Schlagwort-Archive: Nutztierhaltung

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Foto: Roy Buri/pixabay.com

EMB-Bericht: Milchpreis bewegt sich in Richtung Kostendeckung

Die Differenz zwischen Produktionskosten und Milchpreis hat sich reduziert, was aber laut European Milk Board die Probleme der Milcherzeuger nicht löst.

Laut dem European Milk Board (EMB) haben sich die Produktionskosten der Milcherzeuger und der Milchpreis angenähert. Das EMB beruft sich dabei auf die vierteljährlich aktualisierte Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL). Mit Stand April betrugen die Ausgaben 47,60 ct/kg, während der durchschnittliche Auszahlungspreis in der gleichen Zeit bei 47,20 ct/kg lag. 

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Foto: Dr. Volker Hahn/Uni Hohenheim

Sojaanbau in Deutschland: Züchtung kühletoleranter Sorten verbessert

Wissenschaftler haben in einem sechsjährigen Projekt Soja-Sorten gekreuzt und so an das mitteleuropäische Klima angepasst.

Die Züchtung ertragreicher Soja-Sorten für kühlere Anbauregionen, wie etwa Norddeutschland, ist nach Einschätzung von Forscherteams der Universität Hohenheim und des Julius Kühn-Instituts (JKI) möglich. Das ist das zentrale Ergebnis eines sechsjährigen Projektes im Rahmen der Eiweißpflanzenstrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums.  Die Wissenschaftler haben mehrere tausend Nachkommen aus Soja-Kreuzungen auf molekularer Ebene untersucht. 

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vorrangflächen
Foto: Thomas/pixabay.com (Symbolbild)

Thüringen: Futternutzung von Vorrangflächen noch bis zum 15. Juli anzeigen

Wie das Thüringer Agrarministerium mitteilt, haben Betriebe bis 15. Juli Zeit, die Futternutzung von ökologischen Vorrangflächen anzuzeigen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat im April Brachen, Zwischenfrüchte und Untersaaten, die als ökologische Vorrangflächen bereitgestellt werden, für eine Futternutzung freigegeben. Brachen mit Honigpflanzen fallen nicht darunter. Mit dieser Freigabe sollen die Folgen des Krieges in der Ukraine auf die Landwirtschaft begrenzt werden.

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haltungskennzeichnung
Foto: FML (Symbolbild)

Haltungskennzeichnung: Das beinhaltet das geplante Gesetz

Das Gesetz zu einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung ist Teil des Gesamtvorhabens der Bundesregierung für eine zukunftsfeste Landwirtschaft. Nun liegen die Eckpunkte vor.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat die Eckpunkte des geplanten Tierhaltungkennzeichnungsgesetzes vorgestellt. Dieses soll die rechtliche Verpflichtung zur Haltungskennzeichnung von Lebensmitteln tierischer Herkunft mit der Haltungsform der Tiere schaffen. Es regelt zudem die damit in Zusammenhang stehenden Pflichten der Marktteilnehmer auf den verschiedenen Ebenen, aber auch der Landwirte und Vermarkter. 

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Neue Gebührenordnung: Warum Tierärzte jetzt teurer werden

Das Bundeskabinett hat seit über 20 Jahren wieder eine umfassende Novellierung der Tierärztegebührenordnung beschlossen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium begründet den Schritt.

Die Tierärztegebührenordnung war zuletzt im Jahr 1999 umfassend geändert worden. Jetzt werden einerseits die Leistungen der Tierärzte an den veterinärmedizinischen Erkenntnisstand angepasst. Andererseits werden die Gebührensätze an die wirtschaftlichen Erfordernisse einer Tierarztpraxis angeglichen. Das teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit.

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wölfe
Foto: Amar Saleem/Pexels.com (Symbolbild)

Anzahl der Risse: Realistische Erfassung und Obergrenze für Wölfe gefordert

Vor dem Hintergrund der steigenden Wolfspopulation fordert der Hessische Bauernverband die genauere Erfassung von Rissen durch Wölfe und bessere Prävention.

