Schlagwort-Archive: Tierhaltung

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Tierschutz: Ämter sollen Kadaver auf Verstöße untersuchen

Laut einem Medienbericht will das BMEL Kadaver auf Tierschutz-Verstöße untersuchen lassen.

Amtstierärzte sollen künftig in Tierkörperbeseitigungsanlagen Kadaver von Schweinen und Rindern auf mögliche Tierschutz-Verstöße hin untersuchen. Informationen der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) zufolge, sieht das ein Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) vor.

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Corona und ASP: Fleischmarkt in der Krise

Corona, ASP, Fleischpreise: Bauernverbände fordern von der Politik, mit Maßnahmen Landwirte in der Krise unterstützen.

Der Preis für Schweinefleisch wurde um 8 Cent auf 1,19 Euro/kg Schlachtgewicht heruntergesetzt. Nach Bekanntwerden des ersten Falles der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Mitte September war der Preis bereits um 20 Cent auf 1,27 Euro gefallen. Der derzeitige Preis ist der niedrigste seit 2011. Damals war der Grund ein Dioxinskandal um kontaminierte Futtermittel. Jetzt sind es Corona und die ASP.

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Geflügelpest: Halter sollten wachsam sein

Bisher trat die Geflügelpest nur in Einzelfällen bei Wildvögeln auf, Geflügelhalter sollten aber wachsam sein.

In mehreren norddeutschen Bundesländern ist bei Wildvögeln die Geflügelpest aufgetreten. Das hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mitgeteilt. In Hamburg wurde die gefährliche Form der Aviären Influenza bei einer Wildente und einer Silbermöwe, in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Mäusebussard und in Schleswig-Holstein bei mehreren Wildvögeln nachgewiesen. Bestätigt wurden die Funde vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das aber darauf hinweist, dass es sich bislang um Einzelfälle handelt.

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Foto: BMEL/photothek.net

EU-Tierwohlkennzeichen: Mitgliedstaaten unterstützen Klöckner

Ein einheitliches EU-Tierwohlkennzeichen war eines der zentralen Themen der EU-Agrarministerkonferenz in Koblenz.

Die EU-Agrarminister befürworten Julia Klöckners Initiative für ein verpflichtendes EU-Tierwohlkennzeichen. Das haben sie Anfang September beim EU-Agrargipfel in Koblenz bekundet, zu dem die Bundeslandwirtschaftsministerin geladen hatte.

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Foto: Hans Braxmeier (Symbolbild)

Tierwohl: Den eigenen Betrieb bewerten

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft stellt kostenlose Tools vor, mit denen Landwirte das Tierwohl im eigenen Betrieb bewerten können. 

In verschiedenen Projekten wurden in den vergangenen Jahren Indikatoren zum Messen und Bewerten von Tierwohl entwickelt. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) stellt die verschiedenen Systeme auf www.praxis-agrar.de vor. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten damit Hilfe bei der Entscheidung, welches Tool für sie das Richtige ist. App oder lieber Excel-Anwendung? Milchviehhaltung oder Legehennenaufzucht? Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten, das Tierwohl betriebsindividuell zu messen und zu bewerten.

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Regionalität: Bekommt Sachsen wieder einen eigenen Schlachtbetrieb?

In Sachsen soll wieder ein Schlachthof entstehen. Regionalität und Nachhaltigkeit soll dadurch gefördert werden.

2011 schloss der Chemnitzer Schlachthof Gausepohl. Seitdem hat Sachsen keinen eigenen Schlachtbetrieb mehr. Jetzt könnte wieder einer entstehen. Ein Hintergrund ist der Wunsch nach Regionalität und Nachhaltigkeit.

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Foto: RoyBuri/pixabay.com (Symbolbild)

Tierwohlabgabe: Wie viel müsste der Verbraucher eigentlich bezahlen?

Die FDP wollte wissen, wie tief die Verbraucher für eine Tierwohlabgabe in die Tasche greifen müssten.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner treibt den Umbau der Tierhaltung voran – für mehr Tierwohl. Das hat sie erneut auf der Sonder-Agrarministerkonferenz am Donnerstag in Berlin betont. Im Gespräch ist auch eine Tierwohlabgabe, die auf Lebensmittel aufgeschlagen werden soll. Doch wie viel kostet mehr Tierwohl den Verbraucher pro Jahr? Knappe Antwort: 35 Euro pro Person. Laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) geht diese Zahl aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

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Foto: Airfarm GmbH

Airfarm: Informationen, dort wo sie der Landwirt braucht

Das Berliner Startup Airfarm verbreitet mit seiner App hochwertige Artikel aus allen Agrarbereichen. Ziel des Unternehmens ist eine bessere Landwirtschaft. 

(Werbung) „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, der Technologieanbieter für die Landwirtschaft zu werden“, sagt Airfarm-Geschäftsführer Hubertus Mai. Der Gründer kommt aus der IT-Branche, ist inmitten landwirtschaftlicher Betriebe aufgewachsen. Er kennt die Belange der Bauern von Kindheit an. Seine Idee für die App ist einfach, hat aber einen großen Nutzwert: Airfarm stellt ein Contentmanagementsystem zur Verfügung, über das zum Beispiel Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen, aber auch Berater oder etwa Agrarjournalisten hochwertige Artikel einstellen können. Ob zum Thema Schweine, Raps oder Weinbau: Der Nutzer findet in der App Informationen, die ihn bei der Optimierung seiner Prozesse unterstützen. Und zwar auf dem Smartphone direkt dort, wo er sie braucht – ob auf dem Feld, im Stall oder sonstigen Arbeitsplätzen. Abgedeckt sind alle agrarischen Themen.

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Foto: Stefan Gloede

Schweinemast: Kommt das Aus für „Mega-Ställe“?

Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel will den Bau großer Schweinemast-Betriebe ab einem gewissen Ausmaß einschränken.

Nach dem Aus für die umstrittene Schweinemastanlage in Haßleben (Uckermark) hat der Brandenburger Agrarminister Axel Vogel (Foto, Bündnis 90/Die Grünen) angekündigt, „Mega-Ställe“ beschränken zu wollen. „Das Aus für die Schweinemastanlage Haßleben nach einem über 15 Jahre laufenden Verfahren macht deutlich, dass Genehmigungen für übergroße Tierhaltungsanlagen kaum noch rechtssicher erteilt werden können.“, so Vogel. Er spricht dabei die „Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt“ durch überdimensionale Schweinemast an. Der Minister sieht auch keine Möglichkeit, eine breite gesellschaftliche Akzeptanz solcher Anlagen zu erreichen.

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Foto: RitaE/pixabay.com (Symbolbild)

Fleisch: Schweinepest beschert Verarbeitern Rekordumsatz

Laut Statistischem Bundesamt erzielten die deutschen Schlachterei- und Fleischverarbeitungsbetriebe dank China-Exporten von Fleisch im März einen absoluten Umsatzrekord.

Die 563 Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe mit jeweils 50 oder mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis April 2020 um 14,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – 14,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 12,3 Milliarden Euro. Den absoluten Rekordumsatz erzielte die Branche allerdings im März dieses Jahres: 3,9 Milliarden Euro, der höchste Monatswert seit Bestehen der Erhebung. 

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