Schlagwort-Archive: Afrikanische Schweinepest

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ASP: Wildschutzzaun zu Polen zeigt Wirkung

Der Wildschutzzaun zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die ASP erweist sich als wirksam. Dennoch ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten.

Der Wildschutzzaun an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die weitere Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erweist sich als wirksam. Das teilte das Agrarministerium in Schwerin mit. Die regelmäßigen Kontrollen der Landes­forstanstalt am Zaun belegen, dass weniger Schwarzwild nach Deutschland wechselt. Der Zaun sei neben vielen anderen seuchenhygienischen Maßnahmen ein wichtiger Baustein zur ASP-Prävention, resümiert Agrarminister Till Backhaus.”Unsere Entscheidung war also richtig”, ist sich Backhaus sicher.

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ASP: Erleichterungen für Betriebe

Eine EU-Verordnung soll in Betrieben in von der ASP betroffenen Gebieten Platzprobleme in den Ställen abwenden.

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen wurden Restriktionsgebiete eingerichtet. Aus Tierschutzgründen ist es notwendig, dass Schweine aus Betrieben in diesen Gebieten geschlachtet werden können. Damit soll das Platzproblem in den Ställen abgewendet werden. 

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ASP: Vandalismus erschwert Bekämpfung

Die Ausbreitung der ASP in Brandenburg und Sachsen bleibt dynamisch. Vandalen zerstören Schutzzäune.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus. Eine Schutzmaßnahme ist die Errichtung von Schutzzäunen. Doch immer wieder werden diese von Vandalen mutwillig zerstört. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verurteilt die Sachbeschädigung von Wildschutzzäunen: „Vandalismus an den Zäunen gefährdet in hohem Maße den Erfolg der Seuchenbekämpfung. Das ist erschreckend und kann weitreichende Konsequenzen haben. Weder ist das Zerstören dieser Schutzmaßnahmen eine Mutprobe noch ein Kavaliersdelikt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, müssen sich alle zwingend an die geltenden Vorschriften halten.“

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Corona und ASP: Fleischmarkt in der Krise

Corona, ASP, Fleischpreise: Bauernverbände fordern von der Politik, mit Maßnahmen Landwirte in der Krise unterstützen.

Der Preis für Schweinefleisch wurde um 8 Cent auf 1,19 Euro/kg Schlachtgewicht heruntergesetzt. Nach Bekanntwerden des ersten Falles der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Mitte September war der Preis bereits um 20 Cent auf 1,27 Euro gefallen. Der derzeitige Preis ist der niedrigste seit 2011. Damals war der Grund ein Dioxinskandal um kontaminierte Futtermittel. Jetzt sind es Corona und die ASP.

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Afrikanische Schweinepest: Erster Fall in Sachsen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus, die Maßnahmen zur Eindämmung gehen voran.

+++ Update 31. Oktober: Am Samstag hat das Bundeslandwirtschaftsministerium das erste mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Wildschwein außerhalb Brandenburgs gemeldet. Das Tier wurde im Rahmen einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz. Mit weiteren zwischenzeitlich aus Brandenburg gemeldeten Fällen liegt die Zahl jetzt bei 117. +++

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Rukwied: „Schweinehaltung in größter Krise seit Jahrzehnten“

Bauernpräsident Joachim Rukwied kritisiert die Belastung der Landwirte durch Verordnungen und fordert die Politik auf, zu handeln. 

Der wiedergewählte Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, fand in seiner Grundsatzrede bei der diesjährigen Mitgliederversammlung deutliche Worte: „Die Schweinehaltung befindet sich gerade in der größten Krise seit Jahrzehnten.“ Die coronabedingten Ausfälle bei Schlachtungen seien verheerend, die Afrikanische Schweinepest breite sich immer weiter aus, die Schlacht- und Ferkelpreise seien im freien Fall.

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Afrikanische Schweinepest: Drei neue Fälle bestätigt

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat in Brandenburg inzwischen 49 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) bestätigte drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat in Proben die Seuche bei den Tieren nachgewiesen. Damit sind nun 49 Fälle bestätigt. Die Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Hausschweinbestände sind laut BMEL nach wie vor nicht betroffen.

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Afrikanische Schweinepest: So geht es jetzt weiter

Nachdem am 10. September in Brandenburg der erste Fall in Deutschland bestätigt wurde, breitet sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus.

Am Donnerstag hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) drei weitere mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Wildschweine in Brandenburg bestätigt. Damit sind insgesamt 32 Fälle bekannt. Bereits am Dienstag fand in Potsdam eine Sitzung des Zentralen Krisenstabs für Tierseuchenbekämpfung statt. Dieser ist im Bundeslandwirtschaftsministerium angesiedelt. Unter der Leitung von Staatssekretärin Beate Kasch wurden weitere Maßnahmen besprochen.

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Fleisch: Schweinepest beschert Verarbeitern Rekordumsatz

Laut Statistischem Bundesamt erzielten die deutschen Schlachterei- und Fleischverarbeitungsbetriebe dank China-Exporten von Fleisch im März einen absoluten Umsatzrekord.

Die 563 Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe mit jeweils 50 oder mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis April 2020 um 14,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – 14,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 12,3 Milliarden Euro. Den absoluten Rekordumsatz erzielte die Branche allerdings im März dieses Jahres: 3,9 Milliarden Euro, der höchste Monatswert seit Bestehen der Erhebung. 

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