Schlagwort-Archive: Ackerbau

wirtschaftsdünger
Foto: Ehrecke/pixabay.com (Symbolbild)

Angesäuerter Wirtschaftsdünger: BMEL sucht Projektideen

Das BMEL stellt ein Konsortium zusammen, das anhand Demonstrationen und Wissenstransfer die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger populär macht.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) sucht ein Konsortium, das über ein Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) die Ansäuerung von Wirtschaftsdünger, also Gülle und Gärrückständen, in Praxisbetrieben demonstriert. 

Angesäuerter Wirtschaftsdünger: BMEL sucht Projektideen weiterlesen
überschwemmungen
Foto: pixabay.com

Überschwemmungen: Wissenschaftler warnen vor Schadstoffen auf Feldern

Laut Forschern können bei Überschwemmungen alte schadstoffbelastete Sedimente aus Flüssen auf Felder gelangen und so ganze Regionen verunreinigen.

Nach Überschwemmungen könnten Schadstoffe Ackerpflanzen, Weidetiere und Menschen belasten. Das erklärt ein internationales Wissenschaftsteam in einer Übersichtsarbeit zu globalen Hochwasserereignissen. Es geht laut der Forscher aber nicht um Verunreinigungen, die aktuell in Flüsse gespült wurden, sondern um Schadstoffe, die sich schon seit Jahrzehnten auf dem Gewässergrund befinden. Die Arbeit ist im „Journal of Hazardous Materials“ erschienen und unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt entstanden. 

Überschwemmungen: Wissenschaftler warnen vor Schadstoffen auf Feldern weiterlesen
drohnen
Foto: ki-kieh/pixabay.com (Symbolbild)

Drohnen: Das sollten Anwender wissen

Drohnen-Systeme sind Teil der Luftfahrt. Entsprechend gilt es, einiges zu beachten. Eine neue Broschüre gibt Auskunft.

Ob Feldüberwachung, Pflanzenschutz oder Aufspüren von Rehkitzen: Immer mehr Landwirte nutzen Drohnen-Systeme, die offiziell „Unbemannte Luftfahrtsysteme“ (UAS, „Unmanned Aircraft System“) heißen. Die Bezeichnung verrät schon: Die Fluggeräte sind Teil des Luftverkehrs. Das bedeutet, dass UAS-Piloten Verpflichtungen haben. Sie müssen sich an die bestehenden Luftfahrtregeln halten. Die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik beantwortet mit der neuen Publikation „VDI-Handlungsfelder – Betriebssicherheit von UAS“ offene Fragen zum sicheren Betrieb von Drohnen.

Drohnen: Das sollten Anwender wissen weiterlesen
körnererbse
Foto: UFOP/Daniel Schneider

Körnererbse: Eiweißpflanze mit Potential

Marktführer ist derzeit Frankreich, die UFOP sieht im Anbau der Körnererbse aber auch für Deutschland ein großes Potenzial.

Sie war lange Zeit in Vergessenheit geraten: Die Körnererbse. Sie wird in Deutschland derzeit auf 80.000 Hektar Ackerfläche angebaut. Die Union zur Förderung von Oel​- und Proteinpflanzen (UFOP) sieht noch mehr Potenzial in der Pflanze, die zu den Körnerleguminosen gehört – gerade vor dem Hintergrund des veganen Trends. Produkte und Gerichte aus Körnererbsen, wie Erbsenmilch oder Erbsenburger, seien gefragt. Der Markt könne aber noch nicht durch heimischen Anbau gedeckt werden, so die UFOP.

Körnererbse: Eiweißpflanze mit Potential weiterlesen
projekt
Foto: Aviavlad/pixabay.com (Symbolbild)

Projekt: Dünger aus Abwasser und Bioabfällen gewinnen

Ein interdisziplinäres Projekt soll den Kreislauf zwischen städtischen Konsumenten und Landwirten schließen: Stoffe aus Produkten kehren als Dünger auf die Äcker zurück.

Im Rahmen des Projektes RUN (Rural Urban Nutrient Partnership) mit Beteiligung der Universitäten Hohenheim und Stuttgart wollen Wissenschaftler Nährstoffpartnerschaften zwischen Stadt und Land etablieren und Stoff-Kreisläufe durch moderne Verwertungsverfahren schließen. Ziel ist, aus städtischem Abwasser und Bioabfällen Dünger zu gewinnen. Der landwirtschaftliche Kreislauf soll so geschlossen werden. Rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten und verbrauchen dort Lebensmittel, die auf dem Land erzeugt wurden. Auf diese Weise sind Produktionsketten entstanden, bei denen Nähr- und Wertstoffe von einem Ort zum anderen transportiert werden und schließlich zum größten Teil verloren gehen.

