Schlagwort-Archive: Milchviehhaltung

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Foto: Rolf Otzipka Fotografie/Arla Foods

Bio-Milch: Was erwarten sich Verbraucher?

Arla Foods wollte in einer Umfrage wissen, was sich Verbraucher von Bio-Milch erwarten und wen sie beim Thema Nachhaltigkeit in der Pflicht sehen.

Verbraucher haben immer höhere Anforderungen an die Bio-Landwirtschaft, besonders mit Blick auf Tierwohl und ökologische Nachhaltigkeit. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von Arla Foods durchgeführt hat.

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Foto: Ulrike Leone/pixabay.com (Symbolbild)

Initiative Tierwohl Rind startet im April

Von der neuen Initiative Tierwohl Rind erwartet sich der Deutsche Bauernverband bessere Vermarktungschancen für Milchviehhalter und Fleischerzeuger.

Am 1. April startet die Initiative Tierwohl Rind und die QM+ Mehrwertprogramme. Diesem nächsten Schritt ist laut Deutschem Bauernverband (DBV) ein intensiver Abstimmungsprozess zwischen der Landwirtschaft, der Fleisch- und Molkereiwirtschaft sowie dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) vorausgegangen. Damit können Rindfleisch- und Milchprodukte erstmals in die Haltungsform-Stufe 2 des LEH eingeordnet werden.

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Foto: Mark Stebnicki/pexels.com

Faire Milch? Verbraucherzentrale nimmt Molkereien, Handel und Projekte unter die Lupe

Verbraucher wollen mehr für Milch bezahlen, wenn genug Geld bei den Landwirten ankommt. Die Verbraucherzentrale NRW hat einige Marktangebote geprüft.

In den vergangenen Jahren sind die Milchpreise immer wieder stark gesunken, sodass die Erzeugerbetriebe kaum ihre Kosten decken konnten. „Viele Verbraucher wollen faire Preise für Milch zahlen, wenn diese auch tatsächlich bei den Landwirten ankommen“, sagt Frank Waskow, Lebensmittelexperte bei der Verbraucherzentrale NRW. Wie sich der Preis der Milch zusammensetzt, sei beim Einkauf allerdings schwer durchschaubar. Die Verbraucherzentrale hat jetzt die Preisgestaltungen verschiedener Molkereien, Projekte und Handelsunternehmen analysiert und zusammengefasst.

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Foto: Alexas_Fotos/pixabay.com

Dringlichkeitsantrag: CSU-Fraktion gegen ganzjährige Anbindehaltung


Die CSU-Fraktion sorgt sich um Kleinbetriebe und fordert von der Bundesregierung, dass die Kombinationshaltung von Rindern weiterhin erlaubt bleibt.

Bei schönem Wetter auf der Weide, im Winter angebunden im Stall: Das fordert die CSU-Fraktion vor dem Hintergrund des geplanten Verbots der Anbindehaltung bei Rindern. Diese „in vielen Regionen Bayerns bewährte und verbreitete Milchviehhaltung“ – wie es heißt – solle auch weiterhin möglich bleiben.

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Foto: DMK

Molkereien wollen nachhaltige Milch – mit einem Haken

Milch soll in Deutschland im Sinne des Tierwohls nachhaltiger werden. Der Milchindustrie-Verband gibt zu bedenken, dass die exportierte Milch aber nicht entsprechend vergütet würde.

Der Milchindustrie-Verband (MIV) ist um nachhaltige Milch bemüht. „Ein Mehr an Tierwohl ist wichtig und gewinnt auch beim Verbraucher zunehmend an Bedeutung“, so der MIV-Vorsitzende Peter Stahl. Hintergrund ist, dass der Lebensmitteleinzelhandel mit seinem System haltungsform.de nun auch den Milchmarkt in sein vierstufiges Kennzeichnungssystem für Handelsmarkenprodukte einbezogen hat. 

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Foto: Alsen/pixabay.com

Zwischenkalbezeit: Genügen 400 Tage nicht mehr?

