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Brandenburg: Mehr Geld für Bio-Umstellung

Mit dem Ziel, die Ökofläche in Brandenburg auszuweiten, zahlt das Agrarministerium für bestimmte Kulturen höhere Umstellungsprämien aus. 

Um Ökolandbau auf 20 Prozent der Anbaufläche in Brandenburg bis 2024 zu erreichen, setzt das Agrarministerium weitere Anreize für umstellungswillige Betriebe. Wie das Ministerium mitteilt, werden jetzt die Umstellungsprämien für Gemüse und Dauerkulturen erhöht. Auch die Öko-Kontrollkosten sollen bezuschusst werden „Mit der auf zwei Jahre angelegten Einführungsprämie für Öko-Gemüse und Öko-Dauerkulturen gleichen wir die erhöhten Umstellungskosten aus, da in der Zeit der Umstellung die Ware noch nicht mit höheren Preisen vermarktet werden kann“, so Landwirtschaftsminister Axel Minister Vogel.

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Weidetierprämie: Brandenburg geht eigenen Weg

Nachdem der Bund eine gekoppelte Weidetierprämie für Schafe und Ziegen abgelehnt hat, prüft Brandenburg eigene Lösungen.

Seit geraumer Zeit diskutieren Bund und Länder über eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von Weidetierhaltern und eine angemessene Honorierung der von ihnen erbrachten Biodiversitätsleistungen. Doch die Bundesregierung hat die Einführung einer gekoppelten Weidetierprämie für Schafe und Ziegen zurückgewiesen. Sie hat vielmehr darauf verwiesen, dass dies in der nächsten Agrarreform diskutiert werde. Jetzt will der Brandenburger Agrarminister Axel Vogel eine bessere Unterstützung für Halterinnen und Halter von Schafen und Ziegen auf Landesebene prüfen. Neben den Investitionskosten soll zukünftig auch der Unterhalt für Maßnahmen zum Wolfsschutz gefördert werden.

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Schweinemast: Kommt das Aus für „Mega-Ställe“?

Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel will den Bau großer Schweinemast-Betriebe ab einem gewissen Ausmaß einschränken.

Nach dem Aus für die umstrittene Schweinemastanlage in Haßleben (Uckermark) hat der Brandenburger Agrarminister Axel Vogel (Foto, Bündnis 90/Die Grünen) angekündigt, „Mega-Ställe“ beschränken zu wollen. „Das Aus für die Schweinemastanlage Haßleben nach einem über 15 Jahre laufenden Verfahren macht deutlich, dass Genehmigungen für übergroße Tierhaltungsanlagen kaum noch rechtssicher erteilt werden können.“, so Vogel. Er spricht dabei die „Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt“ durch überdimensionale Schweinemast an. Der Minister sieht auch keine Möglichkeit, eine breite gesellschaftliche Akzeptanz solcher Anlagen zu erreichen.

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