Projekt: Dünger aus Abwasser und Bioabfällen gewinnen weiterlesen
superfood
Foto: nikitozawr/pixabay.com (Symbolbild)

Regionales Superfood: Erste deutsche Chia-Sorte geschützt

Die Uni Hohenheim machte das Superfood Chia-Samen regional und sucht in Deutschland Saatzuchtfirmen.

Ob in Verbindung mit Fleisch, im Dessert oder im Smoothie: Chia gilt als Superfood mit zahlreichen Vitaminen, Ballaststoffen und einem hohen Protein-Anteil. Doch Liebhaber der Samen müssen bislang einen schlechten ökologischen Fußabdruck in Kauf nehmen. Denn Chia-Samen werden vorwiegend aus Südamerika importiert und haben somit lange Transportwege hinter sich, bis sie in den heimischen Supermarktregalen landen. Durch die hohe Nachfrage setzen die südamerikanischen Bauern auch eine hohe Menge Pestizide ein. Jetzt gibt es eine Sorte, die in Deutschland angebaut werden kann.

Regionales Superfood: Erste deutsche Chia-Sorte geschützt weiterlesen
grüne
Foto: Fotoart-Weeber/pixabay.com (Symbolbild)

Grüne lassen untersuchen: Kleinere Felder gegen Artensterben?

Nach einer von der Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenen Untersuchung fordert die Partei kleinteilige Feldbewirtschaftung.

Das Artensterben könnte sich mit einer anderen Art der Feldbewirtschaftung stoppen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Untersuchung des Göttinger Agrarökologen Teja Tscharntke im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion, das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Grüne lassen untersuchen: Kleinere Felder gegen Artensterben? weiterlesen
industriepflanzen
Forscher der Universität Hohenheim inmitten von Miscanthus-Gras, aus dem zum Beispiel biobasierte Chemikalien hergestellt werden können. Foto: Universität Hohenheim/Wolfram Scheible

Industriepflanzen: Unrentable Agrarflächen nutzen

In einem EU-Projekt wird erforscht, wie unrentable landwirtschaftliche Flächen mit Industriepflanzen bewirtschaftet werden können.

Rund 65 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche wurden in Europa aufgegeben, weil dort der Anbau von Nahrungsmittelpflanzen nicht mehr rentabel war. Das ist eine Fläche etwas größer als Frankreich. Ungünstige Bedingungen wie niedrige Temperaturen, Trockenheit oder übermäßige Nässe machten die Bewirtschaftung für Landwirte uninteressant. Aber auch Bodenprobleme oder zu steile Hanglagen zählen zu den Gründen. Eine Alternative sehen Forscher im Anbau von Industriepflanzen.

Industriepflanzen: Unrentable Agrarflächen nutzen weiterlesen
ackerbau
Foto: Thomas B./pixabay.com (Symbolbild)

Nachhaltiger Ackerbau: BMEL sucht Betriebe für Netzwerk

Das Bundeslandwirtschaftsministerium baut ein Netzwerk aus 100 Betrieben auf, die nachhaltigen Ackerbau der Öffentlichkeit präsentieren.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) startet im Rahmen seiner Ackerbaustrategie den Aufbau eines “Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau”. Rund 100 Betriebe unterschiedlicher Größe und aus allen Regionen Deutschlands haben die Möglichkeit, sich in einem Netzwerk mit Vorbildcharakter auszutauschen und ihre Arbeit für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nachhaltiger Ackerbau: BMEL sucht Betriebe für Netzwerk weiterlesen
sojabohnen
Foto: Polina Tankilevitch/pexels.com (Symbolbild)

Sojabohnen: Deshalb sollten Landwirte über den Anbau nachdenken

Wissenschaftler untersuchten, ob der Anbau von Sojabohnen in Deutschland wirtschaftlich sein könnte.

In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland die Wirtschaftlichkeit der etablierten Blattfrüchte erheblich verschlechtert. Betroffen sind neben Kartoffeln vor allem Raps und Zuckerrüben. Der Grund: Wichtige Pflanzenschutzmittel sind nicht mehr verfügbar. Auch der Getreideanbau hat vermehrt mit Herbizidresistenzen zu kämpfen, so dass vielfältigere Fruchtfolgen von zunehmender Bedeutung sind. Vor diesem Hintergrund hat das Agrarökonomen-Netzwerk agri benchmark Cash Crop Perspektiven des Anbaus von Sojabohnen in Deutschland untersucht. Das Projekt wurde durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) finanziert.

Sojabohnen: Deshalb sollten Landwirte über den Anbau nachdenken weiterlesen