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Solidarische Landwirtschaft: BLZ informiert über Möglichkeiten

Wie Solidarische Landwirtschaft funktioniert und was bei einer Umstellung beachtet werden muss, erfahren Landwirte in einem Web-Seminar des BZL.

Immer mehr Landwirte setzen auf das Konzept „Solidarische Landwirtschaft“ (Solawi). Dabei wird nicht das einzelne Lebensmittel finanziert, sondern die Landwirtschaft als Ganzes. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) bietet gemeinsam mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft am 3. Februar 2022 von 18 bis 19:30 Uhr ein kostenfreies Web-Seminar für Einsteiger an.

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Foto: Kaufland

Höhere Preise für Lebensmittel: Das fordert der BUND

Nach Cem Özdemirs Forderung nach mehr Wertschätzung für Lebensmittel, erklärt das Ministerium dessen Aussagen. Der BUND sieht nicht nur die Verbraucher in der Pflicht.

Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) will gegen „Ramschpreise“ bei Lebensmitteln vorgehen. Sein Ziel ist, dass mehr Geld bei den Landwirten ankommt und so auch Tierwohl gefördert wird. Laut einem Spiegel-Bericht will Özdemir darüber hinaus prüfen, ob es möglich ist, den Verkauf zu einem Preis unter den Herstellungskosten zu untersagen. Gleichzeitig wehrt er sich gegen Kritik, der zufolge Fleisch so zum Luxusgut werden würde.

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schau ins feld
Foto: Wolfgang Stemme/pixabay.com (Symbolbild)

Verbraucherdialog: Aktion „Schau ins Feld!“ geht in die nächste Runde

Der IVA meldet eine Rekordteilnahme bei der Aktion „Schau ins Feld!“. Für kommende Saison ist die Anmeldung bereits möglich.

In diesem Jahr nahmen bundesweit mehr als 930 Landwirte an der Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ des Industrieverbandes Agrar (IVA) teil. In insgesamt etwa 1800 „Schau!-Fenstern“ (Nullparzellen) verzichteten die Teilnehmer auf jegliche Form des Pflanzenschutzes und machten die Auswirkungen auf die Erträge und Qualität ihrer Ernte deutlich. Gleichzeitig stellten sie Maßnahmen vor, mit denen sie die Artenvielfalt gezielt fördern. Ziel der Aktion ist, Verbraucher über Pflanzenschutz aufzuklären und mit ihnen darüber zu diskutieren.

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emergiepreise
Foto: Nottmpictures/pixabay.com (Symbolbild)

Energiepreise: So wirkt sich der Anstieg auf die Agrarwirtschaft aus

Die steigenden Energiepreise machen sich in der ganzen Lebensmittel-Wertschöpfungskette bemerkbar.

Die Energiepreise steigen stetig. Das trifft auch die Landwirtschaft und die verarbeitenden Betriebe. Der Bundesverband Agrarhandel und der Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse haben sich gemeinsam mit acht weiteren Verbänden an die Verhandler der Ampel-Koalition gewandt. Sie forderten die Politiker auf, im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen der Bezahlbarkeit von Energieversorgung eine hohe Priorität einzuräumen.

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brandenburg
Foto: BLE/Dominic Menzler (Symbolbild)

Brandenburg: Ökoaktionsplan vereint Landwirtschaft, Klima- und Naturschutz

Der Ökoaktionsplan wurde vom Agrarministerium Brandenburg initiiert und enthält Ziele und Maßnahmen für die nachhaltige Zukunft des Landes.

Das Land Brandenburg setzt den sogenannten Ökoaktionsplan um. Unter Federführung des Agrarministeriums haben im letzten halben Jahr rund 50 Akteure aus Landwirtschaftsbetrieben, der Verarbeitungs- und Vermarktungsbranche, aus Verbänden, wissenschaftlichen und Bildungseinrichtungen, Verwaltung und der Bürgerschaft Maßnahmen in vier Handlungsfeldern erarbeitet. Das Ziel ist laut Vogel, die Region Brandenburg/Berlin nachhaltig und ausreichend mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu versorgen und damit Betrieben auch neue Einkommensmöglichkeiten in regionalen Wertschöpfungsketten zu erschließen. „Damit wollen wir auch den Beitrag der Landwirtschaft zum Schutz von Klima, Umwelt und biologischer Vielfalt steigern und den regionalen Bio-Sektor entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärken.“

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landwirte
Foto: AbL

Landwirte starten Aktionen für Klimaschutz und faire Bedingungen

Im September sind Aktionen mehrerer landwirtschaftlicher Verbände geplant, um unter anderem auf die klimabedingte Situation der Landwirte aufmerksam zu machen.

