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Fleisch: Lidl zieht Preiserhöhung durch

Lidl zieht die Preise für Fleischprodukte an. Wichtig ist, dass die Aktionen des Discounters keine Eintagsfliegen sind.

Die Schwarz Gruppe, zu der neben Kaufland auch Lidl gehört, hatte die Bereitstellung von 50 Millionen Euro Soforthilfe für Schweinebauern angekündigt. Vergangene Woche wurden erste Gespräche mit Vertretern der Initiative Tierwohl (ITW) geführt. Konkret werden Wege und Möglichkeiten diskutiert, wie das Geld unbürokratisch an die Landwirte ausgeschüttet werden kann.

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Fleisch: DBV befürwortet Verbot von Lockangeboten

Bauernpräsident Joachim Rukwied ist offen für ein Verbot von Dumping-Werbung für Fleisch. Die AbL fordert die Ausweitung auf andere Produkte.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist offen für ein Verbot von Lockangeboten des Lebensmitteleinzelhandels mit Fleisch. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta. Es sei richtig, Wert und Wertschätzung für Lebensmittel über eine solche Initiative zu erhöhen, zitiert Proplanta DBV-Präsident Joachim Rukwied, der seinen Standpunkt Ende August in Berlin vor Medienvertretern erläutert hat. Er erwartet aber auch, dass aus einem solchen Verbot höhere Erzeugerpreise für die Landwirte resultieren. 

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Coronavirus: Übertragung über Fleisch laut BfR “unwahrscheinlich”

Das BfR geht nur von einem minimalen Risiko der Infektion mit dem Coronavirus über Fleisch aus, rät aber zur Vorsicht.

In den vergangenen Wochen kam es in Schlacht- und Zerlegebetrieben zu Corona-Infektionen. Viele beschäftigt die Frage, ob Coronaviren auch über Fleischwaren oder andere Lebensmittel übertragen werden können. Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) sagt: “Jein!”. Nach dem derzeitigen Wissensstand sei dies unwahrscheinlich. Theoretisch sei aber eine Verunreinigung von Fleisch oder Fleischwaren mit Coronaviren während der Verarbeitung möglich. Dem BfR seien jedoch bislang keine Infektionen mit dem Coronavirus COVID-19 über den Verzehr von Fleischwaren oder Kontakt mit kontaminierten Fleischprodukten bekannt, so das Institut.

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Fleisch: Schweinepest beschert Verarbeitern Rekordumsatz

Laut Statistischem Bundesamt erzielten die deutschen Schlachterei- und Fleischverarbeitungsbetriebe dank China-Exporten von Fleisch im März einen absoluten Umsatzrekord.

Die 563 Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe mit jeweils 50 oder mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis April 2020 um 14,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – 14,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 12,3 Milliarden Euro. Den absoluten Rekordumsatz erzielte die Branche allerdings im März dieses Jahres: 3,9 Milliarden Euro, der höchste Monatswert seit Bestehen der Erhebung. 

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ALDI setzt Preissenkung bei Wurstprodukten um

ALDI hat trotz heftiger Kritik im Vorfeld die Preise für Wurstwaren gesenkt. Die ISN kritisiert das Vorgehen des Discounters.

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) kritisiert die Preispolitik von ALDI. Einem Bericht der Lebensmittelzeitung (LZ) zufolge hat der Discounter die Preise bei Wurstprodukten gesenkt. Etwa ein Dutzend Wurstwaren wurden um 10 bis 20 Cent pro Packung reduziert. Weitere Wettbewerber sind nachgezogen. Laut ISN waren etwa bei NORMA Wiener Würstchen in der 1000 Gramm-Packung um 50 Cent weniger zu finden. Die Senkung der Preise für Fleischprodukte hatten sowohl ALDI Süd als auch ALDI Nord bereits im Mai angekündigt und wurden dafür heftig kritisiert. Offenbar wollte die Handelskette kein großes Aufsehen um die Preissenkung machen und hat sogar auf die sonst aggressive Werbung verzichtet. ALDIs Preispolitik gilt als Richtwert für andere Discounter.

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Coronavirus: Habeck fordert Mindestpreis für Fleisch

Unter anderem Mindestpreis auf Fleisch: Die Grünen legen einen 7-Punkte-Plan zur Reform der Fleischindustrie vor. Auslöser der Debatte ist die Verbreitung des Coronavirus in mehreren Schlachthöfen.

Vor dem Hintergrund der Ansteckung zahlreicher Schlachthof-Arbeiter mit dem Coronavirus fordern die Grünen eine grundsätzliche Reform der Fleischwirtschaft. Das berichtet welt.de. Aus einem Sieben-Punkte-Plan, der den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt, gehe hervor, dass die Partei unter anderem einen Mindestpreis für Tierprodukte und eine Ausweitung der staatlichen Kontrollen fordert. Des Weiteren ist von einem Verbot von Werkverträgen die Rede.

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