Schlagwort-Archive: Pflanzenbau

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Emmer: Fast vergessenes Getreide

Verbraucherwünsche und Umweltschutz: Der BUND sieht Chancen im Anbau alter Getreidesorten, wie Emmer.

Weizen, Gerste, Mais, Raps und Roggen: Fünf Kulturen dominieren in Deutschland etwa 75 Prozent der Ackerflächen. Der BUND Naturschutz macht auf alte Getreidesorten aufmerksam, die laut dem Verband ebenfalls ihre Berechtigung haben. Etwa Emmer wurde schon 11.000 Jahre vor Christus angebaut. Immer mehr Landwirte entdecken heute das Urgetreide wieder. Die Vorteile: Emmer braucht weniger Dünger als Weizen und schont so Gewässer und Böden.

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aquaponik
Foto: Hendrik Monsees/IGB

Gemüse und Fische: Was ist Aquaponik?

Ziel von Aquaponik ist die Umweltfreundlichkeit und die Einsparung von Ressourcen.

Die kombinierte Fisch- und Gemüsezucht ist ein viel diskutiertes Trendthema: Aquaponik! Wie realistisch die Idee ist, hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) bereits getestet. Das Fazit der Forscher nach der Analyse der Anlage der Müritzfischer in Waren an der Müritz: Aquaponik kann sich für Umwelt und Ertrag gleichermaßen lohnen – wenn sie auf Basis guter fachlicher Praxis betrieben wird und die Rahmenbedingungen stimmen.

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wirtschaftsdünger
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Angesäuerter Wirtschaftsdünger: BMEL sucht Projektideen

Das BMEL stellt ein Konsortium zusammen, das anhand Demonstrationen und Wissenstransfer die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger populär macht.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) sucht ein Konsortium, das über ein Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) die Ansäuerung von Wirtschaftsdünger, also Gülle und Gärrückständen, in Praxisbetrieben demonstriert. 

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überschwemmungen
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Überschwemmungen: Wissenschaftler warnen vor Schadstoffen auf Feldern

Laut Forschern können bei Überschwemmungen alte schadstoffbelastete Sedimente aus Flüssen auf Felder gelangen und so ganze Regionen verunreinigen.

Nach Überschwemmungen könnten Schadstoffe Ackerpflanzen, Weidetiere und Menschen belasten. Das erklärt ein internationales Wissenschaftsteam in einer Übersichtsarbeit zu globalen Hochwasserereignissen. Es geht laut der Forscher aber nicht um Verunreinigungen, die aktuell in Flüsse gespült wurden, sondern um Schadstoffe, die sich schon seit Jahrzehnten auf dem Gewässergrund befinden. Die Arbeit ist im „Journal of Hazardous Materials“ erschienen und unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt entstanden. 

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Drohnen: Das sollten Anwender wissen

Drohnen-Systeme sind Teil der Luftfahrt. Entsprechend gilt es, einiges zu beachten. Eine neue Broschüre gibt Auskunft.

Ob Feldüberwachung, Pflanzenschutz oder Aufspüren von Rehkitzen: Immer mehr Landwirte nutzen Drohnen-Systeme, die offiziell „Unbemannte Luftfahrtsysteme“ (UAS, „Unmanned Aircraft System“) heißen. Die Bezeichnung verrät schon: Die Fluggeräte sind Teil des Luftverkehrs. Das bedeutet, dass UAS-Piloten Verpflichtungen haben. Sie müssen sich an die bestehenden Luftfahrtregeln halten. Die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik beantwortet mit der neuen Publikation „VDI-Handlungsfelder – Betriebssicherheit von UAS“ offene Fragen zum sicheren Betrieb von Drohnen.

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Foto: UFOP/Daniel Schneider

Körnererbse: Eiweißpflanze mit Potential

Marktführer ist derzeit Frankreich, die UFOP sieht im Anbau der Körnererbse aber auch für Deutschland ein großes Potenzial.

