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Professor zu Klimaauswirkungen: „Nicht die Nutztierhaltung ist das Problem, sondern fossile Rohstoffe“

In einem Interview mit „Fokus Fleisch“ relativiert ein Professor der TU München die Treibhausgase aus der Nutztierhaltung.

Die Nutztierhaltung steht in der Kritik, durch die Emissionen der Tiere einen hohen Anteil der Treibhausgase zu verursachen. In einem Interview mit „Fokus Fleisch“ erklärt Dr. Dr. Wilhelm Windisch, Professor für Tierernährung an der TU München, dass das Gegenteil der Fall sei.

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Schweinefleisch: Kaufland verspricht dauerhafte „Mindestnotierung“ 

Schon jetzt bietet Kaufland laut eigener Aussage Schweinehaltern 1,40 Euro pro Kilogramm Fleisch. Das soll jetzt dauerhaft gelten.

Die Lebensmittelkette Kaufland hat eine dauerhafte Mindestnotierung für Schweinefleisch angekündigt. Lieferanten sollen somit mindestens 1,40 Euro pro Kilo bekommen. Nach Angaben des Unternehmens will man so Verlässlichkeit für Landwirte schaffen. „Wir brauchen eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft. Die Einführung dieser Mindestnotierung ist ein wichtiges Zeichen für unsere Lieferanten und Vertragslandwirte“, sagt Stefan Rauschen, Geschäftsführer Einkauf Frische bei Kaufland. „Damit untermauern wir, dass wir ein verlässlicher und fairer Partner sind, der ihnen langfristig eine Perspektive bietet“, so Rauschen.

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Preise für Schweinefleisch: Bauernverband fordert Umdenken

Angesichts der niedrigen Preise für Schweinefleisch schlägt der Deutsche Bauernverband Alarm.

Den Preisrutsch bei Schweinefleisch vergangene Woche um 7 Cent auf 1,30 Euro je Kilogramm hat der Deutsche Bauernverband (DBV) zum Anlass genommen, noch einmal Alarm zu schlagen. DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier spricht von einer „katastrophalen Entwicklung“ und warnt: „Schweinehalter sind Preisschwankungen durchaus gewohnt und können damit auch umgehen, aber eine derart ruinöse Entwicklung über einen so langen Zeitraum hat es selten gegeben!“

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Tierärzte: Verband sammelt Unterschriften gegen Antibiotika-Verbot

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte will mit Unterschriften das von der EU-Kommission geplante Antibiotika-Verbot in der Tierhaltung verhindern.

2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung verabschiedet. In einem anschließenden Rechtsakt müssen EU-Kommission, Mitgliedstaaten und EU-Parlament bis zum Inkrafttreten des Gesetzes im Januar 2022 festlegen, welche Antibiotika künftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) wehrt sich nun gegen ein weitreichendes Antibiotikaverbot.

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Schweine: Beschäftigungsmaterial nur noch organisch 

Seit 1. August sind nur noch organische Beschäftigungsmaterialien für Schweine zulässig.

Gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) muss seit 1. August Schweinen leicht zugängliches Beschäftigungsmaterial aus organischem Material zur Verfügung gestellt werden. Plastikbälle genügen nicht mehr. Das Material muss faserreich sein und sich im Laufe der Zeit verändern. Als Beschäftigungsmaterial kann insbesondere Stroh, Heu, Sägemehl oder eine Mischung dieser Materialien dienen. Damit soll das natürliche Erkundungsverhalten der Schweine unterstützt werden.

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EU-Kommission kündigt Ende der Käfighaltung an

Die EU-Kommission will einen Legislativvorschlag zum Beenden der Käfighaltung von gewissen Tierarten und Tieren vorlegen.

Die Europäische Kommission hat bestätigt, dass sie bis 2023 einen Legislativvorschlag vorlegen wird, um die Käfighaltung für eine Reihe von Nutztieren zu verbieten. Nach eigenen Angaben reagiert sie damit auf die Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „End the Cage Age“ („Beendet das Käfig-Zeitalter“). Mit der Ankündigung gehe man auf dieses gesellschaftliche Anliegen ein, heißt es von der EU-Kommission.

