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Forschung: Methanverlust bei Rindern eindämmen

Obwohl die Emissionen von Rindern und anderen Wiederkäuern nur fünf Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen ausmachen, kann und sollte man diese reduzieren.

Rinder stehen in der Kritik, in hohem Maße an der Emission klimaschädlicher Gase beteiligt zu sein. Wie man die Methanverluste beim Rind über Fütterung und Zucht mindern könnte, darüber haben im März Wissenschaftler im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Ernährungspsychologie (GfE) gesprochen. Jetzt wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

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Preis, Haltung, Rasse: Das erwarten Verbraucher von Rindfleisch

Welche Rolle spielen die Haltungsform, die Herkunft oder auch der Preis beim Kauf von Rindfleisch? Das haben Göttinger Forscher untersucht.

Was ist für Verbraucher beim Rindfleischkauf wichtig? Bio oder konventionell, Weidetierhaltung oder gar der Preis? Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat in einer Studie Präferenzen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Meat Science erschienen.

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Weniger Ammoniak im Stall: Anderer Aufbau und Belüftung

Das Thünen-Institut untersucht, wie der Ausstoß von Ammoniak in Rinderställen reduziert werden kann.

Die Rinderhaltung steht in der Kritik, eine der größten Quellen für den Ausstoß von Ammoniak zu sein. Das Thünen-Institut hat berechnet, dass sich die Ammoniak-Emissionen senken lassen, wenn die Rinderställe anders aufgebaut sind und ein Abluftkanalsystem installiert wird.

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Tierwohl: Den eigenen Betrieb bewerten

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft stellt kostenlose Tools vor, mit denen Landwirte das Tierwohl im eigenen Betrieb bewerten können. 

In verschiedenen Projekten wurden in den vergangenen Jahren Indikatoren zum Messen und Bewerten von Tierwohl entwickelt. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) stellt die verschiedenen Systeme auf www.praxis-agrar.de vor. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten damit Hilfe bei der Entscheidung, welches Tool für sie das Richtige ist. App oder lieber Excel-Anwendung? Milchviehhaltung oder Legehennenaufzucht? Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten, das Tierwohl betriebsindividuell zu messen und zu bewerten.

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Coronavirus: Können sich Rinder infizieren?

Dieser Frage geht das Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems nach und hat Rinder mit dem Coronavirus infiziert.

Noch immer sind der Ursprung und die Verbreitungswege des Coronavirus SARS-CoV-2 nicht eindeutig wissenschaftlich geklärt. Um die potentielle Rolle von Nutztieren in der Corona-Pandemie besser zu verstehen, werden am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Infektionsstudien durchgeführt. Die weltweit erste experimentelle Studie zu Rindern zeigt nun eine geringe Empfänglichkeit für SARS-CoV-2. 

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Tierwohlabgabe: Wie viel müsste der Verbraucher eigentlich bezahlen?

Die FDP wollte wissen, wie tief die Verbraucher für eine Tierwohlabgabe in die Tasche greifen müssten.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner treibt den Umbau der Tierhaltung voran – für mehr Tierwohl. Das hat sie erneut auf der Sonder-Agrarministerkonferenz am Donnerstag in Berlin betont. Im Gespräch ist auch eine Tierwohlabgabe, die auf Lebensmittel aufgeschlagen werden soll. Doch wie viel kostet mehr Tierwohl den Verbraucher pro Jahr? Knappe Antwort: 35 Euro pro Person. Laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) geht diese Zahl aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

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Rinder: Bestand in Thüringen sinkt weiter

Der Anzahl der Rinder in Thüringen ist um mehr als 8.500 Tiere gesunken.

In Thüringen gab es Anfang Mai 296.000 Rinder. Das hat die Auswertung der HIT-Datenbank (Herkunfts- und Informationssicherungssystem) ergeben – 8.548 Stück oder 2,8 Prozent weniger als vergangenen November. Innerhalb eines Jahres ist der Bestand gar um 3,7 Prozent gesunken. Die Anzahl der Kälber sank seit November um 4,7 Prozent.

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Weideschlachtungen: Bundesrat will mehr Ausnahmen

Der Bundesrat hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich für die Ausweitung der Genehmigung von Weideschlachtungen einzusetzen.

Der Bundesrat nahm einen Vorschlag aus Bayern an, mehr Weideschlachtungen zu genehmigen. Die Länderkammer forderte die Bundesregierung auf, Ausnahmen zu erweitern und das Thema in der EU voranzutreiben. Ein Hauptargument ist, dass so Tiertransporte eingeschränkt werden können. Nach EU-Recht dürfen Tiere nur in Schlachthöfen oder mobilen Schlachtanlagen getötet werden. Lediglich für Rinder, die das ganze Jahr draußen leben gibt es in Deutschland Ausnahmen. Der Bundesrat fordert nun, dass auch Rinder und Schweine, die zum Beispiel nur im Sommer auf der Weide sind, dort geschlachtet werden dürfen.

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Regionalität: Vermarktungsideen für alte Nutztierrassen

Alte Nutztierrassen haben einen großen Stellenwert in der Vermarktung von Regionalität. Eine Studie zeigt auf, wie das gelingen kann.

Verbraucher schätzen immer mehr Regionalität, nicht zuletzt durch die Coronakrise. Eine neue BÖLN-Studie empfiehlt Aufklärungsarbeit und Bewerbung gefährdeter Rassen als regionale Spezialität. Laut einer Erhebung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) waren 2019 in Deutschland 54 von 77 einheimischen Rinder-, Schweine-, Ziegen-, Schaf- und Pferderassen als gefährdet eingestuft. Nur mit professioneller Vermarktung und einer gesicherten Nachfrage können landwirtschaftliche Betriebe gefährdete Rassen als Nutztiere erhalten. Deshalb untersuchten ein Agrarmarkt- und Züchtungsexperten-Team der Universität Kassel und der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH), was Konsumenten mit gefährdeten Nutztierrassen verbinden und wie man sie für den Kauf der Fleischprodukte gewinnen kann.

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