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Foto: milesz/pixabay.com (Symbolbild)

ASP: Vandalismus erschwert Bekämpfung

Die Ausbreitung der ASP in Brandenburg und Sachsen bleibt dynamisch. Vandalen zerstören Schutzzäune.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus. Eine Schutzmaßnahme ist die Errichtung von Schutzzäunen. Doch immer wieder werden diese von Vandalen mutwillig zerstört. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verurteilt die Sachbeschädigung von Wildschutzzäunen: „Vandalismus an den Zäunen gefährdet in hohem Maße den Erfolg der Seuchenbekämpfung. Das ist erschreckend und kann weitreichende Konsequenzen haben. Weder ist das Zerstören dieser Schutzmaßnahmen eine Mutprobe noch ein Kavaliersdelikt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, müssen sich alle zwingend an die geltenden Vorschriften halten.“

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Illustration: Gerd Altmann/pixabay.com

Gesetze 2021: Diese Änderungen treten für Landwirte in Kraft

Einige Gesetze, die Landwirte betreffen, ändern sich in diesem Jahr.

In diesem Jahr müssen sich Landwirte mit einer Reihe von gesetzlichen Änderungen auseinandersetzen. Eine Auswahl der Gesetze finden Sie hier.

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Foto: Birgit Röhrs/pixabay.com (Symbolbild)

Geflügelpest: Bestände mussten getötet werden

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mussten nach dem Nachweis der Geflügelpest Bestände getötet werden.

Um die Jahreswende sind weitere Fälle der Geflügelpest aufgetreten. Am 29. Dezember hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Geflügelpesterreger in einer Gänsehaltung im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein bestätigt. In der betroffenen Haltung im Kreis Dithmarschen befinden sich rund 1.800 Gänse. Gemäß Geflügelpest-Verordnung mussten alle Tiere tierschutzgerecht getötet und fachgerecht entsorgt werden. Darüber hinaus wurde bei insgesamt 46 weiteren Wildvögeln das Geflügelpestvirus H5N8 nachgewiesen.

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Foto: Landvolk Niedersachsen

Landvolk-Präsident: „Gerichte werden Rote Gebiete stoppen“

Der niedersächsische Bauernpräsident Holger Hennies kritisiert die Kennzeichnung der Roten Gebiete, appelliert aber auch an die Landwirte.

Die sogenannten Roten Gebiete sollen mit Nitrat belastete Regionen kennzeichnen. Dort gelten für das Düngen erhebliche Einschränkungen. Der neue Präsident des Landvolkes Niedersachsen Holger Hennies geht davon aus, dass strengere Düngevorschriften durch Gerichte gestoppt werden.

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Foto: Marion Wellmann/pixabay.com (Symbolbild)

Kongress: Auch Naturschutz-Ideen junger Landwirte gefragt

Bereits zum vierten Mal findet der Kongress statt, bei dem Ideen für den Einklang von Naturschutz und Landwirtschaft gesammelt werden.

Unter dem Motto „Zusammen.wachsen – auf den Böden der Zukunft“ startet im März 2021 der „Jugendkongress Natur und Landwirtschaft 2021/2022“. Dazu laden das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein. Engagierte junge Menschen zwischen 16 und 27 sind aufgerufen, ihre Lösungsideen für Probleme im Spannungsfeld Landwirtschaft und Naturschutz umzusetzen. 80 haben die Möglichkeit, ihre Ideen auf dem Kongress zu präsentieren.

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Foto: Konstantin Kosolov/pixabay.com (Symbolbild)

Tierschutz: Ämter sollen Kadaver auf Verstöße untersuchen

Laut einem Medienbericht will das BMEL Kadaver auf Tierschutz-Verstöße untersuchen lassen.

Amtstierärzte sollen künftig in Tierkörperbeseitigungsanlagen Kadaver von Schweinen und Rindern auf mögliche Tierschutz-Verstöße hin untersuchen. Informationen der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) zufolge, sieht das ein Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) vor.

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Foto: BMF/Hendel

Steuer: Erleichterungen für Land- und Forstwirte

Der Bundesrat hat Änderungen bei der Steuer für Land- und Forstwirte verabschiedet.

Der Bundesrat hat das Jahressteuergesetz 2020 verabschiedet. Damit verbunden sind Erleichterungen bei der Steuer für Land- und Forstwirte. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner begrüßt die Änderungen zur Umsatzsteuer-Pauschalierung, § 24 UStG. Diese können weiterhin alle Betriebe bis zu einem Jahresumsatz von 600.000 Euro nutzen. Die Eingrenzung des Anwenderkreises ist ein wichtiger Schritt zu einer gütlichen Beilegung des von der EU-Kommission angestrengten Vertragsverletzungsverfahrens. Die Umsatzgrenze soll ab dem Jahr 2022 gelten, sodass sich die Steuerzahler auf notwendige Anpassungen einstellen können und Planungssicherheit haben.

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Christel Sagniez/pixabay.com (Symbolbild)

Wölfe: Alle an einem Tisch

Für kommendes Jahr ist ein Kompetenzzentrum “Weidetierhaltung und Wolf” geplant. Ein Bündnis hat ein Konzeptpapier zum Thema Wölfe veröffentlicht.

Wölfe breiten sich in Deutschland stetig aus. Kommendes Jahr soll bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein nationales Kompetenzzentrum “Weidetierhaltung und Wolf” eingerichtet werden. Ein bundesweites Bündnis mit elf Verbänden aus Nutztierhaltung, Jagd sowie Natur- und Tierschutz begrüßt das Vorhaben. Es sei dringend notwendig, die vielfältigen Erfahrungen mit Herdenschutz in den unterschiedlichen Wolfsregionen Deutschlands auf Bundesebene institutionell zusammenzuführen, heißt es aus dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ebenfalls Teil des Bündnisses ist.

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Foto: pixabay.com

Brandenburg: Überdurchschnittliche Kartoffelernte

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldet eine Kartoffelernte über dem langjährigen Mittel

In Brandenburg wurden 2020 auf rund 11.400 Hektar 388.700 Tonnen Kartoffeln geerntet. Das sind nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 59.300 Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Kartoffelbetriebe konnten 52.500 Tonnen mehr als das langjährige Mittel (2014 bis 2019) mehr einfahren. Mehr Kartoffeln wurden zuletzt 2014 geerntet.

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Foto: CLAAS KGaA mbh (Symbolbild)

Agrar-Nachwuchs: Wie schaffen junge Fachkräfte die Herausforderungen?

Das BZL geht der Frage nach, wie man junge Leute für die Agrarbranche begeistern und den Agrar-Nachwuchs auf die künftigen Herausforderungen vorbereiten kann.

Von angehenden Fach- und Führungskräften in der Agrarbranche werden sowohl produktionstechnische, ökonomische als auch kommunikative Fähigkeiten gefordert. Die gesellschaftlichen Anforderungen sind mehr geworden. Passen diese Aufgaben mit den Entwicklungen auf dem grünen Arbeitsmarkt und in der beruflichen Bildung zusammen? Wie groß ist der künftige Fachkräftebedarf in der Branche und wie gelingt es, Agrar-Nachwuchs und fachliche Qualität zu sichern? Diesen Fragen geht das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in der aktuellen Ausgabe von „B&B Agrar“ nach.

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