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EU-Agrarpolitik: Umwelt- und Klimaschutz nicht zu Lasten der Landwirte

Laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner soll das Konzept für die Reform der EU-Agrarpolitik im Herbst stehen. Die Zukunft der Landwirte darf nicht in Frage gestellt werden.

Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands hat Bundesministerin Julia Klöckner im EU-Rat das Arbeitsprogramm vorgestellt. Dieses beinhaltet die drei Schwerpunkte: die Farm-to-Fork-Strategie („Vom Hof auf den Tisch”), die sogenannte „Grüne Architektur” der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie die europäische Marktsituation vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

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EU: Agrarmittel für ostdeutsche Bundesländer sind gesichert

Die ostdeutschen Agrarminister haben durchgesetzt, dass die EU-Förderungen für ihre Bundesländer bestehen bleiben.

Die EU-Mittel für die Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in den ostdeutschen Bundesländern sollten gemindert werden. Die Landwirtschaftsministerinnen und Landwirtschaftsminister des Bundes und der Länder haben jetzt beschlossen, dass alles so bleibt wie es ist. Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther sieht in dem Beschluss zur Verteilung der Mittel des Europäischen Fonds einen großen Erfolg für Sachsen und die anderen Bundesländer. „Ich freue mich, dass wir ostdeutschen Ressortkolleginnen und -kollegen einen Rückgang der ELER-Mittel verhindern konnten.“ Der Beschluss ermögliche es, die Förderung bis zum Beginn der neuen Förderperiode fortzuführen, so Günther.

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EU-Auflagen: Was bedeutet Farm-to-Fork für Landwirte?

Die EU-Kommission hat die sogenannte Farm-to-Fork-Strategie vorgelegt. Diese geht mit höheren Auflagen für Landwirte einher.

Im Rahmen der „Green-Deal“-Dachstrategie, deren Ziel die Klimaneutralität bis 2050 ist, hat die Europäische Kommission die sogenannte Farm-to-Fork-Strategie vorgelegt. Diese enthält Vorgaben für die Landwirtschaft, die zur Umsetzung des Klimazieles beitragen sollen. Damit das Ziel erreicht wird, erwartet die EU-Kommission die Umsetzung von „Farm-to-Fork“ bis 2030. Das Beratungsunternehmen GMC hat analysiert, was die neue Strategie für Landwirte bedeutet. Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor Auswirkungen durch die höheren Auflagen.

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Coronakrise: Milchmarkt muss auf Situation reagieren

DBV-Milchbauernpräsident Karsten Schmal forderte die EU-Kommission und die Molkereien dazu auf, rechtzeitig auf die Coronakrise zu reagieren.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert die EU-Kommission und die Molkereien auf, angesichts der Coronakrise angemessen auf die aufgetretenen Verwerfungen zu reagieren. „Wenn es eine Marktlage gibt, die Beihilfen zur privaten Lagerhaltung von Milchprodukten rechtfertigt, dann ist es die aktuelle”, sagte Milchbauernpräsident Karsten Schmal. Die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten seien deshalb gefordert, dieses Instrument zeitnah zu eröffnen. Den kurzfristig aufgetretenen starken Veränderungen in Logistik und Absatzwegen müsse mit kurzfristig zur Verfügung stehenden und umsetzbaren Maßnahmen begegnet werden.

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