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Foto: obs/Kaufland

Schweinefleisch: Kaufland verspricht dauerhafte „Mindestnotierung“ 

Schon jetzt bietet Kaufland laut eigener Aussage Schweinehaltern 1,40 Euro pro Kilogramm Fleisch. Das soll jetzt dauerhaft gelten.

Die Lebensmittelkette Kaufland hat eine dauerhafte Mindestnotierung für Schweinefleisch angekündigt. Lieferanten sollen somit mindestens 1,40 Euro pro Kilo bekommen. Nach Angaben des Unternehmens will man so Verlässlichkeit für Landwirte schaffen. „Wir brauchen eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft. Die Einführung dieser Mindestnotierung ist ein wichtiges Zeichen für unsere Lieferanten und Vertragslandwirte“, sagt Stefan Rauschen, Geschäftsführer Einkauf Frische bei Kaufland. „Damit untermauern wir, dass wir ein verlässlicher und fairer Partner sind, der ihnen langfristig eine Perspektive bietet“, so Rauschen.

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Foto: Pinacol/pixabay.com (Symbolbild)

ALDI setzt Preissenkung bei Wurstprodukten um

ALDI hat trotz heftiger Kritik im Vorfeld die Preise für Wurstwaren gesenkt. Die ISN kritisiert das Vorgehen des Discounters.

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) kritisiert die Preispolitik von ALDI. Einem Bericht der Lebensmittelzeitung (LZ) zufolge hat der Discounter die Preise bei Wurstprodukten gesenkt. Etwa ein Dutzend Wurstwaren wurden um 10 bis 20 Cent pro Packung reduziert. Weitere Wettbewerber sind nachgezogen. Laut ISN waren etwa bei NORMA Wiener Würstchen in der 1000 Gramm-Packung um 50 Cent weniger zu finden. Die Senkung der Preise für Fleischprodukte hatten sowohl ALDI Süd als auch ALDI Nord bereits im Mai angekündigt und wurden dafür heftig kritisiert. Offenbar wollte die Handelskette kein großes Aufsehen um die Preissenkung machen und hat sogar auf die sonst aggressive Werbung verzichtet. ALDIs Preispolitik gilt als Richtwert für andere Discounter.

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