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Mecklenburg-Vorpommern: Bauernverband fordert Überdenken vieler politischer Entscheidungen

Von Düngeverordnung bis Stallbau: Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern legte einen umfangreichen Forderungskatalog vor.

Vor dem Hintergrund ständig steigender Betriebskosten und Rohstoffpreise hat der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern einen Forderungskatalog vorgelegt. Dieser soll der Politik klar machen, dass durch die Situation die Ernährungssicherheit gefährdet ist. „Jedem Blühstreifen, jeder Stallmodernisierung, jeder Fruchtfolgen-Planung, jeder ökologischen Grünlandbewirtschaftung und jedem Lerchenfenster liegt eine betriebswirtschaftliche Analyse zu Grunde“, machte Bauernpräsident Detlef Kurreck auf dem diesjährigen Bauerntag deutlich. „Nur wirtschaftliche gesunde Betriebe haben das Potenzial, den von der Gesellschaft geforderten Wandel in der Landwirtschaft zu meistern.“

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Direktzahlungen noch vor Weihnachten in mehreren Bundesländern

In Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern sollen die Direktzahlungen noch vor Weihnachten die Landwirte erreichen, in Thüringen bis zum Jahresende.

Wie das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mitteilt, werden in Mecklenburg-Vorpommern die diesjährigen Direktzahlungen wieder vor Weihnachten ausgezahlt. Begünstigt sind 4.700 Landwirte mit insgesamt 347 Millionen Euro. „Dies ist mir auf Grund der nach wie vor angespannten Wirtschaftssituation in vielen Betrieben infolge der schwierigen Witterungsbedingungen sowie der anhaltenden Pandemie-Situation sehr wichtig. Das Geld sollte zu Weihnachten bei der jeweiligen Hausbank auf dem Konto der Landwirte eingegangen sein“, so Landwirtschaftsminister Till Backhaus.

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Entnahme von Wölfen: Minister kündigt Rechtssicherheit an

Ein Praxisleitfaden soll den Umgang mit Wölfen und die artenschutzkonforme Entnahme erleichtern.

Im Rahmen der diesjährigen Umweltministerkonferenz unter dem Vorsitz von Mecklenburg-Vorpommern hat Agrar- und Umweltminister Till Backhaus einen Durchbruch beim Thema Wölfe verkündet: Ein bundesweit gültiger Praxisleitfaden soll Rechtssicherheit bei der Entnahme von Wölfen geben. „Ich freue mich, dass wir mit Hilfe eines Umlaufverfahrens bereits vor Konferenzbeginn einen einstimmigen Beschluss zum Wolf herbeiführen konnten“, sagte der Minister. Alle 16 Bundesländer und der Bund haben einem Praxisleitfaden zur Erteilung artenschutzrechtlicher Ausnahmen beim Wolf nach Bundesnaturschutzgesetz zugestimmt. „Dieser wurde von den Ländern gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundeslandwirtschaftsministerium erarbeitet und trägt maßgeblich die Handschrift von Mecklenburg-Vorpommern“, so Backhaus.

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Ostsee: Anrainerstaaten wollen Überdüngung eindämmen

Bis 2030 soll die Ostsee sowohl vor Müll als auch vor Nährstoffeinträgen durch Überdüngung besser geschützt werden.

Hochrangige Vertreter der Ostseeanrainerstaaten sowie der europäische Umweltkommissar Virginijus Sinkevičiu haben ihren Ostseeaktionsplan für den Zeitraum 2021 bis 2030 vorgelegt. Im Fokus stehen neben Aktivitäten gegen Vermüllung der Ostsee die Einträge durch Überdüngung.

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Tarifeinigung in MV: Mehr Geld für Agrar-Arbeitnehmer

In einer Tarifeinigung haben sich die Sozialpartner in Mecklenburg-Vorpommern auf mehr Lohn für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft geeinigt.

In Mecklenburg-Vorpommern konnten sich die Sozialpartner auf eine Gehaltsanpassung für Angestellte in der Landwirtschaft einigen. Der Land- und forstwirtschaftliche Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben eine Gehaltserhöhung um 3,1 Prozent beschlossen. Die Tarifeinigung sei ein weiterer Schritt in Richtung des Lohnniveaus in den westlichen Bundesländern, heißt es.

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Mecklenburg-Vorpommern: Ab Oktober ELER-Förderung beantragen

Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern können von Oktober bis Dezember Anträge einreichen.

Landwirte aus Mecklenburg-Vorpommern können ab Mitte Oktober wieder Fördermittel für die Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen beantragen. Auf der Internetseite agrarantrag-mv.de werden dann die entsprechenden Unterlagen für das Antragsjahr 2022 zur Verfügung stehen. Die vollständig ausgefüllten Unterlagen sind bis zum 31. Dezember 2021 einzureichen.

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ASP: Wildschutzzaun zu Polen zeigt Wirkung

Der Wildschutzzaun zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die ASP erweist sich als wirksam. Dennoch ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten.

Der Wildschutzzaun an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die weitere Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erweist sich als wirksam. Das teilte das Agrarministerium in Schwerin mit. Die regelmäßigen Kontrollen der Landes­forstanstalt am Zaun belegen, dass weniger Schwarzwild nach Deutschland wechselt. Der Zaun sei neben vielen anderen seuchenhygienischen Maßnahmen ein wichtiger Baustein zur ASP-Prävention, resümiert Agrarminister Till Backhaus.”Unsere Entscheidung war also richtig”, ist sich Backhaus sicher.

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Nitrat: Nach Kritik an Messstellen äußert sich das Ministerium

Das Agrarministerium Mecklenburg-Vorpommern äußerte sich nach der Kritik des Landesbauernverbandes am Nitrat-Messstellennetz.

Nachdem der Landesbauernverband Mecklenburg-Vorpommern kritisiert hatte, dass die neue Landesdüngeverordnung auf falschen Messergebnissen beruhe, widerspricht nun Landwirtschaftsminister Till Backhaus. „Der Bauernverband ist nicht aufrichtig, wenn er immer wieder betont, die Grundwasser-Messstellen allein seien ausschlaggebend für die Gebietskulisse – also die sogenannten ,Roten Gebiete‘“, sagte Backhaus. Er betonte, dass der Bauernverband darauf gepocht habe, genau festzulegen, wo erhöhte Nitrat-Werte im Grundwasser durch landwirtschaftliche Nutzung auftreten. „Dieser Aufforderung kommen wir unter anderem mit den 559 Messstellen im Land nach. Aber das Verfahren ist dreistufig“, so der Minister.

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Geflügelpest: Großer Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern betroffen

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus, im Landkreis Rostock wurde um einen großen Legehennenbetrieb ein Sperrbezirk eingerichtet.

Nachdem in mehreren norddeutschen Bundesländern mit der Geflügelpest infizierte Wildvögel gefunden worden waren, hat es nun einen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern getroffen. Wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte, ist in einem größeren Legehennenbetrieb in der Nähe von Neubukow im Landkreis Rostock der Virus H5N8 aufgetreten. Amtsveterinäre des Landkreises und die Tierärztin des Betriebes hatten dort Proben entnommen, nachdem der Geflügelhalter in den zurückliegenden Tagen Krankheitssymptome bei den Tieren, Legedepression und schließlich hohe Tierverluste beobachtet hatte.

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