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Tierische Produkte: Finanzierung von Tierwohl durch höhere Mehrwertsteuer?

Der Deutsche Naturschutzring schlägt vor, durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer Tierwohl zu finanzieren. Der Deutsche Bauernverband kann sich das ebenfalls vorstellen.

Naturschützer und Landwirte kritisieren die Bundesregierung dafür, den Umbau der Tierhaltung in Deutschland nicht voranzubringen. Sie regen zur Finanzierung besserer Ställe eine Anhebung der Mehrwertsteuer auf tierische Produkte an. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR), sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die Tierhaltung ist der Dreh- und Angelpunkt bei der Transformation der gesamten Landwirtschaft.“ 

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Grundsteuerreform: Das müssen Landwirte wissen

Ab 2025 ist die Grundsteuerreform wirksam. Dieses Jahr werden die Grundstücke neu bewertet.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat 2018 entschieden, dass die bisherige Einheitsbewertung von Grundstücken unzulässig ist. Sie sei mit dem Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz nicht vereinbar. Das hat die Grundsteuerreform zur Folge. Es ist davon auszugehen, dass die Grundsteuer sowohl für Landwirte als auch für Hausbesitzer teurer wird. Bis spätestens Ende 2024 haben Kommunen Zeit, die neue Bewertung umzusetzen. Zu diesem Zweck startete Anfang 2022 der Zeitraum für die Hauptfeststellung.

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Umsatzsteuerpauschale: Bauernverband kritisiert Anpassung

Der Bauernverband sieht Nachteile für Landwirte, wenn die Umsatzpauschale angepasst wird.

Die Bundesfinanzministerium will die Umsatzsteuerpauschale für Landwirte anpassen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht das Vorhaben kritisch. „Der geplante Pauschalierungssatz von 9,5 Prozent beruht auf einer systematischen Verzerrung und dürfte zu einer weiteren Benachteiligung der pauschalierenden Betriebe führen“, so DBV Präsident Joachim Rukwied. Denn die Berechnung beruhe gerade nicht auf den Daten derjenigen Betriebe, die von der neuen, ab dem 1. Januar 2022 geltenden Regelung zur Pauschalierung Gebrauch machten. Die Zahlen basieren laut Rukwied vielmehr aus sämtlichen Betrieben, die vor der Änderung des Anwendungsbereiches pauschaliert haben.

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Bundesfinanzen: Wird der Steuerfreibetrag für Landwirte abgeschafft?

In der morgigen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses steht der Steuerfreibetrag für Land- und Forstwirte auf der Tagesordnung. Das Thema ist nicht neu.

Das Steuerrecht sieht für Land- und Forstwirte einen jährlichen Steuerfreibetrag von 900 Euro vor. Dieser steuerliche Vorteil steht offenbar auf dem Spiel. Das geht aus der Tagesordnung für die morgige (21.05.21) Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses hervor. Darin heißt es unter Punkt 7 kurz: “Freibetrag für Land- und Forstwirte verfehlt sein Ziel”.

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Milchviehhalter: Verbände lehnen „Tierwohlsteuer“ ab

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter und andere Organisationen sehen in einer „Tierwohlsteuer“ eine Gefahr für bäuerliche Tierhalter.

Die Bundesregierung plant eine sogenannte „Tierwohlsteuer“. Die Verbraucher sollen demnach mehr für unter höheren Tierwohl-Standards hergestellte Produkte bezahlen. Ein Bündnis aus Freien Bauern, dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und den Land-schafft-Verbindung (LSV)-Organisationen aus Bayern, Schleswig-Holstein, Ostfriesland, Baden-Württemberg sowie Sachsen lehnt das Vorhaben ab.

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Steuer: Erleichterungen für Land- und Forstwirte

Der Bundesrat hat Änderungen bei der Steuer für Land- und Forstwirte verabschiedet.

Der Bundesrat hat das Jahressteuergesetz 2020 verabschiedet. Damit verbunden sind Erleichterungen bei der Steuer für Land- und Forstwirte. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner begrüßt die Änderungen zur Umsatzsteuer-Pauschalierung, § 24 UStG. Diese können weiterhin alle Betriebe bis zu einem Jahresumsatz von 600.000 Euro nutzen. Die Eingrenzung des Anwenderkreises ist ein wichtiger Schritt zu einer gütlichen Beilegung des von der EU-Kommission angestrengten Vertragsverletzungsverfahrens. Die Umsatzgrenze soll ab dem Jahr 2022 gelten, sodass sich die Steuerzahler auf notwendige Anpassungen einstellen können und Planungssicherheit haben.

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Senkung der Mehrwertsteuer: Was gilt für Hofcafés und Ferienwohnungen?

Ab 1. Juli gilt die Senkung der Mehrwertsteuer. Was Landwirte mit Hofcafés, Direktvermarktung oder Ferienwohnungen beachten müssen.

Teil des Corona-Steuerhilfegesetzes, das am 1. Juli in Kraft tritt, ist die befristete Senkung der Mehrwertsteuer. Es soll dabei helfen von der Pandemie besonders betroffene Branchen, wie die Gastronomie, zu entlasten und die Liquidität zu verbessern. Was gilt für Landwirte mit etwa Hofcafés oder Ferienwohnungen?

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Coronakrise: Steuerhilfegesetz erleichtert Verlustrücktrag

Am 1. Juli soll das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz in Kraft treten. Der Deutsche Bauernverband begrüßt die Erleichterungen, von denen auch Landwirte profitieren.

Nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses von Anfang Juni berät jetzt der Bundestag über das sogenannte Zweite Steuerhilfegesetz. Es ist Teil des Konjunkturpaketes und soll am 1. Juli in Kraft treten. Ziel ist es, durch die Coronakrise entstandene Verluste von Unternehmen abzufangen. „Die COVID-19-Pandemie stellt eine enorme Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Neben den bereits beschlossenen steuerlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Krise werden wir mit dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz zusätzliche Erleichterungen auf den Weg bringen“, sagte die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Antje Tillmann.

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