Schlagwort-Archive: Sauenhaltung

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Afrikanische Schweinepest: Erste Hausschweinbestände betroffen

Die Bestände zweier Betriebe in Brandenburg sind von der Afrikanischen Schweinepest betroffen – die ersten in Deutschland.

Vergangene Woche wurden in Brandenburg die bundesweit ersten Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen nachgewiesen. In dem Betrieb im Landkreis Spree-Neiße wurde das Virus bei einem verendeten Tier im Rahmen des ASP-Monitorings nachgewiesen. Auf Anordnung des zuständigen Veterinäramtes wurden die 200 Tiere des Bestandes getötet und unschädlich beseitigt. Am Montag meldete das Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) den Ausbruch in einem zweiten Betrieb. Betroffen ist ein Kleinstbetrieb mit zwei Tieren im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland.

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Foto: BLE/Thomas Stephan (Symbolbild)

Tierwohlställe: Verlängerte Antragsfrist für Förderungen in Kraft

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Antragsfrist für Förderungen für Tierwohlställe verlängert.

Vergangenes Jahr hat die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms insgesamt 300 Millionen Euro für den tierwohlgerechten Umbau von Ställen zur Verfügung gestellt. Da das Konjunkturprogramm nur bis Ende 2021 vorgesehen war, galt das auch für die Förderung der Tierwohlställe. Damit sauenhaltende Betriebe auch Vorhaben finanzieren können, wenn der Abschluss des Umbaus erst 2022 erfolgt, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium die Antragsfrist in der Förderrichtlinie verlängert. Betriebe können den Förderantrag bis zum 30. September 2021 stellen.

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Grüne fordern Exit-Strategie für Schweinehalter

Die Grünen in Niedersachsen fordern von der Landesregierung Anreize für Landwirte, aus der Schweinehaltung auszusteigen.

Angesichts von Preisturbulenzen an den Schweinefleisch-Märkten und eines insgesamt sinkenden Fleischkonsums fordern die Grünen in Niedersachsen eine Exit-Strategie für die Schweinehalter. Die Fraktion im Landtag hat laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) einen entsprechenden Entschließungsantrag eingebracht. Die Landesregierung wird darin aufgefordert, einen solchen Plan auszuarbeiten.

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Schweinefleisch: Preise geraten ins Stocken

Preisbremse bei Schweinefleisch: Die ISN kritisiert die derzeitige Preispolitik der Schlachtbetriebe.

In den vergangenen Wochen war der Preis für Schweinefleisch kontinuierlich nach oben gestiegen. Vergangene Woche stoppte die Notierung bei 1,50 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht. Das berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN).

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Foto: Frans Van Heerden/pexels.com (Symbolbild)

Afrikanische Schweinepest: Erster Fall in Sachsen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus, die Maßnahmen zur Eindämmung gehen voran.

+++ Update 31. Oktober: Am Samstag hat das Bundeslandwirtschaftsministerium das erste mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Wildschwein außerhalb Brandenburgs gemeldet. Das Tier wurde im Rahmen einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz. Mit weiteren zwischenzeitlich aus Brandenburg gemeldeten Fällen liegt die Zahl jetzt bei 117. +++

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Foto: DBV

Rukwied: „Schweinehaltung in größter Krise seit Jahrzehnten“

Bauernpräsident Joachim Rukwied kritisiert die Belastung der Landwirte durch Verordnungen und fordert die Politik auf, zu handeln. 

Der wiedergewählte Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, fand in seiner Grundsatzrede bei der diesjährigen Mitgliederversammlung deutliche Worte: „Die Schweinehaltung befindet sich gerade in der größten Krise seit Jahrzehnten.“ Die coronabedingten Ausfälle bei Schlachtungen seien verheerend, die Afrikanische Schweinepest breite sich immer weiter aus, die Schlacht- und Ferkelpreise seien im freien Fall.

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Foto: Hans Braxmeier/pixabay.com (Symbolbild)

Tierwohl: Sauenhalter können Förderung für Stallumbau beantragen

Um in den Ställen mehr Tierwohl zu gewährleisten, fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium Stallumbauten.

Sauenhaltende Betriebe können kurzfristig eine Förderung für Stallum- sowie Stallersatzbauten erhalten. Das Geld kommt aus dem Bundesprogramm Stallumbau. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert den Stallumbau, um das Tierwohl in der Sauenhaltung zu verbessern. Anträge können bis zum 15. März 2021 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt werden.

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Ferkel: Bundesministerium fördert erneut Narkosegeräte

Das Bundeslandwirtschaftsministerium bezuschusst Sauenhalter erneut beim Kauf von Geräten für die Narkose der männlichen Ferkel. 

Ab 1. Januar 2021 ist in Deutschland die betäubungslose Kastration der männlichen Ferkel verboten. Es gibt drei Verfahren, die die bisherige Kastration ohne Betäubung ersetzen werden: die Mast von Jungebern, die Impfung gegen Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose. Für die sogenannte Isofluran-Narkose sind Geräte notwendig. Diese werden vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert.

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Sauenhaltung: Bundesrat stimmt für mehr Tierwohl

Die Länder haben für den Umbau der Sauenhaltung gestimmt, das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Bundesrat hat die Novellierung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verabschiedet. Die Verordnung sieht nach Vorschlag von Bund und Ländern eine deutliche Verkürzung der zulässigen Fixierungsdauer in der Sauenhaltung vor – statt circa 70 Tage je Produktionszyklus nun nur noch maximal fünf Tage um den Geburtszeitraum. Zudem sichert sie den Sauen nach dem Absetzen bis zur Besamung künftig mehr Platz zu: Statt Kastenstand und Einzelhaltung sind nun Gruppenhaltung und mindestens 5 m² je Sau vorgesehen. Nach einer Übergangszeit von acht Jahren wird im Deckzentrum komplett auf die Kastenstandhaltung verzichtet. Im Abferkelbereich ist nach einer Übergangsfrist von 15 Jahren eine Haltung der Sauen im Kastenstand zum Schutz der Ferkel nur noch von maximal fünf Tagen um den Geburtszeitraum erlaubt.

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Foto: Bundesrat/Dirk Deckbar (Symbolbild)

Tierhaltung: Ferkelerzeuger fehlt Planungssicherheit

Nach der erneuten Verschiebung der Bundesrats-Entscheidung über die Novelle der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hagelt es heftige Kritik. In der Tierhaltung fehlt Planungssicherheit.

Die für vergangenen Freitag geplante Bundesrats-Entscheidung über die Novelle der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung wurde wieder verschoben. In dieser soll auch die Kastenstandhaltung von Sauen neu geregelt werden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) zeigt dafür kein Verständnis. „Nach jahrelanger intensiver Diskussion und Kompromisssuche muss jetzt eine Entscheidung möglich sein, die die Schweinehaltung in Deutschland nicht ins Aus befördert“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

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