Eine Umfrage des Milchindustrie-Verbandes zeigt, wie die Gefahr von Stalleinbrüchen Tierhalter beschäftigt, wie viele schon betroffen waren und was das Bewusstsein mit Landwirten macht.
- Ergebnisse der Umfrage zu Stalleinbrüchen
- Technische Schutzmaßnahmen
- Allgefahren-Versicherung deckt Schäden durch Stalleinbrüche ab
Bislang gibt es kaum Zahlen zu Straftaten gegen Landwirte. Denn diese werden in den Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) nicht gesondert ausgewiesen. Eine aktuelle Umfrage des Milchindustrie-Verbandes (MIV) unter Milchviehhaltern zeigt nun: Stalleinbrüche sind ein großes Thema. Der MIV hat dazu 800 Betriebe in Deutschland befragt.
Bei vielen Tierhaltern schwebende Angst
Sechs von zehn befragten Landwirten sehen demnach das Problem als sehr relevant beziehungsweise relevant an. Mehr als die Hälfte der Befragten hat das Gefühl, dass mögliche Stalleinbrüche ihre psychische Gesundheit beeinträchtigen. Jeder 20. Tierhalter war bereits Opfer eines Einbruchs, 8 Prozent berichten von Sachbeschädigungen auf dem Betriebsgelände. „Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass etwas gegen verantwortungslose Stalleinbrüche getan werden muss“, erläutert MIV-Hauptgeschäftsführer Björn Börgermann. Ställe seien Schutzzonen für Tiere und Grundlage für das Einkommen der Tierhalter. Börgermann gibt zu bedenken, dass es nicht nur um materielle Schäden geht: „Wer sich – egal mit welcher Absicht – illegal Zugang verschafft, muss sich bewusst sein, dass er die Seuchengefahr erhöht, die Erkrankung von Tieren in Kauf nimmt und bei Familienbetrieben erhebliche Stressmomente auslöst.“ Positiv sieht er, dass die Milcherzeuger in der Mehrzahl (61 Prozent) weiterhin ihre Betriebe für angemeldete Besucher offenhalten wollen. In Zeiten von Fake News, Fake-Bildern und KI-Halluzinationen sei der Bezug zu echten Menschen und Tieren noch wichtiger geworden. „Diesen Bezug stellen nur die vielen Milcherzeuger her, die sich täglich um das Wohlergehen der Tiere kümmern“, so Börgermann. In diesem Zusammenhang macht der MIV-Geschäftsführer auch darauf aufmerksam, dass einem Großteil der Befragten ebenfalls die vielfach feindselige Stimmung in der Gesellschaft gegenüber Tierhaltern zu schaffen macht.
Schutzmaßnahmen gegen Stalleinbrüche
Die Umfrage ergab auch, dass viele Milchviehhalter den Schutz der Tiere und des Betriebes durch technische Hilfsmittel erhöhen. Knapp 40 Prozent haben ihren Betrieb bereits mit Videokameras und Bewegungsmeldern ausgestattet. Auch den Nutzen nächtlicher Beleuchtung des Geländes haben schon viele erkannt.
Finanziell auf der sicheren Seite mit der Allgefahren-Versicherung
Wenn auch technische Sicherheitsmaßnahmen nichts helfen und Kriminellen der Zutritt in den Betrieb gelingt, sind Tierhalter mit der Allgefahren-Versicherungder gvf VersicherungsMakler AG abgesichert. Sie deckt nicht nur Risiken durch Feuer, Wasser, Vandalismus oder Naturkatastrophen ab, sondern auch Schäden durch Einbrüche. Zu beachten: Auch wenn die Täter von der Polizei gefasst und strafrechtlichen Maßnahmen zugeführt werden, bleibt immer noch der Schaden, den sie gegenüber den Tätern privatrechtlich geltend machen müssten. Mit der entsprechenden Police sind sie auch finanziell abgesichert.
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