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Investitionsprogramm: Verfahren wird vereinfacht

Um die Antragstellung zu vereinfachen und mehr Landwirte zu erreichen, hat das BMEL Änderungen beim Investitionsprogramm vorgenommen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) macht das in diesem Jahr angelaufene „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ für Landwirte ab April einfacher. Im Bereich der Maschinenförderung sind von rund 3.600 Anträgen bereits 2.800 genehmigt worden. 700 weitere Anträge sind bereits geprüft und werden in den kommenden Wochen bewilligt.

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datenerhebung
Foto: Remote Sensing/Universität Osnabrück (RSO)

Datenerhebung: Wissenschaftler kartieren gesamte Landwirtschaft

Landwirte werden die Ergebnisse aus der Datenerhebung für die gezielte Bodenbearbeitung nutzen können. 

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Landwirtschaft entstehen sehr viele Daten. Doch wie können diese für die gesamte Landwirtschaft und von einzelnen Landwirten genutzt werden? Die Universität Osnabrück erhebt nun Daten aus Betrieben und erarbeitet gemeinsam mit Projektpartnern eine Plattform, die mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Datenerhebung gezielt eingesetzt werden können. Es geht um praktische Anwendungen, wie gezielte Düngung. Auch den übergreifenden Austausch zwischen Betrieben und Unternehmern wollen die Forscher ermöglichen. Das Projekt im Bereich Agrarfernerkundung heißt „Agri-Gaia“ und wird vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördert.

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technik
Foto: Claas (Symbolbild)

BMEL fördert umweltschonende Technik

Aktiver Klima- und Umweltschutz erfordert moderne Technik. Das BMEL fördert jetzt entsprechende Investitionen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt im Rahmen des „Investitionsprogramms Landwirtschaft“ 816 Millionen Euro Fördermittel für umweltschonende Technik bereit. Ziel ist, landwirtschaftliche Betriebe bei der Anschaffung moderner Maschinen und Geräte zu unterstützen. „Jeder Euro aus diesem Programm dient dem Klima-, Umwelt- und Naturschutz und kommt passgenau bei den Landwirten an, auch bei den kleinen und mittleren Betrieben“, betonte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Die Landwirtschaft müsse viel erreichen, so die Ministerin: „Mehr Biodiversität, mehr Artenvielfalt und mehr Klimaschutz – und dabei vor allem die Ernten sichern. Klima schützen und Ernten sichern, das sind keine Gegenpole.“ Beides gehe, sagte Klöckner, die Lösung sei hochmoderne Technik. 

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humusaufbau
Foto: Catkin/pixabay.com (Symbolbild)

Humusaufbau: Software soll dabei helfen

Unter der Projektleitung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung entsteht eine Software, die den gezielten Humusaufbau erleichtern soll.

Wie hoch ist der Humusgehalt auf dem eigenen Acker und welche Bodenbewirtschaftung trägt am besten zum Humusaufbau bei? Um dies herauszufinden, wird in einem Verbundprojekt eine digitale Lösung entwickelt. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft- und Ernährung (BLE). Verbundpartner sind das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Unternehmen HELM Software. Das CarboCheck-Tool, bestehend aus einer App und einer Software, wird in landwirtschaftlichen Betrieben praktisch getestet.

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ackerbau
Foto: andreas160578/pixabay.com (Symbolbild)

Ackerbau: Freie Bauern legen eigene Strategie vor

Der Verband nennt unter anderem Vorteile für den heimischen Ackerbau durch den Importstopp für Soja.

Der Verband Freie Bauern – er vertritt bäuerliche Familienbetriebe – hat als Alternative zur Ackerbaustrategie der Bundesregierung Gegenvorschläge veröffentlicht. Zentraler Schlüssel für die Zukunft des heimischen Ackerbaus sei die wirksame Reduzierung der Einfuhr von Soja aus Übersee, wie Georg Straller von der Bundesvertretung der Freien Bauern erklärt: Wenn es nach dem Verband geht, sollen Sojaimporte in den nächsten zehn Jahren auf Null reduziert werden. „Dass angesichts brennender Regenwälder das Mercosur-Abkommen keinesfalls ratifiziert werden darf, ist inzwischen gesellschaftlicher Konsens.“ Darüber hinaus fordert der Verband den sofortigen Stopp aller Importe von gentechnisch verändertem Soja, das laut Straller bereits heute nicht den Qualitätsstandards des Verbandes entspricht.

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