Schlagwort-Archive: Verbände

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EMB-Bericht: Milchpreis bewegt sich in Richtung Kostendeckung

Die Differenz zwischen Produktionskosten und Milchpreis hat sich reduziert, was aber laut European Milk Board die Probleme der Milcherzeuger nicht löst.

Laut dem European Milk Board (EMB) haben sich die Produktionskosten der Milcherzeuger und der Milchpreis angenähert. Das EMB beruft sich dabei auf die vierteljährlich aktualisierte Kostenstudie des Büros für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL). Mit Stand April betrugen die Ausgaben 47,60 ct/kg, während der durchschnittliche Auszahlungspreis in der gleichen Zeit bei 47,20 ct/kg lag. 

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Verbrauchermonitor: Konsumenten sehen moderne Landwirtschaft positiver

Der Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft zeigt eine positive Entwicklung beim Image der Landwirte, aber nicht in allen Bereichen.

Das Image der modernen Landwirtschaft wird von Verbrauchern heute deutlich positiver bewertet als noch vor zwei Jahren. Das zeigt der Verbrauchermonitor Moderne Landwirtschaft des Forums Moderne Landwirtschaft (FML) in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey und der Universität Kiel. Vor allem Themen wie Tierwohl und Klimaschutz werden in Bezug auf die moderne Landwirtschaft deutlich positiver wahrgenommen. 

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Anzahl der Risse: Realistische Erfassung und Obergrenze für Wölfe gefordert

Vor dem Hintergrund der steigenden Wolfspopulation fordert der Hessische Bauernverband die genauere Erfassung von Rissen durch Wölfe und bessere Prävention.

Die stetig wachsende Wolfspopulation hat den Hessischen Bauernverband (HBV) dazu veranlasst, erneut Forderungen an die Politik zu stellen. Er sieht durch Wölfe die Weidetierhaltung und die Pflege der Kulturlandschaft in Gefahr und fordert deshalb eindeutige Anpassungen der rechtlichen Rahmenbedingungen.  

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mindestlohn
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Erhöhung des Mindestlohns: Verbände befürchten gravierende wirtschaftliche Folgen

Ab 1. Oktober soll der gesetzliche Mindestlohn auf 12 Euro erhöht werden. Der Bauernverband und die Arbeitgeberverbände kritisieren das Vorhaben der Bundesregierung.

Die Bundesregierung will den geltenden Mindestlohn zum 1. Oktober 2022 einmalig auf einen Bruttostundenlohn von 12 Euro erhöhen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) kritisieren nach der Bundestagsdebatte über den ersten Entwurf das Vorhaben. 

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ernährungsstudien
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Ernährungsstudien: Warum sie oft nicht miteinander vergleichbar sind

Der Lebensmittelverband Deutschland hat sich dem Thema Ernährungsstudien angenommen und erklärt, wie sie funktionieren.

Fast wöchentlich erscheinen neue Studien zu Ernährung und Lebensmitteln. Ernährungsstudien sind aber oft nicht unmittelbar vergleichbar. Darauf weist der Arbeitskreis Nahrungsergänzungsmittel (AK NEM) im Lebensmittelverband Deutschland hin. Er klärt in der ersten Ausgabe seines neuen Newsletters „FOKUS Wissenschaft“ auf, welche Studientypen es überhaupt gibt und welche Aussagen anhand ihrer Ergebnisse getroffen werden können.

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futterkosten
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Hohe Futterkosten: Verband schlägt Kostenzuschlag für Ferkelaufzüchter vor

Die VEZG sieht durch hohe Futterkosten die Ferkelaufzucht in Gefahr.

Die in der Schweinefleischerzeugung massiv gestiegenen Futterkosten belasten laut Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) besonders Ferkelaufzüchter. Betroffen seien vor allem Betriebe in so genannten arbeitsteiligen Systemen, in denen Ferkel von 8 bis 30 Kilogramm aufgezogen werden. In diesem Bereich sind die Kosten aufgrund der proteinreichen Futtermittel überproportional angestiegen. Die VEZG sieht beim momentanen Preisabstand zwischen der 8 Kilogramm- und 25 Kilogramm-Notierung vielfach keine Rentabilität.

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ersatzprodukte
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Fleisch und Milch: Die meisten Verbraucher lehnen Ersatzprodukte ab

Eine Umfrage bestätigt den Deutschen Bauernverband in seinen Forderungen nach klaren Bezeichnungen von Ersatzprodukten.

Laut einer Umfrage des Projektes Lebensmittelklarheit zur Kennzeichnungserwartung an vegane und vegetarische Ersatzprodukte lehnen diese die meisten Befragten ab. Nur 20 Prozent gaben an, Ersatzprodukte uneingeschränkt beziehungsweise viel zu verzehren. 98 Prozent essen mehr oder weniger tierische Produkte wie Milch und Käse, jeweils 83 Prozent Fleisch und Fisch.

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mecklenburg-vorpommern
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Mecklenburg-Vorpommern: Bauernverband fordert Überdenken vieler politischer Entscheidungen

Von Düngeverordnung bis Stallbau: Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern legte einen umfangreichen Forderungskatalog vor.

Vor dem Hintergrund ständig steigender Betriebskosten und Rohstoffpreise hat der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern einen Forderungskatalog vorgelegt. Dieser soll der Politik klar machen, dass durch die Situation die Ernährungssicherheit gefährdet ist. „Jedem Blühstreifen, jeder Stallmodernisierung, jeder Fruchtfolgen-Planung, jeder ökologischen Grünlandbewirtschaftung und jedem Lerchenfenster liegt eine betriebswirtschaftliche Analyse zu Grunde“, machte Bauernpräsident Detlef Kurreck auf dem diesjährigen Bauerntag deutlich. „Nur wirtschaftliche gesunde Betriebe haben das Potenzial, den von der Gesellschaft geforderten Wandel in der Landwirtschaft zu meistern.“

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Ukraine-Krieg: Geflügelwirtschaft bittet, kein Getreide für Biokraftstoff zu verwenden

Die deutschen Geflügelverbände fordern in einem Brief an Cem Özdemir und Barbara Otte-Kinast, dass Getreide nicht mehr für Biokraftstoff verwendet werden darf – aus Angst vor Futterknappheit.

Die deutsche Geflügelwirtschaft hat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges dazu aufgerufen, Getreide nicht länger für die Herstellung von Biokraftstoff zu verwenden. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). In einem Schreiben sämtlicher Branchenverbände an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und seine niedersächsische Amtskollegin Barbara Otte-Kinast (CDU) warnen die Verbandsvertreter vor einer Verknappung von Getreide auf den Weltmärkten.

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Forstwirtschaft: Verband verteidigt Holzheizungen

Während das Umweltbundesamt Holzheizungen bis 2030 abschaffen will, hebt der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband den geringen Feinstaub-Ausstoß hervor.

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) kritisiert das Vorhaben des Umweltbundesamtes (UBA), Holzheizungen aus Gründen der Luftreinhaltung zu verbieten. Das sei nicht nur mit Blick auf die Klimaschutzbemühungen des Bundes kontraproduktiv. Ein Verbot sei auch aus emissionstechnischer Sicht undifferenziert und werde dem Entwicklungsfortschritt moderner Pelletfeuerungen nicht gerecht, betont die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt-Menig. Sie weist darauf hin, dass Pelletheizungen und Pelletkaminöfen heute gerade einmal 0,3 Prozent an der bundesweiten Feinstaubbelastung ausmachen – nach Angaben des Umweltbundesamtes im Jahr 2020.

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