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Tierische Produkte: Finanzierung von Tierwohl durch höhere Mehrwertsteuer?

Der Deutsche Naturschutzring schlägt vor, durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer Tierwohl zu finanzieren. Der Deutsche Bauernverband kann sich das ebenfalls vorstellen.

Naturschützer und Landwirte kritisieren die Bundesregierung dafür, den Umbau der Tierhaltung in Deutschland nicht voranzubringen. Sie regen zur Finanzierung besserer Ställe eine Anhebung der Mehrwertsteuer auf tierische Produkte an. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR), sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die Tierhaltung ist der Dreh- und Angelpunkt bei der Transformation der gesamten Landwirtschaft.“ 

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Verbraucher kaufen immer mehr Fleischersatzprodukte

Das Statistische Bundesamt hat die aktuellen Zahlen zum Verbrauch von Fleischersatzprodukten veröffentlicht.

Ob Tofuwurst, Seitanschnitzel oder Veggie-Burger: Verbraucher greifen immer häufiger zu Fleischersatzprodukten. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Im Jahr 2021 produzierten die Unternehmen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr knapp 17 Prozent mehr fleischlose Alternativen. Im Vergleich zum Jahr 2019 erhöhte sich die Produktion sogar um 62,2 Prozent. Während die Hersteller 2020 gut 83 Tausend Tonnen produzierten, waren es vergangenes Jahr fast 98 Tausend Tonnen. 

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Fleisch und Milch: Die meisten Verbraucher lehnen Ersatzprodukte ab

Eine Umfrage bestätigt den Deutschen Bauernverband in seinen Forderungen nach klaren Bezeichnungen von Ersatzprodukten.

Laut einer Umfrage des Projektes Lebensmittelklarheit zur Kennzeichnungserwartung an vegane und vegetarische Ersatzprodukte lehnen diese die meisten Befragten ab. Nur 20 Prozent gaben an, Ersatzprodukte uneingeschränkt beziehungsweise viel zu verzehren. 98 Prozent essen mehr oder weniger tierische Produkte wie Milch und Käse, jeweils 83 Prozent Fleisch und Fisch.

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Fleischproduzenten erheben „Krisen-Zuschlag“

Laut Fleischproduzenten machen gestiegene Kosten Preisanpassungen notwendig.

Die Folgen des Ukraine-Krieges mit explodierenden Rohstoff- und Energiekosten lassen die schon zuvor von Corona-Auswirkungen und Afrikanischer Schweinepest gebeutelte Fleischbranche Alarm schlagen. Die Fleischproduzenten fordern von ihren Kunden, allen voran den großen Handelsketten, mit sofortiger Wirkung höhere Preise. Das berichtet das Westfalen-Blatt.

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Höhere Preise für Lebensmittel: Das fordert der BUND

Nach Cem Özdemirs Forderung nach mehr Wertschätzung für Lebensmittel, erklärt das Ministerium dessen Aussagen. Der BUND sieht nicht nur die Verbraucher in der Pflicht.

Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) will gegen „Ramschpreise“ bei Lebensmitteln vorgehen. Sein Ziel ist, dass mehr Geld bei den Landwirten ankommt und so auch Tierwohl gefördert wird. Laut einem Spiegel-Bericht will Özdemir darüber hinaus prüfen, ob es möglich ist, den Verkauf zu einem Preis unter den Herstellungskosten zu untersagen. Gleichzeitig wehrt er sich gegen Kritik, der zufolge Fleisch so zum Luxusgut werden würde.

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Rinder: Um so viel stiegen die Schlachtpreise in der EU

Während andere EU-Staaten bei den Schlachtpreisen für Rinder relativ hohe Anstiege verzeichneten, lag die Notierung in Deutschland im unteren Plus.

Am Stichtag 7. November sind die Schlachtpreise für Rinder gegenüber der Woche zuvor gestiegen. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta unter Berufung auf die EU-Kommission. Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden im Mittel der meldenden Staaten um 4,96 Euro mehr für 426,60 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht gehandelt. Das ist ein Anstieg von 1,2 Prozent.

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EU-Plan: Fleischreduktion in Fertiggerichten?

Die EU-Abgeordneten haben mehrheitlich für die Fleischreduktion in Fertiggerichten gestimmt.

Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich gegen übermäßigen Fleischkonsum ausgesprochen und planen die Fleischreduktion in Fertigprodukten, wie zum Beispiel Tiefkühlpizza. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Des Weiteren stimmten die Abgeordneten mehrheitlich für verpflichtende Nährwertangaben auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen.

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Schweinefleisch: Kaufland verspricht dauerhafte „Mindestnotierung“ 

Schon jetzt bietet Kaufland laut eigener Aussage Schweinehaltern 1,40 Euro pro Kilogramm Fleisch. Das soll jetzt dauerhaft gelten.

Die Lebensmittelkette Kaufland hat eine dauerhafte Mindestnotierung für Schweinefleisch angekündigt. Lieferanten sollen somit mindestens 1,40 Euro pro Kilo bekommen. Nach Angaben des Unternehmens will man so Verlässlichkeit für Landwirte schaffen. „Wir brauchen eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft. Die Einführung dieser Mindestnotierung ist ein wichtiges Zeichen für unsere Lieferanten und Vertragslandwirte“, sagt Stefan Rauschen, Geschäftsführer Einkauf Frische bei Kaufland. „Damit untermauern wir, dass wir ein verlässlicher und fairer Partner sind, der ihnen langfristig eine Perspektive bietet“, so Rauschen.

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Ernährungsreport: Das isst die deutsche Bevölkerung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat im Ernährungsreport die aktuellen Essgewohnheiten der Deutschen veröffentlicht. Auch die Corona-Pandemie spielt eine Rolle.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat den Ernährungsreport 2021 vorgestellt. Die Daten basieren auf einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut forsa und spiegeln die aktuellen Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen wieder. „Essen ist lebenswichtig, es beschäftigt uns jeden Tag – auch, weil es um unsere Gesundheit geht. Dabei wird den Bürgerinnen und Bürgern wichtiger, wo ihre Lebensmittel herkommen und welche Auswirkungen ihr Konsum hat”, bewertet Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Ergebnisse. In der Coronakrise haben viele Menschen auch das Kochen für sich entdeckt. Die Anzahl der “Heimköche” ist von 2020 auf 2021 von 39 auf 52 Prozent der Befragten gestiegen.

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Vegan: So wirkt sich der Trend auf die Fleischbranche aus

Der Wirtschaftsinformationsanbieter databyte hat untersucht, welche wirtschaftlichen Folgen der Trend, sich vegan zu ernähren, auf die Fleischbranche hat.

Sich vegan zu ernähren, liegt im Trend. Immer mehr Menschen in Deutschland verzichten komplett oder zu einem großen Teil auf Fleisch. Was Umfragen und Studien der letzten Jahre prognostizierten, bestätigt jetzt das Handelsregister: Aus einem sozialen Umdenken wächst ein neuer Handelszweig, der mit dem traditionellen Fleischmarkt konkurriert. Aktuelle Zahlen zum wirtschaftlichen Stand der Fleischherstellung liefert der Wirtschaftsinformationsanbieter databyte mit einer Auswertung.

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