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Bis 70 Euro Verlust pro Schwein: Klöckner lädt zum Krisengipfel

Laut ISN haben Tierhalter 60 bis 70 Euro Verlust pro Schwein. Bundesministerin Julia Klöckner sucht in einer Videoschalte mit Verbandsvertretern nach Lösungen.

Angesichts historisch niedriger Schweinefleischpreise hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für den morgigen Mittwoch (15. September) zu einem „Schweinegipfel“ geladen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet, will die Ministerin in einer digitalen Schalte gut zwei Stunden mit Vertretern der Landwirtschaft, der Schlachtindustrie sowie des Handels über Wege aus der Krise sprechen. Dem NOZ-Bericht zufolge sollen auch die Agrarministerinnen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Barbara Otte-Kinast und Ursula Heinen-Esser an dem Treffen teilnehmen. In den beiden Bundesländern spielen Schweine für die Landwirtschaft eine große Rolle.

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Supermarkt: Wie positionieren Landwirte ihre Produkte?

Laut einer Umfrage wollen Verbraucher regionale Produkte im Supermarkt – eine Chance auch für kleine landwirtschaftliche Betriebe.

Verbraucherinnen und Verbraucher identifizieren sich inzwischen stark mit Produkten aus ihrer Region. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag von Rewe ergeben. Demnach gaben 86 Prozent der Befragten an, dass es ihnen wichtig oder sehr wichtig ist, Landwirte und lokale Lieferanten zu unterstützen. Die meisten Verbraucher kaufen die Produkte im Supermarkt, gefolgt vom Wochenmarkt und bei Discountern. 70 Prozent gaben an, dass es ihnen wichtig sei, dass regionale Produkte im Supermarkt verfügbar sind. Nur 1,6 Prozent greifen nie zu solchen Produkten.

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Coronavirus: Übertragung über Fleisch laut BfR “unwahrscheinlich”

Das BfR geht nur von einem minimalen Risiko der Infektion mit dem Coronavirus über Fleisch aus, rät aber zur Vorsicht.

In den vergangenen Wochen kam es in Schlacht- und Zerlegebetrieben zu Corona-Infektionen. Viele beschäftigt die Frage, ob Coronaviren auch über Fleischwaren oder andere Lebensmittel übertragen werden können. Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) sagt: “Jein!”. Nach dem derzeitigen Wissensstand sei dies unwahrscheinlich. Theoretisch sei aber eine Verunreinigung von Fleisch oder Fleischwaren mit Coronaviren während der Verarbeitung möglich. Dem BfR seien jedoch bislang keine Infektionen mit dem Coronavirus COVID-19 über den Verzehr von Fleischwaren oder Kontakt mit kontaminierten Fleischprodukten bekannt, so das Institut.

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