Schlagwort-Archive: Milchkühe

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EMB-Bericht: Milchpreis bewegt sich in Richtung Kostendeckung

Die Differenz zwischen Produktionskosten und Milchpreis hat sich reduziert, was aber laut European Milk Board die Probleme der Milcherzeuger nicht löst.

Laut dem European Milk Board (EMB) haben sich die Produktionskosten der Milcherzeuger und der Milchpreis angenähert. Das EMB beruft sich dabei auf die vierteljährlich aktualisierte Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL). Mit Stand April betrugen die Ausgaben 47,60 ct/kg, während der durchschnittliche Auszahlungspreis in der gleichen Zeit bei 47,20 ct/kg lag. 

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Faire Milch? Verbraucherzentrale nimmt Molkereien, Handel und Projekte unter die Lupe

Verbraucher wollen mehr für Milch bezahlen, wenn genug Geld bei den Landwirten ankommt. Die Verbraucherzentrale NRW hat einige Marktangebote geprüft.

In den vergangenen Jahren sind die Milchpreise immer wieder stark gesunken, sodass die Erzeugerbetriebe kaum ihre Kosten decken konnten. „Viele Verbraucher wollen faire Preise für Milch zahlen, wenn diese auch tatsächlich bei den Landwirten ankommen“, sagt Frank Waskow, Lebensmittelexperte bei der Verbraucherzentrale NRW. Wie sich der Preis der Milch zusammensetzt, sei beim Einkauf allerdings schwer durchschaubar. Die Verbraucherzentrale hat jetzt die Preisgestaltungen verschiedener Molkereien, Projekte und Handelsunternehmen analysiert und zusammengefasst.

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Zwischenkalbezeit: Genügen 400 Tage nicht mehr?

Mehr Tierwohl durch mehr Zeit: In einem Podcast des Netzwerks Fokus Tierwohl diskutieren Experten über die verlängerte Zwischenkalbezeit.


Das Netzwerk Fokus Tierwohl hat einen Podcast zum Thema „Verlängerte Zwischenkalbezeit“ veröffentlicht. Susanne Gäckler von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und Dr. Christian Lambertz vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) diskutieren mit ihren Gästen, was eine Verlängerung der Zwischenkalbezeit genau bedeutet und wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt. Vor allem  erfahren Interessierte, welche Herausforderungen die Verlängerung mit sich bringt und wie zukunftsträchtig dieser Ansatz für Betriebe ist. Mit Tipps stehen Dr. Anke Römer von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern und Konstanze Rohwer als Betriebsleiterin im Netzwerk Impulsbetriebe zur Verfügung.

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Rinder: Weniger Methan durch Algenfutter?

US-Wissenschaftler haben die Fütterung von Rindern mit Algen getestet. Laut der Forscher kann so der Methanausstoß entscheidend reduziert werden.

Rinder stehen in der Kritik, durch den Methanausstoß zu viel CO2-schädliches Methan in die Luft zu blasen. Forscher der University of California haben eine neue Futterquelle, die das verhindern soll, erforscht. Algen! Das berichtet orf.at. Wissenschaftler experimentieren schon länger in diesem Bereich. Laut der kalifornischen Forscher habe ihre Studie in diesem Jahr die Wirkung von Algen bewiesen.

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Foto: FBN/Nina Melzer

Intelligenter Stall: Das bringen Trackingsysteme für Kühe 

Mit Trackingsystemen im Stall erhalten Tierhalter viele Informationen über das Wohl der Tiere und ihr Verhalten.

Man kennt sie vom Handgelenk von Sportlern: Fitnesstrackinggeräte. Aber auch im Bereich Nutztierhaltung kommen Trackingsysteme zum Einsatz. Sie werden zur Erfassung individueller Parameter, wie etwa der Liegedauer der Tiere, eingesetzt. Die Informationen könnten aber auch zur Erforschung des Sozialverhaltens von Nutztieren, wie beispielsweise bei Milchkühen, genutzt werden. Dafür kommt es aber auf eine besonders hohe Messgenauigkeit und Zeitauflösung an. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie (FBN) habe sich zum Ziel gemacht, die Systeme für diesen Bereich im Stall zu verbessern.

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Forschung: Methanverlust bei Rindern eindämmen

Obwohl die Emissionen von Rindern und anderen Wiederkäuern nur fünf Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen ausmachen, kann und sollte man diese reduzieren.

Rinder stehen in der Kritik, in hohem Maße an der Emission klimaschädlicher Gase beteiligt zu sein. Wie man die Methanverluste beim Rind über Fütterung und Zucht mindern könnte, darüber haben im März Wissenschaftler im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Ernährungspsychologie (GfE) gesprochen. Jetzt wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

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Webinar: Wie sichere ich meine Milchpreise langfristig?

Ein Webinar des ife Instituts in Kooperation mit dem Deutschen Bauernverbandes gibt Einblicke in individuelle börsenorientierte Absicherung der Milchpreise.

Preisschwankungen, Marktphasen mit sehr niedrigen Milchpreisen und Liquiditätsprobleme zahlreicher Betriebe: So charakterisiert der Deutsche Bauernverband (DBV) die derzeitige Situation der Milchbranche. Ein Webinar soll Einblick in Möglichkeiten geben, mithilfe derer Milchpreise schon heute gesichert werden können. Die Fortbildungsreihe zur Warenterminbörse findet erstmals online statt.

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Mehr Tierwohl: Wie viel mehr müssten Verbraucher für Milch bezahlen?

Kieler Forscher haben berechnet, wie viel mehr ein Liter Milch im Handel bei mehr Tierwohl kosten würde.

Wie viel mehr müssen die Verbraucher bei der Einhaltung höherer Tierwohlstandards für Milch bezahlen? Dieser Frage sind das ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel (ife Kiel) und die Fachhochschule (FH) Kiel nachgegangen. Die Ergebnisse sollen vor allem Produzenten helfen, die Kosten und langfristigen Folgen einer Umstellung auf Milch mit mehr Tierwohl abschätzen zu können.

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Kehrtwende: Aldi senkt Milchpreise wieder

Der Wunsch von Aldi nach nachhaltiger Preispolitik ist offenbar nicht in Erfüllung gegangen.

Aldi Nord und Süd haben den Molkereien ein halbes Jahr lang deutlich mehr für Trinkmilch bezahlt als Lidl, Edeka oder Rewe. Protestaktionen der Landwirte und politischer Druck hatten den Discounter im Frühjahr veranlasst, einen Aufschlag zu gewähren. Die anderen Handelskonzerne waren nicht mitgezogen. Wie die Lebensmittel Zeitung (LZ) berichtet, haben die Aldi-Einkäufer nun bei den Preisverhandlungen mit den Lieferanten deutliche Preissenkungen von 5 bis 6 Cent durchgesetzt.

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Milcherzeugung: Kein Ausweg aus der Sackgasse?

Die Erzeugergemeinschaft Milch Board sieht die Milcherzeugung in einer Sackgasse. Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Der Milch Marker Index ist von April bis Juli 2020 um einen Punkt auf einen Stand von 114 gestiegen. Das teilt die Erzeugergemeinschaft Milch Board mit. Für das dritte Quartal 2020 wurden Milcherzeugungskosten von 46,95 Cent pro Kilogramm Milch ermittelt. Gegenüber dem Vorquartal gab es auf der Kostenseite einen Anstieg von 0,19 Cent. Allerdings wurden von April bis Juli 2020 die Milchauszahlungspreise von den Molkereien erneut gesenkt. In Folge verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den Kosten und Erlösen und damit auch die Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung weiter.

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