Schlagwort-Archive: Ökolandbau

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Brandenburg: Mehr Geld für Bio-Umstellung

Mit dem Ziel, die Ökofläche in Brandenburg auszuweiten, zahlt das Agrarministerium für bestimmte Kulturen höhere Umstellungsprämien aus. 

Um Ökolandbau auf 20 Prozent der Anbaufläche in Brandenburg bis 2024 zu erreichen, setzt das Agrarministerium weitere Anreize für umstellungswillige Betriebe. Wie das Ministerium mitteilt, werden jetzt die Umstellungsprämien für Gemüse und Dauerkulturen erhöht. Auch die Öko-Kontrollkosten sollen bezuschusst werden „Mit der auf zwei Jahre angelegten Einführungsprämie für Öko-Gemüse und Öko-Dauerkulturen gleichen wir die erhöhten Umstellungskosten aus, da in der Zeit der Umstellung die Ware noch nicht mit höheren Preisen vermarktet werden kann“, so Landwirtschaftsminister Axel Minister Vogel.

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Biobetriebe zeigen, was sie können

In einem bundesweiten Projekt informieren Biobetriebe über soziale Netzwerke die Verbraucher über ihre Arbeit und die Erzeugung ihrer Produkte.

Die Corona-Pandemie hat das Interesse an regionalen Lebensmitteln und ihrer Produktion gestärkt. Die Verbraucher fragen sich, wie sicher die Versorgung in Deutschland ist und wie Lebensmittel produziert werden. Antworten bietet jetzt eine Aktion der Biobetriebe des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. In kurzen, informativen Videoclips bieten ausgewählte Betriebe aus ganz Deutschland unter dem Hashtag #OekoHofEinblicke Einsichten in ihre Arbeit. Die einzelnen Episoden sind Teil von Mini-Serien zu Themen wie Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität oder der Herausforderung durch Corona. Dabei setzt jeder Betrieb eigene Schwerpunkte.

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Bio-Geflügel: Zulässiges Vitamin-Produkt entwickelt

Ein Forscherteam hat ein Vitamin B2-Produkt auf Hefebasis entwickelt, das auch für Bio-Geflügel zulässig ist.

Im Rahmen eines BÖLN-Projekts wurde ein neues Produkt für eine bedarfsgerechte Versorgung von Bio-Geflügel mit Riboflavin (Vitamin B2) entwickelt. Es basiert auf der Fermentation eines Hefestamms und entspricht damit den Vorgaben des ökologischen Landbaus. Das Ergänzungsmittel ist bereits zugelassen, biozertifiziert und kann als Suspension oder Trockenprodukt bezogen werden. An der Entwicklung waren das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Agrano GmbH beteiligt.

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EU-Auflagen: Was bedeutet Farm-to-Fork für Landwirte?

Die EU-Kommission hat die sogenannte Farm-to-Fork-Strategie vorgelegt. Diese geht mit höheren Auflagen für Landwirte einher.

Im Rahmen der „Green-Deal“-Dachstrategie, deren Ziel die Klimaneutralität bis 2050 ist, hat die Europäische Kommission die sogenannte Farm-to-Fork-Strategie vorgelegt. Diese enthält Vorgaben für die Landwirtschaft, die zur Umsetzung des Klimazieles beitragen sollen. Damit das Ziel erreicht wird, erwartet die EU-Kommission die Umsetzung von „Farm-to-Fork“ bis 2030. Das Beratungsunternehmen GMC hat analysiert, was die neue Strategie für Landwirte bedeutet. Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor Auswirkungen durch die höheren Auflagen.

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Bio-Eier: Sicherheit durch neue Analysemethode

Ein Forscherteam arbeitet an einer Untersuchungsmethode mit der schnell festgestellt werden kann, ob angebotene Bio-Eier wirklich bio sind.

Fälle um falsche Bio-Eier in den vergangenen Jahren verunsichern Verbraucher. Wissenschaftler entwickeln nun im Rahmen eines Projektes des Bundesprogramms Ökologischer Landbau eine Analysemethode. Mit dieser lassen sich sowohl die Qualität als auch die Herkunft von Eiern aus verschiedenen Haltungsformen schneller und einfacher nachweisen.

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