Mehr Tierwohl durch mehr Zeit: In einem Podcast des Netzwerks Fokus Tierwohl diskutieren Experten über die verlängerte Zwischenkalbezeit.


Das Netzwerk Fokus Tierwohl hat einen Podcast zum Thema „Verlängerte Zwischenkalbezeit“ veröffentlicht. Susanne Gäckler von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und Dr. Christian Lambertz vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) diskutieren mit ihren Gästen, was eine Verlängerung der Zwischenkalbezeit genau bedeutet und wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt. Vor allem  erfahren Interessierte, welche Herausforderungen die Verlängerung mit sich bringt und wie zukunftsträchtig dieser Ansatz für Betriebe ist. Mit Tipps stehen Dr. Anke Römer von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern und Konstanze Rohwer als Betriebsleiterin im Netzwerk Impulsbetriebe zur Verfügung.

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Foto: Mark Stebnicki/pexels.com

Milcherzeugerpreise: Verband fordert Anpassung an Molkereiumsätze

Der BDM fordert, die Milcherzeugerpreise an Preiserhöhungen der Molkereien anzupassen.

Aufgrund der knappen Versorgung konnten die Molkereien bei den Butterkontrakten höhere Preise durchsetzen. Gleichzeitig steigen die Preise für Milchprodukte auch an den globalen wie nationalen Handelsplätzen deutlich. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) fordert jetzt eine deutliche Erhöhung der Milcherzeugerpreise.

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gvf-Webinare: Im November gibt es kompaktes Wissen

Umfangreiches Wissen wird für Landwirte immer wichtiger. In der ersten Novemberwoche geben hochkarätige Experten in fünf kostenlosen Webinaren ihr Wissen weiter.

Die erste Novemberwoche steht bei der gvf VersicherungsMakler AG ganz im Zeichen von neuem Wissen. In der gvf Agrar-Wissen-Woche erfahren Landwirte und alle anderen Interessierten in fünf Webinaren praktische Tipps und hilfreiche Hinweise zur Optimierung der Landwirtschaft. Wie immer, stehen hochkarätige Experten als Referenten zur Verfügung und beantworten zugleich Fragen der Teilnehmer. 

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Foto: Wolfgang Ehrecke/pixabay.com (Symbolbild)

Proteste: Das fordern Milchviehhalter von den Molkereien

Milchviehhalter fordern bei erneuten Protesten eine dauerhafte bessere Marktposition.

Für Milchviehhalter wird die Schere zwischen Kostendeckung und stark steigenden Produktionskosten immer größer. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) kritisiert: Starken Preisanstiegen für viele Betriebsmittel stünden Milchpreise gegenüber, die „vor sich hin dümpeln“ und „stabil niedrig“ gehalten würden. Die Marktentwicklung ermögliche aber die Durchsetzung deutlich höherer Preise. Der Verband spricht von einer Kostenunterdeckung von 30 Prozent. Er kritisiert, dass die Proteste im vergangenen Jahr keine Wirkung gezeigt hätten.

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Foto: SVLFG

Unfälle: Sicherer Umgang mit Deckbullen

Deckbullen stellen eine erhebliche Gefahr für Milchviehhalter dar. Die SVLFG informiert über Alternativen beziehungsweise den sicheren Umgang mit den Bullen.

Vergangenes Jahr sind rund 5.000 Menschen bei der Arbeit mit Rindern verletzt worden, sechs davon tödlich. 400 Unfälle verursachten Bullen. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist auf die Gefahren und Maßnahmen zur Senkung der Unfallgefahren hin. Die Gefahren durch den Deckbullen kann man allerdings völlig außer Acht lassen, wenn man auf ihn verzichtet. Das ist durch die Kombination von künstlicher Besamung und elektronischer Brunsterkennung möglich. Solche Systeme haben sich in der Praxis bewährt und sind auch erschwinglich. Trotz allem ist der Deckbulle immer noch häufig fester Bestandteil der Milchviehherde und wird so zu einem unkalkulierbaren Risiko für Leib und Leben.

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