Schlagwort-Archive: Umweltschutz

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Überdüngung: Forscher sehen ein globales Problem

Ein internationales Forscherteam hat die globale Ungleichheit zwischen Stickstoffeinsatz und Ernteerträgen als Ursache für Überdüngung betrachtet.

Forscher vertreten in einer Studie die These, dass in vielen Ländern weniger Stickstoffdünger eingesetzt werden könnte, ohne dass Erträge wegbrechen. Ein internationales Forscherteam unter der Federführung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sieht für die Eindämmung der Überdüngung einzelne Länder in der Pflicht. Sie müssten laut der Wissenschaftler eine nationale und internationale Politik betreiben, die das globale Ernährungssystem auf höhere Erträge und eine viel geringere Umweltbelastung ausrichtet. Sie betrachteten dazu den globalen Zusammenhang zwischen Stickstoffverschmutzung und Ernteerträgen.

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TA Luft: DBV sieht bäuerliche Tierhaltung in Gefahr

Der Bauernverband sieht die verschärften Regelungen in der neuen TA Luft für viele Betriebe nicht umsetzbar.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert die geplante Novelle der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Mit Bezug auf das Bundesratsverfahren nimmt das DBV-Präsidium zur Bedeutung für Landwirte Stellung.  

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GAP: Das beinhaltet die Reform

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Reform der GAP geeinigt.

Die 27 Mitgliedsstaaten haben sich vergangene Woche im EU-Agrarrat in Luxemburg auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geeinigt. Diese ist Teil des so genannten “Green Deals”. Nach zwei Verhandlungstagen wurde die “Allgemeine Ausrichtung” beschlossen. Die Staaten bekennen sich somit zur sogenannten Grünen Architektur, also den Regelungen, die Umweltschutz- und Klimaleistungen der Landwirtschaft unterstützen sollen.

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emissionen
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Emissionen: Lachgas geht in Europa zurück

Während auf anderen Kontinenten die Lachgas-Emissionen steigen, gehen sie in Europa zurück.

Durch düngen gelangt Distickstoffmonoxid (N2O) – auch Lachgas genannt – in die Atmosphäre. Es ist neben CO2 und Methan das drittwichtigste durch menschliche Aktivitäten freigesetzte Treibhausgas. Durch die wachsende Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln könnten die Emissionen global künftig noch zunehmen. Das hat eine in der Zeitschrift Nature publizierte internationale Studie ergeben, an der unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt war. 

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eu-förderungen
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EU-Förderungen: Diese grundlegende Änderung fordert Anton Hofreiter

Der Grünen-Fraktionsvorsitzender sprach im „Bericht aus Berlin“ (ARD) darüber, was sich bei den EU-Förderungen für Landwirte zugunsten von Klima- und Gewässerschutz ändern müsse. 

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, sprach sich im ARD-„Bericht aus Berlin“ vergangenen Sonntag für einen „grundlegenden Umbau der Landwirtschaft“ aus. Das berichtet das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur (dpa). Vor allem eine Änderung der EU-Förderungen hat er im Blick.

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Insektenschutz-Gesetz: Klöckner will zuerst mit Landwirten sprechen

Nach der Vorlage des Entwurfs für das Insektenschutz-Gesetz durch das Umweltministerium will Klöckner noch eine Gesprächsrunde einberufen.

Anfang August hat das Bundesumweltministerium einen Entwurf für das Insektenschutz-Gesetz vorgelegt. Unter anderem sollen streng geschützte Biotope neu definiert werden. Das soll künftig auch Streuobstwiesen betreffen. Desweiteren ist beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln ein Mindestabstand von 10 Metern zu Gewässern vorgesehen. 

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düngen
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Düngen: Schutzgebiete und Messnetz werden bundesweit einheitlich

Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts werden die Regeln für das Düngen und das Messstellennetz in ganz Deutschland einheitlich.

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Ausweisung der sogenannten Roten Gebiete bundesweit vereinheitlicht wird. In diesen Gebieten dürfen Landwirte zum Grundwasserschutz weniger düngen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ) berichtete, wird beispielsweise eine Mindestdichte des Messnetzes vorgeschrieben: Auf 50 Quadratkilometer Fläche soll künftig mindestens ein Messbrunnen vorhanden sein. Die Ausweisung der Roten Gebiete soll zudem alle vier Jahre überprüft werden. Dort, wo ein Großteil der Belastung durch Nitrat oder Phosphat nachweislich nicht aus der Landwirtschaft, sondern beispielsweise aus Kläranlagen stammt, sollen keine Roten Gebiete ausgewiesen werden.

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mäuseplage
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Mäuseplage Thüringen: Ministerien präsentieren Lösung

Das Landwirtschafts- und das Umweltministerium Thüringen haben einen Kompromiss zur Eindämmung der Mäuseplage gefunden.

Viele thüringer Landwirte haben mit einer Mäuseplage zu kämpfen. Chemische Mittel dürfen nicht einfach genutzt werden. Jetzt hat sich das Landwirtschaftsministerium mit dem Umweltministerium auf ein Verfahren geeinigt, mit dem die Landwirte im Kampf gegen die Mäuse unterstützt werden können. Die Lösung heißt Rodentizide, chemische Fraßköder.

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EU-Agrarpolitik: Umwelt- und Klimaschutz nicht zu Lasten der Landwirte

Laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner soll das Konzept für die Reform der EU-Agrarpolitik im Herbst stehen. Die Zukunft der Landwirte darf nicht in Frage gestellt werden.

Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands hat Bundesministerin Julia Klöckner im EU-Rat das Arbeitsprogramm vorgestellt. Dieses beinhaltet die drei Schwerpunkte: die Farm-to-Fork-Strategie („Vom Hof auf den Tisch”), die sogenannte „Grüne Architektur” der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie die europäische Marktsituation vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

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landwirtschaft
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Bundeskabinett setzt Zukunftskommission Landwirtschaft ein

Im Herbst nimmt die „Zukunftskommission Landwirtschaft“ ihre Arbeit auf. Ziel ist, Ökonomie und Nachhaltigkeit zu verbinden.

Das Bundeskabinett hat zugestimmt, eine „Zukunftskommission Landwirtschaft“ einzusetzen. Die Entscheidung war wesentliches Ergebnis des Agrargipfels, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner rund 40 landwirtschaftliche Verbände eingeladen hatten.

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