Schlagwort-Archive: Naturschutz

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GAP: Das beinhaltet die Reform

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Reform der GAP geeinigt.

Die 27 Mitgliedsstaaten haben sich vergangene Woche im EU-Agrarrat in Luxemburg auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geeinigt. Diese ist Teil des so genannten “Green Deals”. Nach zwei Verhandlungstagen wurde die “Allgemeine Ausrichtung” beschlossen. Die Staaten bekennen sich somit zur sogenannten Grünen Architektur, also den Regelungen, die Umweltschutz- und Klimaleistungen der Landwirtschaft unterstützen sollen.

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Modellprojekt: Weidetierhaltung und Naturschutz im Einklang

Wie vertragen sich Weidehaltung und Naturschutz? In einem Projekt in Ostfriesland soll das nun herausgefunden werden.

Landwirtschaft und Naturschutz – das ewige Thema. In einem Modellprojekt in Ostfriesland wird jetzt getestet, wie ein Miteinander funktioniert. Das Projekt der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell mit 298.000 Euro gefördert. Kooperationspartner sind der Naturschutzbund Niedersachsen und die Ökologische NABU-Station Ostfriesland

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Insektenschutz-Gesetz: Klöckner will zuerst mit Landwirten sprechen

Nach der Vorlage des Entwurfs für das Insektenschutz-Gesetz durch das Umweltministerium will Klöckner noch eine Gesprächsrunde einberufen.

Anfang August hat das Bundesumweltministerium einen Entwurf für das Insektenschutz-Gesetz vorgelegt. Unter anderem sollen streng geschützte Biotope neu definiert werden. Das soll künftig auch Streuobstwiesen betreffen. Desweiteren ist beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln ein Mindestabstand von 10 Metern zu Gewässern vorgesehen. 

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Düngen: Schutzgebiete und Messnetz werden bundesweit einheitlich

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts werden die Regeln für das Düngen und das Messstellennetz in ganz Deutschland einheitlich.

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Ausweisung der sogenannten Roten Gebiete bundesweit vereinheitlicht wird. In diesen Gebieten dürfen Landwirte zum Grundwasserschutz weniger düngen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ) berichtete, wird beispielsweise eine Mindestdichte des Messnetzes vorgeschrieben: Auf 50 Quadratkilometer Fläche soll künftig mindestens ein Messbrunnen vorhanden sein. Die Ausweisung der Roten Gebiete soll zudem alle vier Jahre überprüft werden. Dort, wo ein Großteil der Belastung durch Nitrat oder Phosphat nachweislich nicht aus der Landwirtschaft, sondern beispielsweise aus Kläranlagen stammt, sollen keine Roten Gebiete ausgewiesen werden.

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Mäuseplage Thüringen: Ministerien präsentieren Lösung

Das Landwirtschafts- und das Umweltministerium Thüringen haben einen Kompromiss zur Eindämmung der Mäuseplage gefunden.

Viele thüringer Landwirte haben mit einer Mäuseplage zu kämpfen. Chemische Mittel dürfen nicht einfach genutzt werden. Jetzt hat sich das Landwirtschaftsministerium mit dem Umweltministerium auf ein Verfahren geeinigt, mit dem die Landwirte im Kampf gegen die Mäuse unterstützt werden können. Die Lösung heißt Rodentizide, chemische Fraßköder.

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Insektenschutz: Umweltministerium legt Gesetzentwurf vor

In einem Referentenentwurf sind die Inhalte des geplanten Gesetzes zum Insektenschutz festgelegt. Der Bauernverband sieht zu viele Regelungen für die Landwirtschaft.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat Reformvorschläge zum stärkeren Insektenschutz  vorgelegt. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ). Dem Referentenentwurf zufolge will das Ministerium sowohl das Bundesnaturschutz- als auch das Wasserhaushaltsgesetz reformieren. So sollen Landwirte künftig beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln einen Mindestabstand von zehn Metern zu Gewässern einhalten müssen. Ist der Gewässerrandstreifen begrünt, sollen fünf Meter Abstand reichen.

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Wölfe: Erstmals in Deutschland Tier aus Südosteuropa nachgewiesen

Nach zehn Schafsrissen durch Wölfe in Bayern und Tirol steht jetzt fest: Das Tier, das auch im oberbayerischen Traunstein Schafe getötet hat, stammt aus Südosteuropa.

Im Juli wurden im österreichisch-bayerischen Grenzgebiet zwischen Traunstein (Oberbayern) und Kitzbühel (Tirol) insgesamt zehn Schafe tot aufgefunden. Experten des Netzwerks Große Beutegreifer, das sich auch mit der Ausbreitung der Wölfe beschäftigt,  konnten genetische Proben des verursachenden Tieres gewinnen. Ein erster Abgleich zwischen dem deutschen und dem österreichischen Referenzlabor hatte zeitnah ergeben, dass es sich bei den Rissen diesseits und jenseits der Grenze um den gleichen Phänotypus handeln muss.

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Bundeskabinett setzt Zukunftskommission Landwirtschaft ein

Im Herbst nimmt die „Zukunftskommission Landwirtschaft“ ihre Arbeit auf. Ziel ist, Ökonomie und Nachhaltigkeit zu verbinden.

Das Bundeskabinett hat zugestimmt, eine „Zukunftskommission Landwirtschaft“ einzusetzen. Die Entscheidung war wesentliches Ergebnis des Agrargipfels, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner rund 40 landwirtschaftliche Verbände eingeladen hatten.

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Studie: Bald 14.000 Wölfe in Deutschland?

DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken kritisiert eine neue Studie zur Ausbreitung der Wölfe. Er sieht „die Weidetierhaltung zur Wolfsfütterung degradiert”.

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat eine Studie vorgelegt, in der geeignete Lebensräume für Wölfe aufgezeigt werden. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, kritisiert die Studie mit dem Titel „Habitatmodellierung und Abschätzung der potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland“ scharf. Der Verband vermisst in dem Papier Stellungnahmen zum Herdenschutz und zur Akzeptanz von Wölfen in der Bevölkerung.

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