Schlagwort-Archive: Tierhaltung

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Foto: Lidl

Haltungsform-Kennzeichnung: Wie viele Verbraucher kennen sie wirklich?

Im April 2019 wurde die vierstufige Haltungsform-Kennzeichnung von Fleisch und Fleischwaren eingeführt. Wie bekannt der Hinweis ist, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Kannten die Haltungsform-Kennzeichnung im Dezember 2020 noch 49 Prozent, so kennen im Dezember 2021 bereits 65 Prozent der Befragten das Siegel. Das hat eine forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative Tierwohl (ITW) ergeben. Damit ist die deutsche Initiative bekannter als das EU-Bio-Siegel, das 55 Prozent bekannt ist. 90 Prozent der Befragten sind zudem von der Haltungsform-Kennzeichnung überzeugt und finden sie gut oder sehr gut. Ähnlich beliebt ist die Initiative Tierwohl selbst, deren Konzept seit nunmehr vier Jahren konstant über 90 Prozent der Befragten als gut oder sehr gut bewerten. 

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Foto: Hofschlachtsysteme Hensen GmbH

Hofschlachtungen: Leitfaden gibt Auskunft über EU-Bestimmungen

Hofschlachtungen vermeiden lange Transportwege und Stress für die Tiere. Interessierte Landwirte können sich in einer neuen Broschüre informieren.

Der Transport zum Schlachthof ist für Tiere eine Belastung und für den Landwirt oder Transporteur nicht ohne Risiko. Die Lösung sind Hofschlachtungen. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission die bisher nicht zulässige Schlachtung von Tieren im Herkunftsbetrieb durch eine Rechtsänderung ermöglicht. Nun hat Niedersachsen einen Leitfaden zur Unterstützung von Landwirten, Schlachtbetrieben und Behörden bei der Umsetzung der neuen EU-Vorschrift veröffentlicht.

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Foto: Jörn Heller/pixabay.com

Landwirtschaft: Das erwarten Verbraucher von der neuen Bundesregierung

Um welche Agrarthemen sollte sich die neue Bundesregierung kümmern? Verbraucher haben in einer Online-Umfrage geantwortet.

Das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) hat bereits zum dritten Mal seinen Verbrauchermonitor veröffentlicht. Dieser wird von der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel erstellt. In drei Sonderfragen wurden Verbraucher gefragt, was sie bezüglich Landwirtschaft von der neuen Bundesregierung erwarten.

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Foto: BLE/Dominic Menzler (Symbolbild)

Tierwohlförderung: Thüringen zieht erste Bilanz

Das Landwirtschaftsministerium in Thüringen bringt mit Förderungen den Umbau der Tierhaltung voran.

Im Sommer dieses Jahres startete das Agrarministerium Thüringen die Förderung der „Sommerweidehaltung Rinder“ als ersten Bestandteil der Tierwohlförderung. Damit finanziert das Land bestimmte laufende Kosten, um die Haltungsbedingungen von landwirtschaftlichen Nutztieren zu verbessern. „Damit gehen wir einen weiteren Schritt, um die gesellschaftlichen Ansprüche an eine moderne Nutztierhaltung zu erfüllen“, so Agrarministerin Susanna Karawanskij und kündigt an: „Im kommenden Jahr werden wir auch die tierwohlgerechte Haltung von Schweinen auf Einstreu fördern.“

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Foto: PhotoMix-Company/pixabay.com

Tierhaltung: So können Ammoniakemissionen reduziert werden


Eine kostenlose Broschüre, die sich an Betriebe mit Tierhaltung richtet, gibt Handlungsempfehlungen zur Reduzierung von Ammoniakemissionen.

Etwa 95 Prozent der Ammoniakemissionen stammen in Deutschland aus der Landwirtschaft. Das Umweltbundesamt (UBA) und das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) erklären in einer kostenlosen Broschüre, wie Landwirte mit Tierhaltung die Emissionen senken können. 

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Foto: planet_fox/pixabay.com (Symbolbild)

Sachsen: Gleichbleibende Düngermenge, aber emissionsärmere Ausbringung

Obwohl die ausgebrachte Düngermenge in Sachsen seit 10 Jahren gleichgeblieben ist, wurden weniger Emissionen freigesetzt – die Gründe.

Im Jahr 2019 wurde von den sächsischen Landwirten mit rund 7,6 Millionen Kubikmetern etwa genauso viel flüssiger Wirtschaftsdünger auf die Felder ausgebracht wie zehn Jahre zuvor. Laut Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 waren das umgerechnet 8,5 Kubikmeter pro Hektar Acker- und Dauergrünland. Wie das Statistische Landesamt Sachsen mitteilt, liegt Sachsen somit unter dem Bundesdurchschnitt.

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Foto: Andreas Lischka/pixabay.com (Symbolbild)

Rinder: Um so viel stiegen die Schlachtpreise in der EU

Während andere EU-Staaten bei den Schlachtpreisen für Rinder relativ hohe Anstiege verzeichneten, lag die Notierung in Deutschland im unteren Plus.

Am Stichtag 7. November sind die Schlachtpreise für Rinder gegenüber der Woche zuvor gestiegen. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta unter Berufung auf die EU-Kommission. Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden im Mittel der meldenden Staaten um 4,96 Euro mehr für 426,60 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht gehandelt. Das ist ein Anstieg von 1,2 Prozent.

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tierschutz
Foto: BMEL

Stiftung fordert: Tierschutz aus Landwirtschaftsministerium ausgliedern

Die Albert-Schweitzer-Stiftung fordert von der neuen Koalition, Tierschutz aus dem BMEL auszugliedern.

Die Tierschutzorganisation Albert-Schweitzer-Stiftung fordert die neuen Koalitionsparteien auf, das Thema Tierschutz aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium  (BMEL) auszugliedern. Als Grund für ihre Forderung nennt die Stiftung aus ihrer Sicht zu wenig Engagement des BMEL, obwohl Missstände bekannt seien. Auch ein fehlendes Verbandsklagerecht kritisiert die Organisation.

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Foto: AMA

Stallhygiene verbessert auch die Rendite

Stallhygiene wird immer wichtiger und schützt nicht nur die Tiere.

Mit der Ausbreitung von Krankheiten, wie der Afrikanischen Schweinepest oder der Vogelgrippe, wird Stallhygiene immer wichtiger. Vor allem geht es darum, die gefährlichen Erreger so gut wie möglich aus den Ställen fernzuhalten.

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Foto: Jean-Pascal Quod/CC 3.0

Rinder: Weniger Methan durch Algenfutter?

US-Wissenschaftler haben die Fütterung von Rindern mit Algen getestet. Laut der Forscher kann so der Methanausstoß entscheidend reduziert werden.

Rinder stehen in der Kritik, durch den Methanausstoß zu viel CO2-schädliches Methan in die Luft zu blasen. Forscher der University of California haben eine neue Futterquelle, die das verhindern soll, erforscht. Algen! Das berichtet orf.at. Wissenschaftler experimentieren schon länger in diesem Bereich. Laut der kalifornischen Forscher habe ihre Studie in diesem Jahr die Wirkung von Algen bewiesen.

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