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Umfrage: Verbrauchern ist derzeit der Preis wichtiger als Nachhaltigkeit

Eine Umfrage hat ergeben, dass Verbraucher eher auf den Preis achten, als auf Nachhaltigkeit. Auch die Angst vor Lebensmittelknappheit ist ein Thema.

Eine Online-Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) und der Landesinitiative Ernährungswirtschaft Niedersachsen hat ergeben, dass Verbraucher derzeit eher auf den Preis achten als auf Nachhaltigkeit. Der Grund sind die steigenden Lebensmittelpreise. Das geht aus einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor, den unter anderem das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta veröffentlicht hat.

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Ernährungsstudien: Warum sie oft nicht miteinander vergleichbar sind

Der Lebensmittelverband Deutschland hat sich dem Thema Ernährungsstudien angenommen und erklärt, wie sie funktionieren.

Fast wöchentlich erscheinen neue Studien zu Ernährung und Lebensmitteln. Ernährungsstudien sind aber oft nicht unmittelbar vergleichbar. Darauf weist der Arbeitskreis Nahrungsergänzungsmittel (AK NEM) im Lebensmittelverband Deutschland hin. Er klärt in der ersten Ausgabe seines neuen Newsletters „FOKUS Wissenschaft“ auf, welche Studientypen es überhaupt gibt und welche Aussagen anhand ihrer Ergebnisse getroffen werden können.

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Bio-Lebensmittel: Verband fordert Senkung der Mehrwertsteuer

Die Vorsitzende des Bund Ökologische Landwirtschaft sprach sich für einen Mehrwertsteuer-Rabatt für biologisch produzierte Produkte aus.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordert eine geringere Mehrwertsteuer für Bio-Ware. BÖLW-Vorstandsvorsitzende Tina Andres sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), der Staat müsse alle steuerrechtlichen Möglichkeiten nutzen, damit in der Landwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit umgesteuert werden könne.

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Praxistipps: Wie können Dorfläden etabliert werden?

Dorfläden sind bei Verbrauchern zwar beliebt, welche Chancen sie wirklich haben und wie man diese steigern kann, haben Wissenschaftler untersucht.

Kleine Lebensmittelläden in ländlichen Räumen sind oft viel mehr als nur eine Versorgungseinheit für Waren des täglichen Bedarfs: Gerade in Dörfern sind sie häufig so etwas wie das Herz des Ortes. Doch in den vergangenen 30 Jahren sind fast 90 Prozent der Einrichtungen mit weniger als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche verschwunden. Dennoch gibt es immer wieder Versuche, neue Dorfläden zu etablieren. Welche Kriterien zum Erfolg eines solchen Projekts führen, hat ein Forscherteam des Thünen-Instituts für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen in einer umfangreichen Studie erarbeitet.

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Energiepreise: So wirkt sich der Anstieg auf die Agrarwirtschaft aus

Die steigenden Energiepreise machen sich in der ganzen Lebensmittel-Wertschöpfungskette bemerkbar.

Die Energiepreise steigen stetig. Das trifft auch die Landwirtschaft und die verarbeitenden Betriebe. Der Bundesverband Agrarhandel und der Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse haben sich gemeinsam mit acht weiteren Verbänden an die Verhandler der Ampel-Koalition gewandt. Sie forderten die Politiker auf, im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen der Bezahlbarkeit von Energieversorgung eine hohe Priorität einzuräumen.

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Tierwohl-Umfrage: Die meisten Menschen fühlen sich nicht gut informiert

Laut einer repräsentativen Umfrage zum Thema Tierwohl fühlen sich viele Verbraucher über die Produktion und die Herkunft von Lebensmitteln nicht gut informiert.

Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen der neuen Bundesregierung wird das Thema Klimaschutz eine zentrale Rolle einnehmen und damit verbunden auch eine zukunftsweisende Agrar- und Landwirtschaft in Deutschland. Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag der Rabobank Verbraucher gefragt, ob sie sich zum Thema Tierwohl ausreichend informiert fühlen.

