Schlagwort-Archive: Getreide

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Wie blühende Untersaaten Getreideanbau nachhaltiger machen

In einem Projekt untersuchen Wissenschaftler und Praktiker, welche positiven Auswirkungen Untersaaten im Getreideanbau auf die Artenvielfalt haben. Die Wirtschaftlichkeit wird dabei nicht außer Acht gelassen.

Die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) geht im Rahmen des Projektes „Weite-Reihe-Getreide mit blühender Untersaat“ der Frage nach, ob bei einer produktiven Nutzung des Getreideackers die Artenvielfalt gesteigert werden kann. Erste Ergebnisse zeigen: Wird beim Getreideanbau mit einem Reihenabstand von mindestens 30 Zentimetern gesät und werden dazwischen blühende niedrigwüchsige Pflanzenarten ausgebracht, kann dies die Artenvielfalt deutlich steigern.

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Fruchtfolge: Özdemir fordert die Verschiebung der neuen EU-Regelung

Ab 2023 gilt in der gesamten EU eine neue Fruchtfolge-Regel. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir versucht zu erreichen, dass das Inkrafttreten verschoben wird.

Ab 2023 müssen laut EU-Recht Betriebe mit Getreideanbau den Fruchtwechsel befolgen, um weiterhin Direktzahlungen zu erhalten. Das Ziel ist, den Arten- und Klimaschutz zu erhöhen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat nun vorgeschlagen, das Inkrafttreten dieser Fruchtfolge-Regel um ein Jahr zu verschieben. Dessen Sorge ist die Ernährungssicherheit.

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Erzeugerpreise: Innerhalb eines Jahres über 20 Prozent angestiegen

Das Statistische Bundesamt hat den Vergleich der landwirtschaftlichen Erzeugerpreise für Februar im Vergleich zum Februar 2021 veröffentlicht.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Februar 2022 um 22,5 Prozent höher als im Februar 2021. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Dies ist der höchste Preisanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Mai 2011. Die Entwicklungen der Erzeugerpreise im Februar 2022 stehen noch nicht in Zusammenhang mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar, da die Erhebung der landwirtschaftlichen Erzeugerpreise bereits zum Stichtag 15. Februar erfolgt ist.

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Ukraine-Krieg: Geflügelwirtschaft bittet, kein Getreide für Biokraftstoff zu verwenden

Die deutschen Geflügelverbände fordern in einem Brief an Cem Özdemir und Barbara Otte-Kinast, dass Getreide nicht mehr für Biokraftstoff verwendet werden darf – aus Angst vor Futterknappheit.

Die deutsche Geflügelwirtschaft hat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges dazu aufgerufen, Getreide nicht länger für die Herstellung von Biokraftstoff zu verwenden. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). In einem Schreiben sämtlicher Branchenverbände an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und seine niedersächsische Amtskollegin Barbara Otte-Kinast (CDU) warnen die Verbandsvertreter vor einer Verknappung von Getreide auf den Weltmärkten.

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Ackerbaustrategie: BZL hilft beim Einstieg

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft hilft Landwirten mit Praxisbeispielen, die „Ackerbaustrategie 2035“ umzusetzen.

Vergangenes Jahr hat die Bundesregierung die „Ackerbaustrategie 2035“ vorgestellt. Ziel ist, die notwendige Produktivität mit Umwelt- und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Doch was bedeutet das für Landwirte und wie kann die Strategie in der Praxis umgesetzt werden. Darüber klärt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) auf.

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Ukraine-Krieg: Welche Auswirkungen hat die Krise auf die deutsche Landwirtschaft?

Wie sich der Ukraine-Krieg auf die EU-Agrarmärkte auswirken könnte und welcher Notfallplan angewendet werden kann, hat das BMEL bekanntgegeben.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat eine erste Einschätzung abgegeben, welche Auswirkungen der Ukraine-Krieg auf die Agrarmärkte in der Europäischen Union und somit auch in Deutschland haben könnte. Das Ministerium hat laut eigenen Angaben zusammen mit der EU die Agrar- und Düngemittelmärkte im Blick. So könne beispielsweise der Notfallplan für Lebensmittelversorgung und Ernährungssicherheit angewendet werden, heißt es. Dieser wurde von der EU-Kommission im Rahmen der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ entwickelt. Das Ziel des Notfallplans ist, extremen Wetterereignissen sowie Engpässen bei wichtigen Produktionsfaktoren, wie Düngemitteln, Energie und Arbeitskräften begegnen, zu können.

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Ergebnisse: Teuere Betriebsmittel machen Erholung schwierig

Vor allem durch die Coronakrise hat sich die Situation für viele Landwirte verschlechtert. Gestiegene Preise für Energie und Betriebsmittel machen die Situation nicht einfacher.

Die wirtschaftliche Situation der deutschen Landwirtschaft hat sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von Juli 2020 bis Juni 2021 deutlich verschlechtert. Laut Deutschem Bauernverband (DBV) liege das vor allem in coronabedingten Umsatzeinbrüchen in der Schweinehaltung. Dem gegenüber stehen immer teurer werdende Betriebsmittel.

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Emmer: Fast vergessenes Getreide

Verbraucherwünsche und Umweltschutz: Der BUND sieht Chancen im Anbau alter Getreidesorten, wie Emmer.

Weizen, Gerste, Mais, Raps und Roggen: Fünf Kulturen dominieren in Deutschland etwa 75 Prozent der Ackerflächen. Der BUND Naturschutz macht auf alte Getreidesorten aufmerksam, die laut dem Verband ebenfalls ihre Berechtigung haben. Etwa Emmer wurde schon 11.000 Jahre vor Christus angebaut. Immer mehr Landwirte entdecken heute das Urgetreide wieder. Die Vorteile: Emmer braucht weniger Dünger als Weizen und schont so Gewässer und Böden.

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Getreidehandel: Preisanstieg und die Folgen

Im Getreidehandel explodieren laut Medienberichten die Preise – mit erheblichen Auswirkungen.

Die Weltmarktpreise für Getreide schnellen in die Höhe. Experten des Getreidehandels sprechen von “teilweise historischen Preisausschlägen”. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta.

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Getreide: Bauernverband rechnet mit unterdurchschnittlicher Ernte

Trotz der für Getreide oft schlechten Witterung in den vergangenen Monaten erwartet der Deutsche Bauernverband eine Ernte nur leicht unter dem Durchschnitt.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) geht in seiner Prognose von einer Getreideernte in Höhe von rund 43 Millionen Tonnen aus. Damit liegen die Erwartungen leicht unter dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. In den fünf Jahren lag der Durchschnitt bei 44,4 Millionen Tonnen. DBV-Präsident Joachim Rukwied erwartet „große regionale Unterschiede“. Durch die Niederschläge der vergangenen Wochen habe sich insgesamt eine gewisse Entspannung eingestellt, so der Bauernpräsident. Für die Herbstkulturen seien die Sommermonate entscheidend, in denen wir ausreichend Regen brauchen, da es keine Wasserreserven in den Böden gibt. „Auch unsere tierhaltenden Betriebe sind dringend darauf angewiesen, wieder ausreichende Futterreserven aufzubauen.“ 

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