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Forschung: Methanverlust bei Rindern eindämmen

Obwohl die Emissionen von Rindern und anderen Wiederkäuern nur fünf Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen ausmachen, kann und sollte man diese reduzieren.

Rinder stehen in der Kritik, in hohem Maße an der Emission klimaschädlicher Gase beteiligt zu sein. Wie man die Methanverluste beim Rind über Fütterung und Zucht mindern könnte, darüber haben im März Wissenschaftler im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Ernährungspsychologie (GfE) gesprochen. Jetzt wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

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Aldis Haltungsstufen-Plan: So viel höher sind die Produktionskosten

Aldi will künftig nur noch Fleisch aus höheren Haltungsstufen verkaufen. Eine Analyse des Thünen-Instituts schlüsselt die Mehrkosten für Landwirte auf.

Aldi Süd und Nord haben angekündigt, bis 2030 das Frischfleisch-Sortiment auf die Tierwohl-Haltungsstufen 3 und 4 umzustellen. Der Discounter folgt nach eigenen Angaben dem anhaltenden Bio-Boom und beruft sich auf den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), dem zufolge die Verbraucher 2020 deutlich häufiger Bio-Fleisch gekauft haben.

Die Umstellung soll schrittweise erfolgen bis nur noch Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel aus Außenklima- und Bio-Haltung in den Kühltheken zu finden sind. Schon in diesem Jahr will Aldi 15 Prozent des Frischfleisch-Umsatzes aus den Haltungsformen 3 und 4 generieren. Bis 2025 soll vollständig auf die Haltungsform 1 verzichtet werden, bis 2026 will die Handelskette 33 Prozent aus den Haltungsformen 3 und 4 anbieten. 

Der Discounter verspricht verlässliche Perspektiven und Abnahmemengen für Erzeuger und Verarbeiter.

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Tierarzneimittel: So denken Verbraucher über Antibiotika und Co.

Laut einer EU-weiten Umfrage zu Tierarzneimitteln sind deutsche Verbraucher kritischer sind als die der anderen Mitgliedstaaten.

In einer aktuellen Umfrage wurden EU-Bürger zu Wissen und Meinung über den Einsatz von Tierarzneimitteln bei Haus- und Nutztieren befragt. Die Ergebnisse der vom Verband AnimalhealthEurope in Auftrag gegebenen Umfrage: Die Befragten fühlen sich zum Teil nicht ausreichend über die Regeln für die Verwendung von Tierarzneimitteln informiert. Einige Bürger haben Bedenken über die Verwendung bestimmter Medikamente. Andererseits ist das Bewusstsein für die Bedeutung der Gesundheit bei Tieren und den Nutzen von Tierarzneimitteln bei der Behandlung von Krankheiten sowie für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion gut ausgeprägt.

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Foto: SVLFG

Unfälle: Sicherer Umgang mit Deckbullen

Deckbullen stellen eine erhebliche Gefahr für Milchviehhalter dar. Die SVLFG informiert über Alternativen beziehungsweise den sicheren Umgang mit den Bullen.

Vergangenes Jahr sind rund 5.000 Menschen bei der Arbeit mit Rindern verletzt worden, sechs davon tödlich. 400 Unfälle verursachten Bullen. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist auf die Gefahren und Maßnahmen zur Senkung der Unfallgefahren hin. Die Gefahren durch den Deckbullen kann man allerdings völlig außer Acht lassen, wenn man auf ihn verzichtet. Das ist durch die Kombination von künstlicher Besamung und elektronischer Brunsterkennung möglich. Solche Systeme haben sich in der Praxis bewährt und sind auch erschwinglich. Trotz allem ist der Deckbulle immer noch häufig fester Bestandteil der Milchviehherde und wird so zu einem unkalkulierbaren Risiko für Leib und Leben.

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