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Foto: Thomas B./pixabay.com (Symbolbild)

Sachsen: 40 Millionen Euro für Umweltmaßnahmen

Der Freistaat Sachsen zahlt an die Antragsteller, vorwiegend aus der Landwirtschaft, 40 Millionen Euro aus.

Derzeit erhalten Landwirte in Sachsen rund 40 Millionen Euro für die umwelt- und klimagerechte Bewirtschaftung ihrer Flächen im Jahr 2021. An der Förderung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen nehmen mehr als 3.300 Antragsteller teil. Das sind vor allem landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Umwelt- und Landschaftspflegeverbände sowie Einzelpersonen.

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Foto: Brockenhexe/pixabay.com (Symbolbild)

Ackerbaustrategie: BZL hilft beim Einstieg

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft hilft Landwirten mit Praxisbeispielen, die „Ackerbaustrategie 2035“ umzusetzen.

Vergangenes Jahr hat die Bundesregierung die „Ackerbaustrategie 2035“ vorgestellt. Ziel ist, die notwendige Produktivität mit Umwelt- und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Doch was bedeutet das für Landwirte und wie kann die Strategie in der Praxis umgesetzt werden. Darüber klärt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) auf.

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Foto: Universität Hohenheim/ZÖLUH

Superfood: Alte Linsen neu entdeckt

Linsen haben Potential als heimisches Superfood. Die Uni Hohenheim will eine alte Sorte zurück auf die Felder bringen.

Bis in die 1950er Jahre war die schwäbische Alb Anbaugebiet für regionale Linsensorten. Wegen der aufwendigen Ernte und des niedrigen Ertrags verschwand die Linse jedoch mit der Zeit von den Feldern. Die schwäbische „Alb-Leisa“ wurde vor etwa 20 Jahren neu entdeckt. Ein Forschungsteam der Universität Hohenheim geht gemeinsam mit Projektpartnern nun der Frage nach, wie die alte Kulturpflanze unter den heutigen klimatischen Bedingungen effektiv zurück auf die Felder gebracht werden kann. Linsen gelten als „Superfood“. Sie beinhalten unter anderem wichtige Ballaststoffe.

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Prof. Caroline Gutjahr im Labor. Foto: U. Benz/TUM

Pflanzenbau: Pilz-Symbiose könnte Kunstdünger einsparen

Wissenschaftler haben entdeckt, dass Pflanzen in der Symbiose mit speziellen Bodenpilzen mehr Phosphat aufnehmen – ein Ansatz für nachhaltigen Pflanzenbau.

Phosphor ist einer der Hauptnährstoffe für Pflanzen. Er wird unter anderem für die Bildung von Pflanzenabwehrstoffen und für die gesunde Entwicklung von Samen benötigt. Auch für das Wurzelwachstum ist er wichtig. Wie eine Symbiose mit Pilzen auf molekularer Ebene durch den Ernährungszustand mit Phosphat der Pflanze reguliert wird, hat ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) und der Chinesischen Universität Hongkong aufgeklärt. Die Entdeckung könnte Pflanzenbau nachhaltiger machen.

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Foto: Catkin/pixabay (Symbolbild)

Bodenfeuchte: Bundesweite Daten bald online abrufbar

In einem Projekt wurde eine Methode entwickelt, die Bodenfeuchte aktuell und standortspezifisch zu ermitteln. Die Leitung hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). 

Um Ackerflächen optimal und umweltgerecht zu bewirtschaften, sollten landwirtschaftliche Betriebe die Bodenfeuchte ihrer Flächen kennen. Im vom BLE-betreuten Projekt „SOFI“ (Smart Soil Information for Farmers) werden Methoden entwickelt, die diese Informationen bereitstellen und miteinander verknüpfen. Landwirte und Berater können das Wissen über öffentliche Kartendienste unmittelbar abrufen und so ihre ackerbaulichen Maßnahmen standortspezifisch planen.

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Foto: Wolfgang Stemme/pixabay.com (Symbolbild)

Verbraucherdialog: Aktion „Schau ins Feld!“ geht in die nächste Runde

Der IVA meldet eine Rekordteilnahme bei der Aktion „Schau ins Feld!“. Für kommende Saison ist die Anmeldung bereits möglich.

In diesem Jahr nahmen bundesweit mehr als 930 Landwirte an der Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ des Industrieverbandes Agrar (IVA) teil. In insgesamt etwa 1800 „Schau!-Fenstern“ (Nullparzellen) verzichteten die Teilnehmer auf jegliche Form des Pflanzenschutzes und machten die Auswirkungen auf die Erträge und Qualität ihrer Ernte deutlich. Gleichzeitig stellten sie Maßnahmen vor, mit denen sie die Artenvielfalt gezielt fördern. Ziel der Aktion ist, Verbraucher über Pflanzenschutz aufzuklären und mit ihnen darüber zu diskutieren.

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Bodenstrategie: Das plant die EU

Eine Bodenstrategie soll Europas Böden bis 2050 in einen besseren Zustand versetzen.

Die EU-Kommission hat die neue EU-Bodenstrategie vorgelegt. Sie ist Teil des europäischen Green Deals und der Biodiversitätsstrategie. Laut Kommission befinden sich 70 Prozent der Böden in der Europäischen Union in keinem guten Zustand. Ziel sind deshalb sowohl freiwillige als auch rechtlich bindende Maßnahmen zum Schutz, zur Wiederherstellung und für nachhaltige Nutzung der Böden.

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pflanzenbau
Foto: Kurt Bouda/pixabay.com (Symbolbild)

„Netzwerk Leitbetriebe Pflanzenbau“: Weitere Betriebe können sich melden

Anfang Oktober begann für Betriebe aus 12 Bundesländern die Arbeit im „Netzwerk Leitbetriebe Pflanzenbau“. Weitere Interessenten können sich an die BLE wenden.

Anfang Oktober starteten 56 landwirtschaftliche Betriebe aus zwölf Bundesländern ihre Arbeit im „Netzwerk Leitbetriebe Pflanzenbau“. Sie tragen dazu bei, modernen biodiversitäts- und umweltschonenden Pflanzenbau erlebbar zu machen. Damit setzt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) die Ackerbaustrategie 2035 konkret um.

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Emmer: Fast vergessenes Getreide

Verbraucherwünsche und Umweltschutz: Der BUND sieht Chancen im Anbau alter Getreidesorten, wie Emmer.

Weizen, Gerste, Mais, Raps und Roggen: Fünf Kulturen dominieren in Deutschland etwa 75 Prozent der Ackerflächen. Der BUND Naturschutz macht auf alte Getreidesorten aufmerksam, die laut dem Verband ebenfalls ihre Berechtigung haben. Etwa Emmer wurde schon 11.000 Jahre vor Christus angebaut. Immer mehr Landwirte entdecken heute das Urgetreide wieder. Die Vorteile: Emmer braucht weniger Dünger als Weizen und schont so Gewässer und Böden.

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Foto: DBU

Umwelt: Blattgrün-Sensor ermöglicht weniger Herbizide

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat die Entwicklung eines Sensors gefördert, der präzise zwischen Kulturpflanzen und Unkraut unterscheiden kann.

Landwirtschaft spielt eine große Rolle für mehr Klima- und Umweltschutz. Entsprechende Vorgaben der Europäischen Union geben die Richtung vor. Ein Aspekt ist die Minimierung von Pflanzenschutzmitteln, darunter Herbizide. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat mit fachlicher und finanzieller Förderung in Höhe von rund 398.000 Euro eine Sensortechnik vorangebracht, die für mehr Umwelt- und Naturschutz auf dem Acker sorgen soll.

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