Schlagwort-Archive: Naturschutz

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GAP: EU-Rat und Parlament einigen sich

Der Europäische Rat und das Parlament haben sich auf die neue GAP geeinigt

Der EU-Rat und das Europäische Parlament haben eine Einigung über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum von 2023 bis 2027 erzielt. Anfang der Woche hat der Agrarrat das Ergebnis bestätigt.

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Foto: Claudio Centonze/Europäische Union, 2021 (Symbolbild)

Zu wenig Naturschutz: EU-Kommission verklagt Deutschland

Die EU-Kommission wirft Deutschland vor, die Naturschutz-Richtlinien unzureichend umzusetzen.

Die Europäische Kommission verklagt Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof. Der Vorwurf: Zu wenig Naturschutz! Nach Ansicht der Brüsseler Behörde kommt Deutschland seinen Verpflichtungen im Rahmen der sogenannten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie nicht nach. Diese schreibt Maßnahmen zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen vor.

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Pflanzenschutz: Verbände kritisieren Verbote

Vor dem Kabinettsbeschluss des „Aktionsprogramms Insektenschutz“ argumentieren Verbände gegen den Sinn des Verbotes von Pflanzenschutz.

Kommenden Mittwoch will das Bundeskabinett das „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschließen. Dieses beinhaltet unter anderem, dass in Naturschutzgebieten, Naturmonumenten und Naturdenkmälern Biozide gänzlich verboten werden. Das gleiche gilt auch für Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung und in gesetzlich geschützten Biotopen. Des weiteren ist vorgesehen, dass innerhalb von zehn Metern zur Böschungsoberkante von Gewässern kein Pflanzenschutz mehr erlaubt ist. Branchenschätzungen zufolge gehen durch die Verbote sieben Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche verloren.

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Foto: Landvolk Niedersachsen

Landvolk-Präsident: „Gerichte werden Rote Gebiete stoppen“

Der niedersächsische Bauernpräsident Holger Hennies kritisiert die Kennzeichnung der Roten Gebiete, appelliert aber auch an die Landwirte.

Die sogenannten Roten Gebiete sollen mit Nitrat belastete Regionen kennzeichnen. Dort gelten für das Düngen erhebliche Einschränkungen. Der neue Präsident des Landvolkes Niedersachsen Holger Hennies geht davon aus, dass strengere Düngevorschriften durch Gerichte gestoppt werden.

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Foto: Marion Wellmann/pixabay.com (Symbolbild)

Kongress: Auch Naturschutz-Ideen junger Landwirte gefragt

Bereits zum vierten Mal findet der Kongress statt, bei dem Ideen für den Einklang von Naturschutz und Landwirtschaft gesammelt werden.

Unter dem Motto „Zusammen.wachsen – auf den Böden der Zukunft“ startet im März 2021 der „Jugendkongress Natur und Landwirtschaft 2021/2022“. Dazu laden das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein. Engagierte junge Menschen zwischen 16 und 27 sind aufgerufen, ihre Lösungsideen für Probleme im Spannungsfeld Landwirtschaft und Naturschutz umzusetzen. 80 haben die Möglichkeit, ihre Ideen auf dem Kongress zu präsentieren.

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Christel Sagniez/pixabay.com (Symbolbild)

Wölfe: Alle an einem Tisch

Für kommendes Jahr ist ein Kompetenzzentrum “Weidetierhaltung und Wolf” geplant. Ein Bündnis hat ein Konzeptpapier zum Thema Wölfe veröffentlicht.

Wölfe breiten sich in Deutschland stetig aus. Kommendes Jahr soll bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein nationales Kompetenzzentrum “Weidetierhaltung und Wolf” eingerichtet werden. Ein bundesweites Bündnis mit elf Verbänden aus Nutztierhaltung, Jagd sowie Natur- und Tierschutz begrüßt das Vorhaben. Es sei dringend notwendig, die vielfältigen Erfahrungen mit Herdenschutz in den unterschiedlichen Wolfsregionen Deutschlands auf Bundesebene institutionell zusammenzuführen, heißt es aus dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ebenfalls Teil des Bündnisses ist.

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GAP: Das beinhaltet die Reform

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Reform der GAP geeinigt.

Die 27 Mitgliedsstaaten haben sich vergangene Woche im EU-Agrarrat in Luxemburg auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geeinigt. Diese ist Teil des so genannten “Green Deals”. Nach zwei Verhandlungstagen wurde die “Allgemeine Ausrichtung” beschlossen. Die Staaten bekennen sich somit zur sogenannten Grünen Architektur, also den Regelungen, die Umweltschutz- und Klimaleistungen der Landwirtschaft unterstützen sollen.

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Foto: M. Steven/NABU

Modellprojekt: Weidetierhaltung und Naturschutz im Einklang

Wie vertragen sich Weidehaltung und Naturschutz? In einem Projekt in Ostfriesland soll das nun herausgefunden werden.

Landwirtschaft und Naturschutz – das ewige Thema. In einem Modellprojekt in Ostfriesland wird jetzt getestet, wie ein Miteinander funktioniert. Das Projekt der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell mit 298.000 Euro gefördert. Kooperationspartner sind der Naturschutzbund Niedersachsen und die Ökologische NABU-Station Ostfriesland

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Insektenschutz-Gesetz: Klöckner will zuerst mit Landwirten sprechen

Nach der Vorlage des Entwurfs für das Insektenschutz-Gesetz durch das Umweltministerium will Klöckner noch eine Gesprächsrunde einberufen.

Anfang August hat das Bundesumweltministerium einen Entwurf für das Insektenschutz-Gesetz vorgelegt. Unter anderem sollen streng geschützte Biotope neu definiert werden. Das soll künftig auch Streuobstwiesen betreffen. Desweiteren ist beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln ein Mindestabstand von 10 Metern zu Gewässern vorgesehen. 

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Düngen: Schutzgebiete und Messnetz werden bundesweit einheitlich

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts werden die Regeln für das Düngen und das Messstellennetz in ganz Deutschland einheitlich.

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Ausweisung der sogenannten Roten Gebiete bundesweit vereinheitlicht wird. In diesen Gebieten dürfen Landwirte zum Grundwasserschutz weniger düngen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ) berichtete, wird beispielsweise eine Mindestdichte des Messnetzes vorgeschrieben: Auf 50 Quadratkilometer Fläche soll künftig mindestens ein Messbrunnen vorhanden sein. Die Ausweisung der Roten Gebiete soll zudem alle vier Jahre überprüft werden. Dort, wo ein Großteil der Belastung durch Nitrat oder Phosphat nachweislich nicht aus der Landwirtschaft, sondern beispielsweise aus Kläranlagen stammt, sollen keine Roten Gebiete ausgewiesen werden.

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