Sie war lange Zeit in Vergessenheit geraten: Die Körnererbse. Sie wird in Deutschland derzeit auf 80.000 Hektar Ackerfläche angebaut. Die Union zur Förderung von Oel​- und Proteinpflanzen (UFOP) sieht noch mehr Potenzial in der Pflanze, die zu den Körnerleguminosen gehört – gerade vor dem Hintergrund des veganen Trends. Produkte und Gerichte aus Körnererbsen, wie Erbsenmilch oder Erbsenburger, seien gefragt. Der Markt könne aber noch nicht durch heimischen Anbau gedeckt werden, so die UFOP.

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Studie: Das bevorzugen fleischlos lebende Menschen

Eine Studie bestätigt nicht nur, dass die Anzahl der Veganer und Vegetarier gestiegen ist, sondern auch, dass sie vor allem auf regionale und ökologische Produkte zurückgreifen.

Eine Studie von Acxiom hat 2016 ergeben, dass jeder zehnte Deutsche vegetarisch lebt. Inzwischen ist die Anzahl der Menschen, die sich als Vegetarier bezeichnen, gestiegen. Laut einer Umfrage von IfD Allensbach ordneten sich 2020 rund 23 Prozent mehr Menschen als Vegetarier ein, als noch vor fünf Jahren. Bei den Veganern gab es darüber hinaus einen Anstieg um rund 41 Prozent. Der Zuwachs liegt laut Acxiom auch am gewachsenen Angebot entsprechender Produkte im Lebensmitteleinzelhandel.

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landwirte
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Pestizid-Verbot: Landwirte erhalten Erschwernisausgleich

Für Landwirte, die Nachteile durch die Verbote von Pestiziden haben, sind 65 Millionen Euro Förderungsmittel vorgesehen.

Landwirte, die Nachteile durch die Pestizid-Verbote haben, sollen künftig Geld vom Staat bekommen. Der Förderungssatz „Erschwernisausgleich Pflanzenschutz“ ist Teil des Insektenschutzes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK)

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Projekt: Dünger aus Abwasser und Bioabfällen gewinnen

Ein interdisziplinäres Projekt soll den Kreislauf zwischen städtischen Konsumenten und Landwirten schließen: Stoffe aus Produkten kehren als Dünger auf die Äcker zurück.

Im Rahmen des Projektes RUN (Rural Urban Nutrient Partnership) mit Beteiligung der Universitäten Hohenheim und Stuttgart wollen Wissenschaftler Nährstoffpartnerschaften zwischen Stadt und Land etablieren und Stoff-Kreisläufe durch moderne Verwertungsverfahren schließen. Ziel ist, aus städtischem Abwasser und Bioabfällen Dünger zu gewinnen. Der landwirtschaftliche Kreislauf soll so geschlossen werden. Rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten und verbrauchen dort Lebensmittel, die auf dem Land erzeugt wurden. Auf diese Weise sind Produktionsketten entstanden, bei denen Nähr- und Wertstoffe von einem Ort zum anderen transportiert werden und schließlich zum größten Teil verloren gehen.

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superfood
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Regionales Superfood: Erste deutsche Chia-Sorte geschützt

Die Uni Hohenheim machte das Superfood Chia-Samen regional und sucht in Deutschland Saatzuchtfirmen.

Ob in Verbindung mit Fleisch, im Dessert oder im Smoothie: Chia gilt als Superfood mit zahlreichen Vitaminen, Ballaststoffen und einem hohen Protein-Anteil. Doch Liebhaber der Samen müssen bislang einen schlechten ökologischen Fußabdruck in Kauf nehmen. Denn Chia-Samen werden vorwiegend aus Südamerika importiert und haben somit lange Transportwege hinter sich, bis sie in den heimischen Supermarktregalen landen. Durch die hohe Nachfrage setzen die südamerikanischen Bauern auch eine hohe Menge Pestizide ein. Jetzt gibt es eine Sorte, die in Deutschland angebaut werden kann.

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