Schlagwort-Archive: Tiergesundheit

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ASP: Wildschutzzaun zu Polen zeigt Wirkung

Der Wildschutzzaun zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die ASP erweist sich als wirksam. Dennoch ist weiterhin Aufmerksamkeit geboten.

Der Wildschutzzaun an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen gegen die weitere Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erweist sich als wirksam. Das teilte das Agrarministerium in Schwerin mit. Die regelmäßigen Kontrollen der Landes­forstanstalt am Zaun belegen, dass weniger Schwarzwild nach Deutschland wechselt. Der Zaun sei neben vielen anderen seuchenhygienischen Maßnahmen ein wichtiger Baustein zur ASP-Prävention, resümiert Agrarminister Till Backhaus.”Unsere Entscheidung war also richtig”, ist sich Backhaus sicher.

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Ferkelkastration: So läuft die Narkose mit Isofluran an

Nach dem Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration entwickelt die DLG die praktische Anwendung der Isofluran-Narkose weiter.

Seit 1. Januar ist die betäubungslose Ferkelkastration verboten. Eine Alternative ist die Betäubung mit Isofluran durch die Landwirte selbst. Dazu ist ein Sachkundenachweis notwendig. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hatte die Anschaffung von etwa 2.700 Narkosegeräten, die von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) geprüft und zertifiziert sind, finanziell unterstützt. Die DLG-Prüfungskommission beobachtet nun die praktische Anwendung der Geräte, um gemeinsam mit den Herstellern und den Betrieben eventuelle Schwachstellen zu finden. 

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Vogelgrippe: Keine landesweite Stallpflicht in Thüringen

Der Tierseuchen-Krisenstab hat sich gegen eine landesweite Stallpflicht als Maßnahme gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe ausgesprochen.

Immer mehr Thüringer Landkreise sind von der Vogelgrippe betroffen. Dennoch wird es vorerst keine landesweite Stallpflicht geben. Das teilt das Gesundheitsministerium nach einer Tagung des Tierseuchen-Krisenstabes mit. 

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ASP: Erleichterungen für Betriebe

Eine EU-Verordnung soll in Betrieben in von der ASP betroffenen Gebieten Platzprobleme in den Ställen abwenden.

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen wurden Restriktionsgebiete eingerichtet. Aus Tierschutzgründen ist es notwendig, dass Schweine aus Betrieben in diesen Gebieten geschlachtet werden können. Damit soll das Platzproblem in den Ställen abgewendet werden. 

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ASP: Vandalismus erschwert Bekämpfung

Die Ausbreitung der ASP in Brandenburg und Sachsen bleibt dynamisch. Vandalen zerstören Schutzzäune.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus. Eine Schutzmaßnahme ist die Errichtung von Schutzzäunen. Doch immer wieder werden diese von Vandalen mutwillig zerstört. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verurteilt die Sachbeschädigung von Wildschutzzäunen: „Vandalismus an den Zäunen gefährdet in hohem Maße den Erfolg der Seuchenbekämpfung. Das ist erschreckend und kann weitreichende Konsequenzen haben. Weder ist das Zerstören dieser Schutzmaßnahmen eine Mutprobe noch ein Kavaliersdelikt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, müssen sich alle zwingend an die geltenden Vorschriften halten.“

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Geflügelpest: Bestände mussten getötet werden

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mussten nach dem Nachweis der Geflügelpest Bestände getötet werden.

Um die Jahreswende sind weitere Fälle der Geflügelpest aufgetreten. Am 29. Dezember hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Geflügelpesterreger in einer Gänsehaltung im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein bestätigt. In der betroffenen Haltung im Kreis Dithmarschen befinden sich rund 1.800 Gänse. Gemäß Geflügelpest-Verordnung mussten alle Tiere tierschutzgerecht getötet und fachgerecht entsorgt werden. Darüber hinaus wurde bei insgesamt 46 weiteren Wildvögeln das Geflügelpestvirus H5N8 nachgewiesen.

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Tierschutz: Ämter sollen Kadaver auf Verstöße untersuchen

Laut einem Medienbericht will das BMEL Kadaver auf Tierschutz-Verstöße untersuchen lassen.

Amtstierärzte sollen künftig in Tierkörperbeseitigungsanlagen Kadaver von Schweinen und Rindern auf mögliche Tierschutz-Verstöße hin untersuchen. Informationen der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) zufolge, sieht das ein Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) vor.

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Geflügelpest: Großer Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern betroffen

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus, im Landkreis Rostock wurde um einen großen Legehennenbetrieb ein Sperrbezirk eingerichtet.

Nachdem in mehreren norddeutschen Bundesländern mit der Geflügelpest infizierte Wildvögel gefunden worden waren, hat es nun einen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern getroffen. Wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte, ist in einem größeren Legehennenbetrieb in der Nähe von Neubukow im Landkreis Rostock der Virus H5N8 aufgetreten. Amtsveterinäre des Landkreises und die Tierärztin des Betriebes hatten dort Proben entnommen, nachdem der Geflügelhalter in den zurückliegenden Tagen Krankheitssymptome bei den Tieren, Legedepression und schließlich hohe Tierverluste beobachtet hatte.

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Coronavirus: Nutztiere sind nicht infizierbar

Das Friedrich-Loeffler-Institut geht jetzt davon aus, dass landwirtschaftliche Nutztiere nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierbar sind und somit auch keine Gefahr für Menschen ausgeht.

Ob sich Tiere, im speziellen landwirtschaftliche Nutztiere, mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren können, war lange noch nicht ganz klar. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) jetzt mitteilte, gibt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nun endgültig Entwarnung: Von landwirtschaftlichen Nutztieren geht keine Gefahr aus.

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Geflügelpest: Halter sollten wachsam sein

Bisher trat die Geflügelpest nur in Einzelfällen bei Wildvögeln auf, Geflügelhalter sollten aber wachsam sein.

In mehreren norddeutschen Bundesländern ist bei Wildvögeln die Geflügelpest aufgetreten. Das hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mitgeteilt. In Hamburg wurde die gefährliche Form der Aviären Influenza bei einer Wildente und einer Silbermöwe, in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Mäusebussard und in Schleswig-Holstein bei mehreren Wildvögeln nachgewiesen. Bestätigt wurden die Funde vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das aber darauf hinweist, dass es sich bislang um Einzelfälle handelt.

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