Schlagwort-Archive: Tierschutz

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EU-Kommission kündigt Ende der Käfighaltung an

Die EU-Kommission will einen Legislativvorschlag zum Beenden der Käfighaltung von gewissen Tierarten und Tieren vorlegen.

Die Europäische Kommission hat bestätigt, dass sie bis 2023 einen Legislativvorschlag vorlegen wird, um die Käfighaltung für eine Reihe von Nutztieren zu verbieten. Nach eigenen Angaben reagiert sie damit auf die Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „End the Cage Age“ („Beendet das Käfig-Zeitalter“). Mit der Ankündigung gehe man auf dieses gesellschaftliche Anliegen ein, heißt es von der EU-Kommission.

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Änderungen im Baugesetzbuch: Genehmigungsmöglichkeit für Tierwohlställe fehlt

Der Deutsche Bauernverband kritisiert, dass bei den Änderungen des Baugesetzbuches Genehmigungen für Umbauten für mehr Tierwohl nicht vorgesehen sind.

Das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung der Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland. Dazu gehört auch der entsprechende Umbau von Ställen für mehr Tierwohl. Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert, dass in der vom Bundestag vor kurzem beschlossenen Änderung des Baugesetzbuches allerdings keine Genehmigungsmöglichkeit für tierwohlgerechten Umbau von Ställen vorgesehen ist.

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Ferkelkastration: So läuft die Narkose mit Isofluran an

Nach dem Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration entwickelt die DLG die praktische Anwendung der Isofluran-Narkose weiter.

Seit 1. Januar ist die betäubungslose Ferkelkastration verboten. Eine Alternative ist die Betäubung mit Isofluran durch die Landwirte selbst. Dazu ist ein Sachkundenachweis notwendig. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hatte die Anschaffung von etwa 2.700 Narkosegeräten, die von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) geprüft und zertifiziert sind, finanziell unterstützt. Die DLG-Prüfungskommission beobachtet nun die praktische Anwendung der Geräte, um gemeinsam mit den Herstellern und den Betrieben eventuelle Schwachstellen zu finden. 

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Tierwohlställe: Verlängerte Antragsfrist für Förderungen in Kraft

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Antragsfrist für Förderungen für Tierwohlställe verlängert.

Vergangenes Jahr hat die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms insgesamt 300 Millionen Euro für den tierwohlgerechten Umbau von Ställen zur Verfügung gestellt. Da das Konjunkturprogramm nur bis Ende 2021 vorgesehen war, galt das auch für die Förderung der Tierwohlställe. Damit sauenhaltende Betriebe auch Vorhaben finanzieren können, wenn der Abschluss des Umbaus erst 2022 erfolgt, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium die Antragsfrist in der Förderrichtlinie verlängert. Betriebe können den Förderantrag bis zum 30. September 2021 stellen.

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Tierschutz: Bundesregierung beschließt gezielte Kontrollen

Zur besseren Durchsetzung des Tierschutzes hat die Bundesregierung die Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen.

Die Bundesregierung hat diese Woche die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegte Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Der Tierschutz soll so lückenloser gewährleistet werden.

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Umbau Tierhaltung: Wohl Mehrkosten in Milliardenhöhe

Laut einer vom BMEL in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie soll der Umbau der Tierhaltung viel teurer werden als geplant.

Der Umbau der Tierhaltung zugunsten mehr Tierwohl könnte deutlich teurer werden als bislang angenommen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf Zwischenergebnisse einer Machbarkeitsstudie. Diese hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) in Auftrag gegeben. Die Autoren kalkulieren mit  Mehrkosten im Milliardenbereich, die für Stallumbauten und bessere Haltungsbedingungen anfallen.

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ASP: Erleichterungen für Betriebe

Eine EU-Verordnung soll in Betrieben in von der ASP betroffenen Gebieten Platzprobleme in den Ställen abwenden.

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen wurden Restriktionsgebiete eingerichtet. Aus Tierschutzgründen ist es notwendig, dass Schweine aus Betrieben in diesen Gebieten geschlachtet werden können. Damit soll das Platzproblem in den Ställen abgewendet werden. 

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Tierwohl: Neue Praxistipps in KTBL-Leitfäden

Die Leitfäden für innerbetriebliches Tierwohl für Rind, Schwein und Geflügel wurden nach umfangreichen Praxistests aktualisiert.

Die Praxisleitfäden des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) sind umfangreiche Broschüren, die Landwirten dabei helfen, innerbetriebliche Maßnahmen für mehr Tierwohl optimal umzusetzen. Nun hat das KTBL die Leitfäden aktualisiert.

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Tierschutz: Ämter sollen Kadaver auf Verstöße untersuchen

Laut einem Medienbericht will das BMEL Kadaver auf Tierschutz-Verstöße untersuchen lassen.

Amtstierärzte sollen künftig in Tierkörperbeseitigungsanlagen Kadaver von Schweinen und Rindern auf mögliche Tierschutz-Verstöße hin untersuchen. Informationen der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) zufolge, sieht das ein Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) vor.

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Foto: BMEL/photothek.net

EU-Tierwohlkennzeichen: Mitgliedstaaten unterstützen Klöckner

Ein einheitliches EU-Tierwohlkennzeichen war eines der zentralen Themen der EU-Agrarministerkonferenz in Koblenz.

Die EU-Agrarminister befürworten Julia Klöckners Initiative für ein verpflichtendes EU-Tierwohlkennzeichen. Das haben sie Anfang September beim EU-Agrargipfel in Koblenz bekundet, zu dem die Bundeslandwirtschaftsministerin geladen hatte.

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