Schlagwort-Archive: Agrarpolitik

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Foto: BMEL/Janine Schmitz/Photothek

Özdemir sieht keinen Grund für „radikale Bauernproteste“

Nachdem landwirtschaftliche Vertreter neue Proteste angekündigt hatten, äußerte sich Bundesminister Cem Özdemir in einem Interview.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sieht nach den massiven Bauernprotesten in den Niederlanden keinen Grund für ähnliche Aktionen in Deutschland. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) verwies der Grünen-Politiker darauf, dass die Ausgangslagen in beiden Ländern nicht vergleichbar seien: Während in den Niederlanden Landwirte bis zu 95 Prozent der Emissionen reduzieren sollen, gehe es in Deutschland um moderatere Einschränkungen beim Düngen: „Es ist ja nicht so, dass es ein Düngeverbot geben wird. Die Bauern können ja weiter düngen, aber so, dass wir insgesamt von der zu hohen Nitratbelastung runterkommen.“ Geplant ist eine Reduktion von 20 Prozent auf Flächen, die in so genannten roten Gebieten mit einer zu hohen Belastung liegen. 

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Foto: Matthias Böckel/pixabay.com (Symbolbild)

GAP-Strategieplan: Landwirten fehlt Planungssicherheit

Der Deutsche Bauernverband fordert eine zügige Annahme des GAP-Strategieplans, damit Landwirte endlich Planungssicherheit haben.

Landwirte brauchen zeitnah Gewissheit und Planungssicherheit über die GAP-Regeln ab 2023. Das mahnt der Deutsche Bauernverband (DBV) an. Eine möglichst zügige Annahme des GAP-Strategieplans sei zwingend. Gleichzeitig fordert der DBV mehr Praktikabilität und Zielorientierung im GAP-Strategieplan anstatt weiterer Verschärfungen.

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Foto: IVA

Pflanzenschutz: Verbände fordern zeitgemäßere Beratung

Eine Verbände-Allianz fordert die Politik dazu auf, Pflanzenschutz-Beratung den neuen Gegebenheiten und Herausforderungen anzupassen.

Eine Allianz führender Agrarverbände spricht sich in einem gemeinsamen Communiqué dafür aus, die Pflanzenschutz-Beratung in Deutschland auf neue politische Herausforderungen auszurichten. Unter anderem müssten der amtliche Dienst und andere Beratungseinrichtungen in die Lage versetzt werden, neue alternative Pflanzenschutzstrategien zu vermitteln, so der Industrieverband Agrar (IVA). Das Papier ist das Ergebnis eines Verbändedialogs im November 2021, bei dem die künftige Ausrichtung der Pflanzenbauberatung im Fokus stand.

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Foto: Dieter_G/pixabay.com (Symbolbild)

Mecklenburg-Vorpommern: Bauernverband fordert Überdenken vieler politischer Entscheidungen

Von Düngeverordnung bis Stallbau: Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern legte einen umfangreichen Forderungskatalog vor.

Vor dem Hintergrund ständig steigender Betriebskosten und Rohstoffpreise hat der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern einen Forderungskatalog vorgelegt. Dieser soll der Politik klar machen, dass durch die Situation die Ernährungssicherheit gefährdet ist. „Jedem Blühstreifen, jeder Stallmodernisierung, jeder Fruchtfolgen-Planung, jeder ökologischen Grünlandbewirtschaftung und jedem Lerchenfenster liegt eine betriebswirtschaftliche Analyse zu Grunde“, machte Bauernpräsident Detlef Kurreck auf dem diesjährigen Bauerntag deutlich. „Nur wirtschaftliche gesunde Betriebe haben das Potenzial, den von der Gesellschaft geforderten Wandel in der Landwirtschaft zu meistern.“

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ukraine-krieg
Foto: Matthias Böckel/pixabay.com (Symbolbild)

Ukraine-Krieg: So will das BMEL die Auswirkungen auf die deutsche Landwirtschaft mildern

Das Bundeslandwirtschaftsministerium will mit einer Reihe von Maßnahmen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die deutsche Landwirtschaft abwenden.

Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges betreffen neben dem Energie- und Wirtschaftssektor insbesondere die internationalen Agrarmärkte. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat nun Maßnahmen vorgelegt, die die Folgen für die deutsche Landwirtschaft abfedern sollen.

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Foto: Bruno/pixabay.com (Symbolbild)

Ukraine-Krieg: Geflügelwirtschaft bittet, kein Getreide für Biokraftstoff zu verwenden

Die deutschen Geflügelverbände fordern in einem Brief an Cem Özdemir und Barbara Otte-Kinast, dass Getreide nicht mehr für Biokraftstoff verwendet werden darf – aus Angst vor Futterknappheit.

Die deutsche Geflügelwirtschaft hat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges dazu aufgerufen, Getreide nicht länger für die Herstellung von Biokraftstoff zu verwenden. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). In einem Schreiben sämtlicher Branchenverbände an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und seine niedersächsische Amtskollegin Barbara Otte-Kinast (CDU) warnen die Verbandsvertreter vor einer Verknappung von Getreide auf den Weltmärkten.

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bundesregierung
Foto: Jörn Heller/pixabay.com

Landwirtschaft: Das erwarten Verbraucher von der neuen Bundesregierung

Um welche Agrarthemen sollte sich die neue Bundesregierung kümmern? Verbraucher haben in einer Online-Umfrage geantwortet.

Das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) hat bereits zum dritten Mal seinen Verbrauchermonitor veröffentlicht. Dieser wird von der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel erstellt. In drei Sonderfragen wurden Verbraucher gefragt, was sie bezüglich Landwirtschaft von der neuen Bundesregierung erwarten.

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lebensmittelhandel
Foto: BMEL/Florian Gärtner/photothek

Lebensmittelhandel: Hohe Erwartungen in Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir

Der Lebensmittelhandel sieht den Wechsel im Bundeslandwirtschaftsministerium positiv und will die Wertschöpfungskette stärken.

Der Handelsverband Lebensmittel (BVLH) sieht einer Zusammenarbeit mit dem neuen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir positiv entgegen. Der BVLH begrüßt, dass sich die neue Bundesregierung auch im Bereich der Agrar- und Ernährungspolitik viel vorgenommen hat. Allein die Transformation der Nutztierhaltung sei ein Kraftakt, der der gesamten Wertschöpfungskette viel abverlangen werde, heißt es von Seiten des Lebensmittelhandels.

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sauenhaltung
Foto: Big Dutchman (Symbolbild)

Bis 70 Euro Verlust pro Schwein: Klöckner lädt zum Krisengipfel

Laut ISN haben Tierhalter 60 bis 70 Euro Verlust pro Schwein. Bundesministerin Julia Klöckner sucht in einer Videoschalte mit Verbandsvertretern nach Lösungen.

Angesichts historisch niedriger Schweinefleischpreise hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für den morgigen Mittwoch (15. September) zu einem „Schweinegipfel“ geladen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet, will die Ministerin in einer digitalen Schalte gut zwei Stunden mit Vertretern der Landwirtschaft, der Schlachtindustrie sowie des Handels über Wege aus der Krise sprechen. Dem NOZ-Bericht zufolge sollen auch die Agrarministerinnen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Barbara Otte-Kinast und Ursula Heinen-Esser an dem Treffen teilnehmen. In den beiden Bundesländern spielen Schweine für die Landwirtschaft eine große Rolle.

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landwirte
Foto: AbL

Landwirte starten Aktionen für Klimaschutz und faire Bedingungen

Im September sind Aktionen mehrerer landwirtschaftlicher Verbände geplant, um unter anderem auf die klimabedingte Situation der Landwirte aufmerksam zu machen.

Der Stopp des Klimawandels ist für Landwirte existenziell. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Bündnis Junge Landwirtschaft (BJL), das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft und die junge AbL (jAbL) starten eine bundesweite Klima-Schilder-Aktion. In über 250 Orten sind die Schilder auf Feldern, Weiden und an Hoftoren aufgestellt. Das Motto: “Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier.”

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