Schlagwort-Archive: Nachhaltigkeit

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Foto: BLE/Dominic Menzler

Nachhaltige Landwirtschaft: Diese Gruppen sehen Verbraucher in der Pflicht

Die Landwirte, die Politik oder gar sich selbst? Eine Umfrage zeigt, wen Verbraucher tatsächlich für nachhaltige Landwirtschaft in der Verantwortung sehen.

Nachhaltigkeit zählt zu den großen politischen Themen. Vor der Bundestagswahl am 26. September wollte das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag der Rabobank von Verbrauchern wissen, wen sie in der Verantwortung für nachhaltige Landwirtschaft sehen. Dazu wurden im August 2.800 Personen befragt.

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Foto: Hendrik Monsees/IGB

Gemüse und Fische: Was ist Aquaponik?

Ziel von Aquaponik ist die Umweltfreundlichkeit und die Einsparung von Ressourcen.

Die kombinierte Fisch- und Gemüsezucht ist ein viel diskutiertes Trendthema: Aquaponik! Wie realistisch die Idee ist, hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) bereits getestet. Das Fazit der Forscher nach der Analyse der Anlage der Müritzfischer in Waren an der Müritz: Aquaponik kann sich für Umwelt und Ertrag gleichermaßen lohnen – wenn sie auf Basis guter fachlicher Praxis betrieben wird und die Rahmenbedingungen stimmen.

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Foto: Aviavlad/pixabay.com (Symbolbild)

Projekt: Dünger aus Abwasser und Bioabfällen gewinnen

Ein interdisziplinäres Projekt soll den Kreislauf zwischen städtischen Konsumenten und Landwirten schließen: Stoffe aus Produkten kehren als Dünger auf die Äcker zurück.

Im Rahmen des Projektes RUN (Rural Urban Nutrient Partnership) mit Beteiligung der Universitäten Hohenheim und Stuttgart wollen Wissenschaftler Nährstoffpartnerschaften zwischen Stadt und Land etablieren und Stoff-Kreisläufe durch moderne Verwertungsverfahren schließen. Ziel ist, aus städtischem Abwasser und Bioabfällen Dünger zu gewinnen. Der landwirtschaftliche Kreislauf soll so geschlossen werden. Rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten und verbrauchen dort Lebensmittel, die auf dem Land erzeugt wurden. Auf diese Weise sind Produktionsketten entstanden, bei denen Nähr- und Wertstoffe von einem Ort zum anderen transportiert werden und schließlich zum größten Teil verloren gehen.

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Foto: analogicus/pixabay.com (Symbolbild)

Forscher empfehlen Gen-Schere für Ökolandbau

Forscher sehen die “Farm-to-Fork”-Strategie der EU in der jetzigen Form nicht nachhaltig genug. Gentechnik könnte helfen.

Vergangenes Jahr hat die EU-Kommission die sogenannte „Farm-to-Fork“-Strategie vorgelegt, die Teil des „European Green Deal“ ist. Ziel ist, die europäische Landwirtschaft und das Ernährungssystem nachhaltiger zu gestalten. Insbesondere soll der Anteil des ökologischen Landbaus an der Agrarwirtschaft innerhalb der EU bis 2030 auf 25 Prozent erhöht werden. Forscher, unter anderem der Universitäten Bayreuth und Göttingen, gehen aber in einer Studie davon aus, dass diese Steigerung keineswegs mehr Nachhaltigkeit bringt.

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