Schlagwort-Archive: Bundeslandwirtschaftsministerium

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Genossenschaftsverband: Bei EU-Agrarpolitik Mehrfamilienbetriebe nicht vergessen

Der Genossenschaftsverband mahnt dazu, bei der nationalen Umsetzung der EU-Agrarpolitik die Mehrfamilienbetriebe nicht zu vergessen.

Der Genossenschaftsverband fordert, dass bei der nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) Mehrfamilienbetriebe chancengleich behandelt werden. „Es muss sichergestellt werden, dass das Mitglied einer Agrargenossenschaft durch neue Regeln nicht benachteiligt wird, nur weil es sich dazu entschieden hat, Landwirtschaft kooperativ mit anderen zu betreiben“, so Marco Schulz, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbands – Verband der Regionen e.V.

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Agrarpolitik: Deutschland und USA nähern sich wieder an

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat sich mit dem neuen US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack per Videokonferenz über Schnittpunkte in der Agrarpolitik ausgetauscht.

Im Mittelpunkt des Gespräches zwischen Bundesministerin Klöckner und dem neuen US-Agrarminister Tom Vilsack standen gemeinsame Ziele und eine engere Zusammenarbeit in der Agrarpolitik.

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Tierschutz: Bundesregierung beschließt gezielte Kontrollen

Zur besseren Durchsetzung des Tierschutzes hat die Bundesregierung die Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen.

Die Bundesregierung hat diese Woche die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegte Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Der Tierschutz soll so lückenloser gewährleistet werden.

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Foto: BMEL/photothek

GAP: Fokus auf kleine Betriebe und Umwelt

Deutschland unterstützt die GAP der EU, in deren Rahmen mehr Geld in Umweltleistungen von Landwirten fließen soll.

Bundesministerin Julia Klöckner hat den Entwurf für die nationale Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Europas vorgelegt. Deutschland hält sich im Wesentlichen an die neue Ausrichtung der GAP. Umwelt- und Klimaschutzleistungen werden demnach vergütet. Einkommens- sowie Ernährungssicherung werden so mit mehr Umwelt- und Klimaschutz zusammengebracht. Es brauche eine leistungsfähige, wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft, so Klöckner. Dass die Einkommensstützung aus der Ersten Säule den Landwirten Planungssicherheit biete und dass ökologische Leistungen im Sinne des Gemeinwohls honoriert würden, sei daher wesentlich.

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Umbau Tierhaltung: Wohl Mehrkosten in Milliardenhöhe

Laut einer vom BMEL in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie soll der Umbau der Tierhaltung viel teurer werden als geplant.

Der Umbau der Tierhaltung zugunsten mehr Tierwohl könnte deutlich teurer werden als bislang angenommen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf Zwischenergebnisse einer Machbarkeitsstudie. Diese hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) in Auftrag gegeben. Die Autoren kalkulieren mit  Mehrkosten im Milliardenbereich, die für Stallumbauten und bessere Haltungsbedingungen anfallen.

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asp
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ASP: Erleichterungen für Betriebe

Eine EU-Verordnung soll in Betrieben in von der ASP betroffenen Gebieten Platzprobleme in den Ställen abwenden.

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen wurden Restriktionsgebiete eingerichtet. Aus Tierschutzgründen ist es notwendig, dass Schweine aus Betrieben in diesen Gebieten geschlachtet werden können. Damit soll das Platzproblem in den Ställen abgewendet werden. 

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Foto: BLE/Thomas Stephan

Bio: Gesetze werden an EU-Rechtsrahmen angepasst

Die Bio-Gesetze werden verschärft. Gründe sind das Vertrauen der Verbraucher und die EU-Öko-Basisverordnung.

Bio-Produkte werden immer beliebter. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) schätzt den Umsatz mit Bio-Lebensmitteln 2020 auf über 14 Milliarden Euro. Das wäre ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast 90.000 Produkte von über 6.000 Unternehmen sind für die Kennzeichnung mit dem Bio-Siegel in der entsprechenden Datenbank gelistet. Um das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher zu steigern hat das BMEL nun einen Entwurf für Änderungen im Öko-Kennzeichengesetz, das die Basis für das Bio-Siegel ist, und im Öko-Landbaugesetz vorgelegt.

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Foto: BMEL/Photothek/Hainl

Kükentöten: Bundeskabinett beschließt Verbot

Deutschland steigt als erstes Land aus dem Kükentöten aus.

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner beschlossen, der flächendeckend ab Ende 2021 das Kükentöten verbieten soll. Die Praxis, männliche Eintagsküken zu töten, ist in der Legehennenhaltung gängig, weil die Aufzucht wirtschaftlich unrentabel ist.

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bio
Foto: BLE/Dominic Menzler

Immer mehr Verbraucher kaufen Bio

Öko-Barometer: Bio-Produkte erlebten 2020 einen kräftigen Schub.

Im Corona-Jahr 2020 haben Konsumenten offenbar gezielter und bewusster eingekauft. Dabei haben sie einen höheren Wert auf Regionalität und ökologische Produktion gelegt. Besonders beim Einkauf von Fleisch griffen die Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt nach Bio-Produkten. Das belegen die aktuellen Zahlen des Öko-Barometers des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Im Rahmen der repräsentativen telefonischen Umfrage wurden vom Marktforschungsinstitut Infas 1.011 Interviews geführt und ausgewertet.

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BMEL fördert umweltschonende Technik

Aktiver Klima- und Umweltschutz erfordert moderne Technik. Das BMEL fördert jetzt entsprechende Investitionen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt im Rahmen des „Investitionsprogramms Landwirtschaft“ 816 Millionen Euro Fördermittel für umweltschonende Technik bereit. Ziel ist, landwirtschaftliche Betriebe bei der Anschaffung moderner Maschinen und Geräte zu unterstützen. „Jeder Euro aus diesem Programm dient dem Klima-, Umwelt- und Naturschutz und kommt passgenau bei den Landwirten an, auch bei den kleinen und mittleren Betrieben“, betonte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Die Landwirtschaft müsse viel erreichen, so die Ministerin: „Mehr Biodiversität, mehr Artenvielfalt und mehr Klimaschutz – und dabei vor allem die Ernten sichern. Klima schützen und Ernten sichern, das sind keine Gegenpole.“ Beides gehe, sagte Klöckner, die Lösung sei hochmoderne Technik. 

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