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Überdüngung: Forscher sehen ein globales Problem

Ein internationales Forscherteam hat die globale Ungleichheit zwischen Stickstoffeinsatz und Ernteerträgen als Ursache für Überdüngung betrachtet.

Forscher vertreten in einer Studie die These, dass in vielen Ländern weniger Stickstoffdünger eingesetzt werden könnte, ohne dass Erträge wegbrechen. Ein internationales Forscherteam unter der Federführung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sieht für die Eindämmung der Überdüngung einzelne Länder in der Pflicht. Sie müssten laut der Wissenschaftler eine nationale und internationale Politik betreiben, die das globale Ernährungssystem auf höhere Erträge und eine viel geringere Umweltbelastung ausrichtet. Sie betrachteten dazu den globalen Zusammenhang zwischen Stickstoffverschmutzung und Ernteerträgen.

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Emissionen: Lachgas geht in Europa zurück

Während auf anderen Kontinenten die Lachgas-Emissionen steigen, gehen sie in Europa zurück.

Durch düngen gelangt Distickstoffmonoxid (N2O) – auch Lachgas genannt – in die Atmosphäre. Es ist neben CO2 und Methan das drittwichtigste durch menschliche Aktivitäten freigesetzte Treibhausgas. Durch die wachsende Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln könnten die Emissionen global künftig noch zunehmen. Das hat eine in der Zeitschrift Nature publizierte internationale Studie ergeben, an der unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt war. 

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Bio-Geflügel: Zulässiges Vitamin-Produkt entwickelt

Ein Forscherteam hat ein Vitamin B2-Produkt auf Hefebasis entwickelt, das auch für Bio-Geflügel zulässig ist.

Im Rahmen eines BÖLN-Projekts wurde ein neues Produkt für eine bedarfsgerechte Versorgung von Bio-Geflügel mit Riboflavin (Vitamin B2) entwickelt. Es basiert auf der Fermentation eines Hefestamms und entspricht damit den Vorgaben des ökologischen Landbaus. Das Ergänzungsmittel ist bereits zugelassen, biozertifiziert und kann als Suspension oder Trockenprodukt bezogen werden. An der Entwicklung waren das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Agrano GmbH beteiligt.

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