Die stetig wachsende Wolfspopulation hat den Hessischen Bauernverband (HBV) dazu veranlasst, erneut Forderungen an die Politik zu stellen. Er sieht durch Wölfe die Weidetierhaltung und die Pflege der Kulturlandschaft in Gefahr und fordert deshalb eindeutige Anpassungen der rechtlichen Rahmenbedingungen.  

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moorflächen
Foto: Marisa04/pixabay.com

Vernässung von Moorflächen: Landwirte sollen entschädigt werden

Aus Gründen des Klimaschutzes will die Bundesregierung Moorflächen wiedervernässen, auch landwirtschaftlich genutzte. Die Union fordert Entschädigungen.

Die Bundesregierung rechnet in Sachen Moorschutz mit Kosten von weit mehr als einer halben Milliarde Euro, die bis einschließlich 2025 anfallen werden. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet, geht das aus einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) auf eine Anfrage der Unionsfraktion hervor. Demnach soll auf Grundlage einer Vereinbarung von Bund und Ländern bis 2030 der jährliche Treibhausgas-Ausstoß aus Moorböden um fünf Millionen Tonnen CO2-Äquivalent gesenkt werden. Moore entziehen der Atmosphäre CO2.

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mecklenburg-vorpommern
Foto: Dieter_G/pixabay.com (Symbolbild)

Mecklenburg-Vorpommern: Bauernverband fordert Überdenken vieler politischer Entscheidungen

Von Düngeverordnung bis Stallbau: Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern legte einen umfangreichen Forderungskatalog vor.

Vor dem Hintergrund ständig steigender Betriebskosten und Rohstoffpreise hat der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern einen Forderungskatalog vorgelegt. Dieser soll der Politik klar machen, dass durch die Situation die Ernährungssicherheit gefährdet ist. „Jedem Blühstreifen, jeder Stallmodernisierung, jeder Fruchtfolgen-Planung, jeder ökologischen Grünlandbewirtschaftung und jedem Lerchenfenster liegt eine betriebswirtschaftliche Analyse zu Grunde“, machte Bauernpräsident Detlef Kurreck auf dem diesjährigen Bauerntag deutlich. „Nur wirtschaftliche gesunde Betriebe haben das Potenzial, den von der Gesellschaft geforderten Wandel in der Landwirtschaft zu meistern.“

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phosphor
Foto: Big Dutchman (Symbolbild)

Ausscheidung von Phosphor reduzieren: Experten empfehlen Phytase im Futter

Ein Fachgremium hat untersucht, inwieweit Phytase im Futter die Ausscheidung von Phosphor bei Schweinen und Geflügel reduziert.

Der Einsatz des Enzyms Phytase erhöht die Verwertung von Phosphor aus pflanzlichen Futtermitteln. Zu diesem Ergebnis ist der DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung gekommen. Zusammen mit dem Ausschuss für Bedarfsnormen der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie haben die DLG-Experten die Erkenntnisse in einer wissenschaftlichen Stellungnahme zusammengefasst.

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csu-fraktion
Foto: Alexas_Fotos/pixabay.com

Dringlichkeitsantrag: CSU-Fraktion gegen ganzjährige Anbindehaltung


Die CSU-Fraktion sorgt sich um Kleinbetriebe und fordert von der Bundesregierung, dass die Kombinationshaltung von Rindern weiterhin erlaubt bleibt.

Bei schönem Wetter auf der Weide, im Winter angebunden im Stall: Das fordert die CSU-Fraktion vor dem Hintergrund des geplanten Verbots der Anbindehaltung bei Rindern. Diese „in vielen Regionen Bayerns bewährte und verbreitete Milchviehhaltung“ – wie es heißt – solle auch weiterhin möglich bleiben.

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