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Hohe Betriebskosten: EU-Kommission kündigt pauschale Hilfen für Landwirte an

Die EU-Kommission hat aufgrund der extrem gestiegenen Betriebskosten Pauschalhilfen für Landwirte und Unternehmen des Lebensmittelsektors vorgeschlagen.

Die Europäische Kommission will es den Mitgliedstaaten ermöglichen, Landwirten sowie Unternehmen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche einmalige Pauschalen auszubezahlen. Hintergrund sind die extrem gestiegenen Betriebskosten. Laut dem Vorschlag der Kommission sollen die Hilfen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bereitgestellt werden. Gründe sind, Betriebsschließungen abzuwehren und die Ernährung zu sichern.

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Sachsen: 40 Millionen Euro für Umweltmaßnahmen

Der Freistaat Sachsen zahlt an die Antragsteller, vorwiegend aus der Landwirtschaft, 40 Millionen Euro aus.

Derzeit erhalten Landwirte in Sachsen rund 40 Millionen Euro für die umwelt- und klimagerechte Bewirtschaftung ihrer Flächen im Jahr 2021. An der Förderung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen nehmen mehr als 3.300 Antragsteller teil. Das sind vor allem landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Umwelt- und Landschaftspflegeverbände sowie Einzelpersonen.

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Agrarsubventionen: Das erhoffen sich Forscher von einer weltweiten Umschichtung

In einer Studie haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts berechnet, welche Auswirkungen eine komplette Umschichtung von Agrarsubventionen hätte.

Weltweit fließen mehr als 200 Milliarden US-Dollar in staatliche Leistungen für die Landwirtschaft. Forscher des Braunschweiger Thünen-Instituts haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich durch Umschichtung der globalen Agrarsubventionen die Landwirtschaft klimafreundlicher gestalten und Produkte gesünder machen lassen könnten. Die Ergebnisse der Studie haben die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature Communications“ veröffentlicht.

Das Geld kommt vor allem bestehenden Agrarsystemen zugute, laut der Wissenschaftler weniger der Produktion gesunder und klimafreundlicher Nahrungsmittel. Die Autoren haben in ihrer Studie die Treibhausgase und schwere Erkrankungen durch ungesunde Ernährung im Blick.

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Direktzahlungen noch vor Weihnachten in mehreren Bundesländern

In Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern sollen die Direktzahlungen noch vor Weihnachten die Landwirte erreichen, in Thüringen bis zum Jahresende.

Wie das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mitteilt, werden in Mecklenburg-Vorpommern die diesjährigen Direktzahlungen wieder vor Weihnachten ausgezahlt. Begünstigt sind 4.700 Landwirte mit insgesamt 347 Millionen Euro. „Dies ist mir auf Grund der nach wie vor angespannten Wirtschaftssituation in vielen Betrieben infolge der schwierigen Witterungsbedingungen sowie der anhaltenden Pandemie-Situation sehr wichtig. Das Geld sollte zu Weihnachten bei der jeweiligen Hausbank auf dem Konto der Landwirte eingegangen sein“, so Landwirtschaftsminister Till Backhaus.

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Tierwohlförderung: Thüringen zieht erste Bilanz

Das Landwirtschaftsministerium in Thüringen bringt mit Förderungen den Umbau der Tierhaltung voran.

Im Sommer dieses Jahres startete das Agrarministerium Thüringen die Förderung der „Sommerweidehaltung Rinder“ als ersten Bestandteil der Tierwohlförderung. Damit finanziert das Land bestimmte laufende Kosten, um die Haltungsbedingungen von landwirtschaftlichen Nutztieren zu verbessern. „Damit gehen wir einen weiteren Schritt, um die gesellschaftlichen Ansprüche an eine moderne Nutztierhaltung zu erfüllen“, so Agrarministerin Susanna Karawanskij und kündigt an: „Im kommenden Jahr werden wir auch die tierwohlgerechte Haltung von Schweinen auf Einstreu fördern.“

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Mecklenburg-Vorpommern: Ab Oktober ELER-Förderung beantragen

Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern können von Oktober bis Dezember Anträge einreichen.

Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern können ab Mitte Oktober wieder Fördermittel für die Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen beantragen. Auf der Internetseite agrarantrag-mv.de werden dann die entsprechenden Unterlagen für das Antragsjahr 2022 zur Verfügung stehen. Die vollständig ausgefüllten Unterlagen sind bis zum 31. Dezember 2021 einzureichen.

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Antibiotika bei Geflügel: Förderungen für Projekte zur Reduzierung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Vorhaben, die zur Minimierung von Antibiotika bei Geflügel beitragen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will den Antibiotika-Einsatz bei der Behandlung von Geflügel durch Forschungs- und Entwicklungsförderungen reduzieren.

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GAP: EU-Rat und Parlament einigen sich

Der Europäische Rat und das Parlament haben sich auf die neue GAP geeinigt

Der EU-Rat und das Europäische Parlament haben eine Einigung über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum von 2023 bis 2027 erzielt. Anfang der Woche hat der Agrarrat das Ergebnis bestätigt.

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Pestizid-Verbot: Landwirte erhalten Erschwernisausgleich

Für Landwirte, die Nachteile durch die Verbote von Pestiziden haben, sind 65 Millionen Euro Förderungsmittel vorgesehen.

Landwirte, die Nachteile durch die Pestizid-Verbote haben, sollen künftig Geld vom Staat bekommen. Der Förderungssatz „Erschwernisausgleich Pflanzenschutz“ ist Teil des Insektenschutzes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK)

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Corona-Hilfe: BMEL verlängert Bürgschaftsprogramm

Die Corona-Hilfe in Form des Bürgschaftsprogramms für Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank kann weiterhin beantragt werden.

Im April des vergangenen Jahres hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) das Corona-Bürgschaftsprogramm für Liquiditätssicherungsdarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank aufgelegt. Wie das BMEL mitteilte, wird die Corona-Hilfe nun bis 31. Dezember 2021 verlängert.

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