Schlagwort-Archive: Umweltschutz

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Bauernverband: Eco Schemes ja, aber mit Augenmaß

Der Deutsche Bauernverband fordert Nachbesserung bei den sogenannten „Eco Schemes“

Mit „Eco Schemes“, einem Teil des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes, plant die EU die „Grüne Architektur“ Europas auszubauen. Vorgesehen ist ein „Anbau vielfältiger Kulturen mit mindestens fünf Hauptfruchtarten einschließlich des Anbaus von Leguminosen mit einem Mindestanteil von 10 Prozent.“ Die EU-Kommission sieht darin eine sinnvolle Maßnahme, um die 2. Säule finanziell zu entlasten und um eine größere Vielfalt der angebauten Kulturen bei allen Betrieben zu erreichen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert die Ausgestaltung in Deutschland.

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Neues Biopestizid: Hefebasierte RNA-„Impfung“ gegen den Kartoffelkäfer

Ein kanadisches Forschungsunternehmen hat ein Biopestizid auf Hefebasis entwickelt.

Das an der kanadischen University British Columbia angesiedelte Unternehmen Renaissance BioScience Corp. hat ein Biopestizid entwickelt, das beim Test gegen den Colorado-Kartoffelkäfer großflächig Wirkung zeigte. Es basiert auf Hefe und führte den Forschern zufolge bei den Käferlarven zu einer 98,3-prozentigen Sterblichkeit.

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NABU fordert bundesweite Offenlegung von Pestizideinsatz-Daten

Nach einem entsprechenden Gerichtsurteil in Baden-Württemberg, fordert der NABU, bundesweit Pestizideinsatz-Daten zu veröffentlichen.

Im Juni hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim in zweiter Instanz den Informationsanspruch von Naturschutzbund (NABU) und baden-württembergischer Landeswasserversorgung zur Offenlegung von Pestizideinsatz-Daten bestätigt. Nun fordert der NABU die bundesweite Offenlegung.

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Emmer: Fast vergessenes Getreide

Verbraucherwünsche und Umweltschutz: Der BUND sieht Chancen im Anbau alter Getreidesorten, wie Emmer.

Weizen, Gerste, Mais, Raps und Roggen: Fünf Kulturen dominieren in Deutschland etwa 75 Prozent der Ackerflächen. Der BUND Naturschutz macht auf alte Getreidesorten aufmerksam, die laut dem Verband ebenfalls ihre Berechtigung haben. Etwa Emmer wurde schon 11.000 Jahre vor Christus angebaut. Immer mehr Landwirte entdecken heute das Urgetreide wieder. Die Vorteile: Emmer braucht weniger Dünger als Weizen und schont so Gewässer und Böden.

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umwelt
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Umwelt: Blattgrün-Sensor ermöglicht weniger Herbizide

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat die Entwicklung eines Sensors gefördert, der präzise zwischen Kulturpflanzen und Unkraut unterscheiden kann.

Landwirtschaft spielt eine große Rolle für mehr Klima- und Umweltschutz. Entsprechende Vorgaben der Europäischen Union geben die Richtung vor. Ein Aspekt ist die Minimierung von Pflanzenschutzmitteln, darunter Herbizide. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat mit fachlicher und finanzieller Förderung in Höhe von rund 398.000 Euro eine Sensortechnik vorangebracht, die für mehr Umwelt- und Naturschutz auf dem Acker sorgen soll.

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Foto: LfL Bayern

Gewässerrandstreifen steigern Biomasse der Insekten erheblich

Forscher haben in einem Projekt festgestellt, dass Gewässerrandstreifen nicht nur dem Erosionsschutz dienen, sondern die Insektenbiomasse um über 40 Prozent steigern.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) untersucht in einem Projekt die Auswirkung von Gewässerrandstreifen auf die Artenvielfalt und zieht eine positive Zwischenbilanz: Sie erhöhen lokal sowohl die Biomasse der Insekten – also das Gesamtgewicht aller Tiere – als auch die Vielfalt an Arten.

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Green Deal: Studie zeigt wirtschaftliche Auswirkungen

In einer Studie untersuchten Gießener Agrarökonomen, welche Auswirkungen der Green Deal der EU auf die konventionelle Landwirtschaft hat.

Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen haben in einer Studie die wirtschaftlichen Folgen des sogenannten Green Deals untersucht. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta. Die Autoren gehen davon aus, dass die Umsetzung der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie zu einer Einschränkung der konventionellen Pflanzenproduktion führt. Die Agrarökonomen prognostizieren einen Rückgang von 10 Prozent. Die Strategien sind Teil des Green Deals der Europäischen Union.

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GAP: EU-Rat und Parlament einigen sich

Der Europäische Rat und das Parlament haben sich auf die neue GAP geeinigt

Der EU-Rat und das Europäische Parlament haben eine Einigung über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum von 2023 bis 2027 erzielt. Anfang der Woche hat der Agrarrat das Ergebnis bestätigt.

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Gewässerschutz: Thüringen bietet umfangreiches Beratungspaket an

Die Thüringer Landesregierung unterstützt die landwirtschaftlichen Betriebe mit einem dreiteiligen Service-Paket beim Gewässerschutz.

Durch die Änderungen der Bundesdüngeverordnung und den Düngeverordnungen der Länder gelten für Landwirte beim Gewässerschutz strengere Regeln. Mit einem neuen Service-Paket wollen die Thüringer Ministerien für Umwelt (TMUEN) und Landwirtschaft (TMIL) die landwirtschaftlichen Betriebe im Land bei den anstehenden Veränderungen noch stärker unterstützen. Sie haben dazu ein umfangreiches Service-Paket aufgelegt.

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Weniger Ammoniak im Stall: Anderer Aufbau und Belüftung

Das Thünen-Institut untersucht, wie der Ausstoß von Ammoniak in Rinderställen reduziert werden kann.

Die Rinderhaltung steht in der Kritik, eine der größten Quellen für den Ausstoß von Ammoniak zu sein. Das Thünen-Institut hat berechnet, dass sich die Ammoniak-Emissionen senken lassen, wenn die Rinderställe anders aufgebaut sind und ein Abluftkanalsystem installiert wird.

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