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Forschung: Methanverlust bei Rindern eindämmen

Obwohl die Emissionen von Rindern und anderen Wiederkäuern nur fünf Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen ausmachen, kann und sollte man diese reduzieren.

Rinder stehen in der Kritik, in hohem Maße an der Emission klimaschädlicher Gase beteiligt zu sein. Wie man die Methanverluste beim Rind über Fütterung und Zucht mindern könnte, darüber haben im März Wissenschaftler im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Ernährungspsychologie (GfE) gesprochen. Jetzt wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

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Projekt: Dünger aus Abwasser und Bioabfällen gewinnen

Ein interdisziplinäres Projekt soll den Kreislauf zwischen städtischen Konsumenten und Landwirten schließen: Stoffe aus Produkten kehren als Dünger auf die Äcker zurück.

Im Rahmen des Projektes RUN (Rural Urban Nutrient Partnership) mit Beteiligung der Universitäten Hohenheim und Stuttgart wollen Wissenschaftler Nährstoffpartnerschaften zwischen Stadt und Land etablieren und Stoff-Kreisläufe durch moderne Verwertungsverfahren schließen. Ziel ist, aus städtischem Abwasser und Bioabfällen Dünger zu gewinnen. Der landwirtschaftliche Kreislauf soll so geschlossen werden. Rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten und verbrauchen dort Lebensmittel, die auf dem Land erzeugt wurden. Auf diese Weise sind Produktionsketten entstanden, bei denen Nähr- und Wertstoffe von einem Ort zum anderen transportiert werden und schließlich zum größten Teil verloren gehen.

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Kirschessigfliege: So schützen Sie Ihre Obstkulturen

Das Julius Kühn-Institut zeigt in Lehrfilmen, wie man Obstplantagen effektiv vor der Kirschessigfliege schützt.

Die ursprünglich aus Südostasien stammende Kirschessigfliege hat sich in Europa ausgebreitet. Obwohl Sie hauptsächlich Süßkirschen befällt, ist sie auch ein Risiko für Weichobstarten wie Beeren, Pfirsiche oder Erdbeeren. Äpfel befällt sie nur, wenn die Schale schon geschädigt ist. Das Julius Kühn-Institut (JKI) hat nun Netze erprobt, die die Schädlinge abhalten.

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Regionales Superfood: Erste deutsche Chia-Sorte geschützt

Die Uni Hohenheim machte das Superfood Chia-Samen regional und sucht in Deutschland Saatzuchtfirmen.

Ob in Verbindung mit Fleisch, im Dessert oder im Smoothie: Chia gilt als Superfood mit zahlreichen Vitaminen, Ballaststoffen und einem hohen Protein-Anteil. Doch Liebhaber der Samen müssen bislang einen schlechten ökologischen Fußabdruck in Kauf nehmen. Denn Chia-Samen werden vorwiegend aus Südamerika importiert und haben somit lange Transportwege hinter sich, bis sie in den heimischen Supermarktregalen landen. Durch die hohe Nachfrage setzen die südamerikanischen Bauern auch eine hohe Menge Pestizide ein. Jetzt gibt es eine Sorte, die in Deutschland angebaut werden kann.

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Forscher empfehlen Gen-Schere für Ökolandbau

Forscher sehen die “Farm-to-Fork”-Strategie der EU in der jetzigen Form nicht nachhaltig genug. Gentechnik könnte helfen.

Vergangenes Jahr hat die EU-Kommission die sogenannte „Farm-to-Fork“-Strategie vorgelegt, die Teil des „European Green Deal“ ist. Ziel ist, die europäische Landwirtschaft und das Ernährungssystem nachhaltiger zu gestalten. Insbesondere soll der Anteil des ökologischen Landbaus an der Agrarwirtschaft innerhalb der EU bis 2030 auf 25 Prozent erhöht werden. Forscher, unter anderem der Universitäten Bayreuth und Göttingen, gehen aber in einer Studie davon aus, dass diese Steigerung keineswegs mehr Nachhaltigkeit bringt.

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Preis, Haltung, Rasse: Das erwarten Verbraucher von Rindfleisch

Welche Rolle spielen die Haltungsform, die Herkunft oder auch der Preis beim Kauf von Rindfleisch? Das haben Göttinger Forscher untersucht.

Was ist für Verbraucher beim Rindfleischkauf wichtig? Bio oder konventionell, Weidetierhaltung oder gar der Preis? Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat in einer Studie Präferenzen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Meat Science erschienen.

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Forscher der Universität Hohenheim inmitten von Miscanthus-Gras, aus dem zum Beispiel biobasierte Chemikalien hergestellt werden können. Foto: Universität Hohenheim/Wolfram Scheible

Industriepflanzen: Unrentable Agrarflächen nutzen

In einem EU-Projekt wird erforscht, wie unrentable landwirtschaftliche Flächen mit Industriepflanzen bewirtschaftet werden können.

Rund 65 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche wurden in Europa aufgegeben, weil dort der Anbau von Nahrungsmittelpflanzen nicht mehr rentabel war. Das ist eine Fläche etwas größer als Frankreich. Ungünstige Bedingungen wie niedrige Temperaturen, Trockenheit oder übermäßige Nässe machten die Bewirtschaftung für Landwirte uninteressant. Aber auch Bodenprobleme oder zu steile Hanglagen zählen zu den Gründen. Eine Alternative sehen Forscher im Anbau von Industriepflanzen.

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Sojabohnen: Deshalb sollten Landwirte über den Anbau nachdenken

Wissenschaftler untersuchten, ob der Anbau von Sojabohnen in Deutschland wirtschaftlich sein könnte.

In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland die Wirtschaftlichkeit der etablierten Blattfrüchte erheblich verschlechtert. Betroffen sind neben Kartoffeln vor allem Raps und Zuckerrüben. Der Grund: Wichtige Pflanzenschutzmittel sind nicht mehr verfügbar. Auch der Getreideanbau hat vermehrt mit Herbizidresistenzen zu kämpfen, so dass vielfältigere Fruchtfolgen von zunehmender Bedeutung sind. Vor diesem Hintergrund hat das Agrarökonomen-Netzwerk agri benchmark Cash Crop Perspektiven des Anbaus von Sojabohnen in Deutschland untersucht. Das Projekt wurde durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) finanziert.

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Investoren: Wem gehört der Boden?

Eine Studie des Thünen-Instituts zeigt auf, dass immer mehr Agrarflächen in die Hände von nichtlandwirtschaftlichen Investoren gelangen.

Das Thünen-Institut hat sich die Frage gestellt, wem eigentlich der Acker gehört. Die Studie mit der Antwort stellte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor: In Deutschland kaufen zunehmend nichtlandwirtschaftliche überregionale Investoren Agrarflächen. Im Rahmen von Fallbeispielen wurden Vorpommern-Rügen und Märkisch-Oderland untersucht. 

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Mehr Tierwohl: Wie viel mehr müssten Verbraucher für Milch bezahlen?

Kieler Forscher haben berechnet, wie viel mehr ein Liter Milch im Handel bei mehr Tierwohl kosten würde.

Wie viel mehr müssen die Verbraucher bei der Einhaltung höherer Tierwohlstandards für Milch bezahlen? Dieser Frage sind das ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel (ife Kiel) und die Fachhochschule (FH) Kiel nachgegangen. Die Ergebnisse sollen vor allem Produzenten helfen, die Kosten und langfristigen Folgen einer Umstellung auf Milch mit mehr Tierwohl abschätzen zu können.

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