringere Umweltbelastung ausrichtet. Sie betrachteten dazu den globalen Zusammenhang zwischen Stickstoffverschmutzung und Ernteerträgen.

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innovation
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Innovation: Alternative zu herkömmlichem Felddünger

Ein Unternehmen hat zusammen mit der Agrargenossenschaft Drebkau erfolgreich eine Innovation für die Zukunft des Düngens getestet.

Am 1. Januar tritt die neue Düngemittelverordnung in Kraft. Zu den wesentlichen Änderungen gehört, dass eine Dokumentation der tatsächlichen Düngemaßnahmen vorgeschrieben sein wird. Des Weiteren wird die Ausbringung von Stickstoff auf den Feldern weiter reguliert und eingeschränkt. Das Dortmunder Unternehmen Novihum Technologies hat im brandenburgischen Drebkau erfolgreich eine Innovation getestet, die zur Alternative für herkömmliche Dünger werden könnte: Ein Gemisch aus dem Produkt Novihum Argil und Mineraldünger. Die Tests wurden im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Vorhabens „Land-Innovation-Lausitz“ (LIL) durchgeführt. 

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ackerbau
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Ackerbau: Freie Bauern legen eigene Strategie vor

Der Verband nennt unter anderem Vorteile für den heimischen Ackerbau durch den Importstopp für Soja.

Der Verband Freie Bauern – er vertritt bäuerliche Familienbetriebe – hat als Alternative zur Ackerbaustrategie der Bundesregierung Gegenvorschläge veröffentlicht. Zentraler Schlüssel für die Zukunft des heimischen Ackerbaus sei die wirksame Reduzierung der Einfuhr von Soja aus Übersee, wie Georg Straller von der Bundesvertretung der Freien Bauern erklärt: Wenn es nach dem Verband geht, sollen Sojaimporte in den nächsten zehn Jahren auf Null reduziert werden. „Dass angesichts brennender Regenwälder das Mercosur-Abkommen keinesfalls ratifiziert werden darf, ist inzwischen gesellschaftlicher Konsens.“ Darüber hinaus fordert der Verband den sofortigen Stopp aller Importe von gentechnisch verändertem Soja, das laut Straller bereits heute nicht den Qualitätsstandards des Verbandes entspricht.

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Pflanzenschutzmitteln: Absatz weiter rückläufig

Bauernpräsident Joachim Rukwied begrüßt, dass weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, mahnt aber zur Vernunft.

Der Absatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland war 2019 weiter rückläufig. Das geht aus dem Jahresbericht zum Absatz an Pflanzenschutzmitteln des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor.

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Düngen: Schutzgebiete und Messnetz werden bundesweit einheitlich

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts werden die Regeln für das Düngen und das Messstellennetz in ganz Deutschland einheitlich.

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Ausweisung der sogenannten Roten Gebiete bundesweit vereinheitlicht wird. In diesen Gebieten dürfen Landwirte zum Grundwasserschutz weniger düngen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ) berichtete, wird beispielsweise eine Mindestdichte des Messnetzes vorgeschrieben: Auf 50 Quadratkilometer Fläche soll künftig mindestens ein Messbrunnen vorhanden sein. Die Ausweisung der Roten Gebiete soll zudem alle vier Jahre überprüft werden. Dort, wo ein Großteil der Belastung durch Nitrat oder Phosphat nachweislich nicht aus der Landwirtschaft, sondern beispielsweise aus Kläranlagen stammt, sollen keine Roten Gebiete ausgewiesen werden.

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Mäuseplage Thüringen: Ministerien präsentieren Lösung

Das Landwirtschafts- und das Umweltministerium Thüringen haben einen Kompromiss zur Eindämmung der Mäuseplage gefunden.

Viele thüringer Landwirte haben mit einer Mäuseplage zu kämpfen. Chemische Mittel dürfen nicht einfach genutzt werden. Jetzt hat sich das Landwirtschaftsministerium mit dem Umweltministerium auf ein Verfahren geeinigt, mit dem die Landwirte im Kampf gegen die Mäuse unterstützt werden können. Die Lösung heißt Rodentizide, chemische Fraßköder.

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insektenschutz
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Insektenschutz: Umweltministerium legt Gesetzentwurf vor

In einem Referentenentwurf sind die Inhalte des geplanten Gesetzes zum Insektenschutz festgelegt. Der Bauernverband sieht zu viele Regelungen für die Landwirtschaft.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat Reformvorschläge zum stärkeren Insektenschutz  vorgelegt. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ). Dem Referentenentwurf zufolge will das Ministerium sowohl das Bundesnaturschutz- als auch das Wasserhaushaltsgesetz reformieren. So sollen Landwirte künftig beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln einen Mindestabstand von zehn Metern zu Gewässern einhalten müssen. Ist der Gewässerrandstreifen begrünt, sollen fünf Meter Abstand reichen.

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Agrarflächen: In diesem Bundesland sanken die Kaufpreise

Die Preise für Agrarflächen steigen seit Jahren. In Rheinland-Pfalz sind sie jetzt gesunken.

Komplett entgegen dem allgemeinen Trend ist der Kaufwert für Agrarflächen in Rheinland-Pfalz gesunken! Das teilt das Statistische Landesamt mit. Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke lagen in Rheinland-Pfalz 2019 bei durchschnittlich knapp 13.800 Euro je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN). Das waren 0,3 Prozent weniger als im Jahr 2018. Somit sanken die Preise in dem Bundesland erstmals seit 2011 wieder. Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. Ob die Preise auch in anderen Bundesländern von 2018 auf 2019 nach unten gingen, ist noch unklar.

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