Schlagwort-Archive: Brandenburg

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Brandenburg: Ökoaktionsplan vereint Landwirtschaft, Klima- und Naturschutz

Der Ökoaktionsplan wurde vom Agrarministerium Brandenburg initiiert und enthält Ziele und Maßnahmen für die nachhaltige Zukunft des Landes.

Das Land Brandenburg setzt den sogenannten Ökoaktionsplan um. Unter Federführung des Agrarministeriums haben im letzten halben Jahr rund 50 Akteure aus Landwirtschaftsbetrieben, der Verarbeitungs- und Vermarktungsbranche, aus Verbänden, wissenschaftlichen und Bildungseinrichtungen, Verwaltung und der Bürgerschaft Maßnahmen in vier Handlungsfeldern erarbeitet. Das Ziel ist laut Vogel, die Region Brandenburg/Berlin nachhaltig und ausreichend mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu versorgen und damit Betrieben auch neue Einkommensmöglichkeiten in regionalen Wertschöpfungsketten zu erschließen. „Damit wollen wir auch den Beitrag der Landwirtschaft zum Schutz von Klima, Umwelt und biologischer Vielfalt steigern und den regionalen Bio-Sektor entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärken.“

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Afrikanische Schweinepest: Erste Hausschweinbestände betroffen

Die Bestände zweier Betriebe in Brandenburg sind von der Afrikanischen Schweinepest betroffen – die ersten in Deutschland.

Vergangene Woche wurden in Brandenburg die bundesweit ersten Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen nachgewiesen. In dem Betrieb im Landkreis Spree-Neiße wurde das Virus bei einem verendeten Tier im Rahmen des ASP-Monitorings nachgewiesen. Auf Anordnung des zuständigen Veterinäramtes wurden die 200 Tiere des Bestandes getötet und unschädlich beseitigt. Am Montag meldete das Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) den Ausbruch in einem zweiten Betrieb. Betroffen ist ein Kleinstbetrieb mit zwei Tieren im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland.

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Brandenburg: Wirtschaftsdünger einfach online melden

Die Abgabe und der Empfang von Wirtschaftsdünger müssen in Brandenburg seit Jahresbeginn online gemeldet werden.

Seit Jahresbeginn müssen Abgeber und Empfänger von Wirtschaftsdünger ihre Aufzeichnungen in elektronischer Form melden. Dazu steht das Meldeprogramm Wirtschaftsdünger des Landes Brandenburg zur Verfügung. Die Meldepflicht gilt auch für Stoffe, die Wirtschaftsdünger enthalten. 

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ASP: Erleichterungen für Betriebe

Eine EU-Verordnung soll in Betrieben in von der ASP betroffenen Gebieten Platzprobleme in den Ställen abwenden.

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen wurden Restriktionsgebiete eingerichtet. Aus Tierschutzgründen ist es notwendig, dass Schweine aus Betrieben in diesen Gebieten geschlachtet werden können. Damit soll das Platzproblem in den Ställen abgewendet werden. 

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ASP: Vandalismus erschwert Bekämpfung

Die Ausbreitung der ASP in Brandenburg und Sachsen bleibt dynamisch. Vandalen zerstören Schutzzäune.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus. Eine Schutzmaßnahme ist die Errichtung von Schutzzäunen. Doch immer wieder werden diese von Vandalen mutwillig zerstört. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verurteilt die Sachbeschädigung von Wildschutzzäunen: „Vandalismus an den Zäunen gefährdet in hohem Maße den Erfolg der Seuchenbekämpfung. Das ist erschreckend und kann weitreichende Konsequenzen haben. Weder ist das Zerstören dieser Schutzmaßnahmen eine Mutprobe noch ein Kavaliersdelikt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, müssen sich alle zwingend an die geltenden Vorschriften halten.“

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Brandenburg: Überdurchschnittliche Kartoffelernte

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldet eine Kartoffelernte über dem langjährigen Mittel

In Brandenburg wurden 2020 auf rund 11.400 Hektar 388.700 Tonnen Kartoffeln geerntet. Das sind nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 59.300 Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Kartoffelbetriebe konnten 52.500 Tonnen mehr als das langjährige Mittel (2014 bis 2019) mehr einfahren. Mehr Kartoffeln wurden zuletzt 2014 geerntet.

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Brandenburg: Mehr Geld für Bio-Umstellung

Mit dem Ziel, die Ökofläche in Brandenburg auszuweiten, zahlt das Agrarministerium für bestimmte Kulturen höhere Umstellungsprämien aus. 

Um Ökolandbau auf 20 Prozent der Anbaufläche in Brandenburg bis 2024 zu erreichen, setzt das Agrarministerium weitere Anreize für umstellungswillige Betriebe. Wie das Ministerium mitteilt, werden jetzt die Umstellungsprämien für Gemüse und Dauerkulturen erhöht. Auch die Öko-Kontrollkosten sollen bezuschusst werden „Mit der auf zwei Jahre angelegten Einführungsprämie für Öko-Gemüse und Öko-Dauerkulturen gleichen wir die erhöhten Umstellungskosten aus, da in der Zeit der Umstellung die Ware noch nicht mit höheren Preisen vermarktet werden kann“, so Landwirtschaftsminister Axel Minister Vogel.

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Weidetierprämie: Brandenburg geht eigenen Weg

Nachdem der Bund eine gekoppelte Weidetierprämie für Schafe und Ziegen abgelehnt hat, prüft Brandenburg eigene Lösungen.

Seit geraumer Zeit diskutieren Bund und Länder über eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von Weidetierhaltern und eine angemessene Honorierung der von ihnen erbrachten Biodiversitätsleistungen. Doch die Bundesregierung hat die Einführung einer gekoppelten Weidetierprämie für Schafe und Ziegen zurückgewiesen. Sie hat vielmehr darauf verwiesen, dass dies in der nächsten Agrarreform diskutiert werde. Jetzt will der Brandenburger Agrarminister Axel Vogel eine bessere Unterstützung für Halterinnen und Halter von Schafen und Ziegen auf Landesebene prüfen. Neben den Investitionskosten soll zukünftig auch der Unterhalt für Maßnahmen zum Wolfsschutz gefördert werden.

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Schweinemast: Kommt das Aus für „Mega-Ställe“?

Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel will den Bau großer Schweinemast-Betriebe ab einem gewissen Ausmaß einschränken.

Nach dem Aus für die umstrittene Schweinemastanlage in Haßleben (Uckermark) hat der Brandenburger Agrarminister Axel Vogel (Foto, Bündnis 90/Die Grünen) angekündigt, „Mega-Ställe“ beschränken zu wollen. „Das Aus für die Schweinemastanlage Haßleben nach einem über 15 Jahre laufenden Verfahren macht deutlich, dass Genehmigungen für übergroße Tierhaltungsanlagen kaum noch rechtssicher erteilt werden können.“, so Vogel. Er spricht dabei die „Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt“ durch überdimensionale Schweinemast an. Der Minister sieht auch keine Möglichkeit, eine breite gesellschaftliche Akzeptanz solcher Anlagen zu erreichen.

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