Schlagwort-Archive: Tiergesundheit

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Vogelgrippe: Keine landesweite Stallpflicht in Thüringen

Der Tierseuchen-Krisenstab hat sich gegen eine landesweite Stallpflicht als Maßnahme gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe ausgesprochen.

Immer mehr Thüringer Landkreise sind von der Vogelgrippe betroffen. Dennoch wird es vorerst keine landesweite Stallpflicht geben. Das teilt das Gesundheitsministerium nach einer Tagung des Tierseuchen-Krisenstabes mit. 

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ASP: Erleichterungen für Betriebe

Eine EU-Verordnung soll in Betrieben in von der ASP betroffenen Gebieten Platzprobleme in den Ställen abwenden.

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen wurden Restriktionsgebiete eingerichtet. Aus Tierschutzgründen ist es notwendig, dass Schweine aus Betrieben in diesen Gebieten geschlachtet werden können. Damit soll das Platzproblem in den Ställen abgewendet werden. 

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ASP: Vandalismus erschwert Bekämpfung

Die Ausbreitung der ASP in Brandenburg und Sachsen bleibt dynamisch. Vandalen zerstören Schutzzäune.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus. Eine Schutzmaßnahme ist die Errichtung von Schutzzäunen. Doch immer wieder werden diese von Vandalen mutwillig zerstört. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verurteilt die Sachbeschädigung von Wildschutzzäunen: „Vandalismus an den Zäunen gefährdet in hohem Maße den Erfolg der Seuchenbekämpfung. Das ist erschreckend und kann weitreichende Konsequenzen haben. Weder ist das Zerstören dieser Schutzmaßnahmen eine Mutprobe noch ein Kavaliersdelikt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, müssen sich alle zwingend an die geltenden Vorschriften halten.“

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Geflügelpest: Bestände mussten getötet werden

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mussten nach dem Nachweis der Geflügelpest Bestände getötet werden.

Um die Jahreswende sind weitere Fälle der Geflügelpest aufgetreten. Am 29. Dezember hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Geflügelpesterreger in einer Gänsehaltung im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein bestätigt. In der betroffenen Haltung im Kreis Dithmarschen befinden sich rund 1.800 Gänse. Gemäß Geflügelpest-Verordnung mussten alle Tiere tierschutzgerecht getötet und fachgerecht entsorgt werden. Darüber hinaus wurde bei insgesamt 46 weiteren Wildvögeln das Geflügelpestvirus H5N8 nachgewiesen.

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Tierschutz: Ämter sollen Kadaver auf Verstöße untersuchen

Laut einem Medienbericht will das BMEL Kadaver auf Tierschutz-Verstöße untersuchen lassen.

Amtstierärzte sollen künftig in Tierkörperbeseitigungsanlagen Kadaver von Schweinen und Rindern auf mögliche Tierschutz-Verstöße hin untersuchen. Informationen der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) zufolge, sieht das ein Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) vor.

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Geflügelpest: Großer Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern betroffen

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus, im Landkreis Rostock wurde um einen großen Legehennenbetrieb ein Sperrbezirk eingerichtet.

Nachdem in mehreren norddeutschen Bundesländern mit der Geflügelpest infizierte Wildvögel gefunden worden waren, hat es nun einen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern getroffen. Wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte, ist in einem größeren Legehennenbetrieb in der Nähe von Neubukow im Landkreis Rostock der Virus H5N8 aufgetreten. Amtsveterinäre des Landkreises und die Tierärztin des Betriebes hatten dort Proben entnommen, nachdem der Geflügelhalter in den zurückliegenden Tagen Krankheitssymptome bei den Tieren, Legedepression und schließlich hohe Tierverluste beobachtet hatte.

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Coronavirus: Nutztiere sind nicht infizierbar

Das Friedrich-Loeffler-Institut geht jetzt davon aus, dass landwirtschaftliche Nutztiere nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierbar sind und somit auch keine Gefahr für Menschen ausgeht.

Ob sich Tiere, im speziellen landwirtschaftliche Nutztiere, mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren können, war lange noch nicht ganz klar. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) jetzt mitteilte, gibt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nun endgültig Entwarnung: Von landwirtschaftlichen Nutztieren geht keine Gefahr aus.

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Geflügelpest: Halter sollten wachsam sein

Bisher trat die Geflügelpest nur in Einzelfällen bei Wildvögeln auf, Geflügelhalter sollten aber wachsam sein.

In mehreren norddeutschen Bundesländern ist bei Wildvögeln die Geflügelpest aufgetreten. Das hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mitgeteilt. In Hamburg wurde die gefährliche Form der Aviären Influenza bei einer Wildente und einer Silbermöwe, in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Mäusebussard und in Schleswig-Holstein bei mehreren Wildvögeln nachgewiesen. Bestätigt wurden die Funde vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das aber darauf hinweist, dass es sich bislang um Einzelfälle handelt.

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Afrikanische Schweinepest: Erster Fall in Sachsen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus, die Maßnahmen zur Eindämmung gehen voran.

+++ Update 31. Oktober: Am Samstag hat das Bundeslandwirtschaftsministerium das erste mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Wildschwein außerhalb Brandenburgs gemeldet. Das Tier wurde im Rahmen einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz. Mit weiteren zwischenzeitlich aus Brandenburg gemeldeten Fällen liegt die Zahl jetzt bei 117. +++

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Afrikanische Schweinepest: Drei neue Fälle bestätigt

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat in Brandenburg inzwischen 49 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) bestätigte drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat in Proben die Seuche bei den Tieren nachgewiesen. Damit sind nun 49 Fälle bestätigt. Die Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Hausschweinbestände sind laut BMEL nach wie vor nicht betroffen.

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