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Die zehnte Ausgabe des Ernährungsreports des Bundeslandwirtschaftsministeriums ermöglicht einen Überblick über Ernährungsgewohnheiten der vergangenen Dekade.

  • Ergebnisse des Ernährungsreports 2025
  • Bewusstsein für gesündere Ernährung
  • Link zum Ernährungsreport 2025

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) hat den Ernährungsreport 2025 vorgestellt. Befragungen von Verbrauchern zeigen, was den Menschen beim Essen wichtig ist, worauf sie beim Einkauf von Lebensmitteln achten und was auf den Tellern landet. Der Report wurde zum zehnten Mal erstellt. Dadurch ist auch ein Zehn-Jahres-Trend erkennbar.

Ernährungsreport zeigt regionales Bewusstsein

So hat sich beispielsweise das Preisbewusstsein verändert. 2015 achteten 58 Prozent der Befragten darauf, dass Lebensmittel preiswert sind. Dieser Wert sank kontinuierlich und lag 2020 bei 46 Prozent. Seitdem steigt er wieder und liegt heute mit 59 Prozent noch etwas höher als vor zehn Jahren. Regionale Produkte sind nach wie vor gefragt. 77 Prozent aller Befragten achten beim Einkauf darauf, dass Lebensmittel aus ihrer Region kommen. Über die Jahre hinweg ist aber das Hauptargument beim Einkauf von Lebensmitteln, dass das Essen schmecken muss. Das gaben beim Ernährungsreport 2025 98 Prozent der Befragten an.

Verbraucher achten verstärkt auf Zucker-, Salz- und Fettgehalt

Veränderungen gab es in den vergangenen Jahren beim Bewusstsein für weniger Zucker, Fette und Salz. So achten beim Kauf von verarbeiteten Lebensmitteln oder Fertigprodukten 64 Prozent immer oder meistens darauf, wie viel Zucker das Produkt enthält. 2019 waren es noch 58 Prozent. Auch der bewusste Kauf von salz- beziehungsweise fettreduzierten Produkten ist von 2020 bis 2025 gestiegen: Bei Salz von 17 auf 21 Prozent, bei Fetten von 48 auf 54 Prozent. 

Der Ernährungsreport „Deutschland, wie es isst“ wird seit 2015 vom BMLEH herausgegeben. Für die repräsentative Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt.
Den Ernährungsreport 2025 finden Sie auf der Internetseite des BMLEH.