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Unfaire Handelspraktiken können der BLE gemeldet werden

Immer wieder kommt es zu unfairen Handelspraktiken zu Lasten von Lieferanten. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung nimmt sich dem Problem an.

Seit Juni 2021 sind in Deutschland unlautere Handelspraktiken zwischen großen gewerblichen und behördlichen Käufern von Agrar-, Fischerei- und Lebensmittelerzeugnissen und umsatzmäßig kleineren Lieferanten verboten. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bietet Betrieben bis zu einem Jahresumsatz von 350 Millionen Euro, die sich ungerecht behandelt fühlen, die Möglichkeit, entsprechende Vorgänge zu melden. Auch Zusammenschlüsse, bei denen der Lieferant Mitglied ist, und vertretende Organisationen können sich melden. Dazu zählen beispielsweise Kreisbauernverbände und andere Erzeugerverbände auf Landes- oder Bundesebene.

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Corona: Snacks sind jetzt regionaler und gesünder

In der Corona-Pandemie ist ein neues Bewusstsein für gesunde und regionale Lebensmittel entstanden.

Geschlossene Gastronomie, Home Office: Durch die Corona-Lockdowns haben sich die Ess- und Einkaufsgewohnheiten verändert, was auch neue Geschäftsmodelle etabliert hat. Peter Lammers, Experte für Ernährung und Agrar bei der Unternehmensberatung FTI-Andersch, beschäftigte sich mit dem Thema. „Die Trends waren auch schon vor Corona erkennbar“, so Lammers. „Die Pandemie hat ihnen aber die entsprechende Geschwindigkeit verliehen, um sich wirklich in größerer Breite Bahn zu brechen und auszudifferenzieren.” Er geht davon aus, dass sich diese Trends langfristig etablieren werden.

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Studie: Das bevorzugen fleischlos lebende Menschen

Eine Studie bestätigt nicht nur, dass die Anzahl der Veganer und Vegetarier gestiegen ist, sondern auch, dass sie vor allem auf regionale und ökologische Produkte zurückgreifen.

Eine Studie von Acxiom hat 2016 ergeben, dass jeder zehnte Deutsche vegetarisch lebt. Inzwischen ist die Anzahl der Menschen, die sich als Vegetarier bezeichnen, gestiegen. Laut einer Umfrage von IfD Allensbach ordneten sich 2020 rund 23 Prozent mehr Menschen als Vegetarier ein, als noch vor fünf Jahren. Bei den Veganern gab es darüber hinaus einen Anstieg um rund 41 Prozent. Der Zuwachs liegt laut Acxiom auch am gewachsenen Angebot entsprechender Produkte im Lebensmitteleinzelhandel.

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Aldis Haltungsstufen-Plan: So viel höher sind die Produktionskosten

Aldi will künftig nur noch Fleisch aus höheren Haltungsstufen verkaufen. Eine Analyse des Thünen-Instituts schlüsselt die Mehrkosten für Landwirte auf.

Aldi Süd und Nord haben angekündigt, bis 2030 das Frischfleisch-Sortiment auf die Tierwohl-Haltungsstufen 3 und 4 umzustellen. Der Discounter folgt nach eigenen Angaben dem anhaltenden Bio-Boom und beruft sich auf den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), dem zufolge die Verbraucher 2020 deutlich häufiger Bio-Fleisch gekauft haben.

Die Umstellung soll schrittweise erfolgen bis nur noch Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel aus Außenklima- und Bio-Haltung in den Kühltheken zu finden sind. Schon in diesem Jahr will Aldi 15 Prozent des Frischfleisch-Umsatzes aus den Haltungsformen 3 und 4 generieren. Bis 2025 soll vollständig auf die Haltungsform 1 verzichtet werden, bis 2026 will die Handelskette 33 Prozent aus den Haltungsformen 3 und 4 anbieten. 

Der Discounter verspricht verlässliche Perspektiven und Abnahmemengen für Erzeuger und Verarbeiter.

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