Der Stopp des Klimawandels ist für Landwirte existenziell. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Bündnis Junge Landwirtschaft (BJL), das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft und die junge AbL (jAbL) starten eine bundesweite Klima-Schilder-Aktion. In über 250 Orten sind die Schilder auf Feldern, Weiden und an Hoftoren aufgestellt. Das Motto: “Alle fürs Klima, Klimaschutz global und hier, für Boden, Wasser, Mensch und Tier.”

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weidetierhaltung
Foto: Alexas_Fotos/pixabay.com (Symbolbild)

Bauern- und Naturschutzverbände einig: Weidetierhaltung muss gefördert werden

Vertreter aus Landwirtschaft und Naturschutz fordern eine Nachbesserung bei der nationalen Umsetzung der GAP. Unter anderem soll die Weidetierhaltung gestärkt werden.

Eine Allianz aus Verbänden der Landwirtschaft und des Naturschutzes aus Schleswig-Holstein forderte den Bundestag und die Landesregierung zur Nachbesserungen der Reform der EU-Agrarpolitik in Deutschland auf. Die Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollten demnach auch für mehr Tierwohl, Biodiversität, Wasserschutz, aber auch gezielt für die Weidetierhaltung eingesetzt werden. „Im April hat das Bundeskabinett einen Entwurf zur Umsetzung der GAP vorgelegt, in dem das Budget der sogenannten Ökoregelungen mit 25 Prozent noch zu niedrig ist“, sagt Berit Thomsen, Landesgeschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in Schleswig-Holstein. „Anfänglich sind mindestens 30 Prozent der Gelder der sogenannten Ersten Säule für Öko-Regelungen einzusetzen und der Anteil muss zudem stetig und deutlich steigen. Nur so kann ein für alle landwirtschaftlichen Betriebe planbarer Übergang beim Umbau der Agrarpolitik gelingen.“

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ackerbau
Foto: andreas160578/pixabay.com (Symbolbild)

Ackerbau: Freie Bauern legen eigene Strategie vor

Der Verband nennt unter anderem Vorteile für den heimischen Ackerbau durch den Importstopp für Soja.

Der Verband Freie Bauern – er vertritt bäuerliche Familienbetriebe – hat als Alternative zur Ackerbaustrategie der Bundesregierung Gegenvorschläge veröffentlicht. Zentraler Schlüssel für die Zukunft des heimischen Ackerbaus sei die wirksame Reduzierung der Einfuhr von Soja aus Übersee, wie Georg Straller von der Bundesvertretung der Freien Bauern erklärt: Wenn es nach dem Verband geht, sollen Sojaimporte in den nächsten zehn Jahren auf Null reduziert werden. „Dass angesichts brennender Regenwälder das Mercosur-Abkommen keinesfalls ratifiziert werden darf, ist inzwischen gesellschaftlicher Konsens.“ Darüber hinaus fordert der Verband den sofortigen Stopp aller Importe von gentechnisch verändertem Soja, das laut Straller bereits heute nicht den Qualitätsstandards des Verbandes entspricht.

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agrargipfel
Foto: Bernd Hartung/www.wir-haben-es-satt.de

Agrargipfel: Das fordern Landwirte und Verbände

Den EU-Agrargipfel in Koblenz begleiten Proteste von Landwirten, Umweltschützern und Imkern.

Am Sonntag demonstrierten in Koblenz Landwirte, Umweltaktivisten und Imker für eine Wende der europäischen Agrarpolitik. Anlass war der Auftakt des EU-Agrargipfels. Nach Angaben der Initiatoren beteiligten sich 1.200 Menschen, angeführt von 16 Traktoren. Zu dem friedlichen Protest haben unter anderem das Bündnis „Wir haben es satt!“, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) aufgerufen. Am Dienstag fanden die Proteste eine Fortsetzung.

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insektenschutz-gesetz
Foto: Albrecht Fietz/pixabay.com (Symbolbild)

Insektenschutz-Gesetz: Klöckner will zuerst mit Landwirten sprechen

Nach der Vorlage des Entwurfs für das Insektenschutz-Gesetz durch das Umweltministerium will Klöckner noch eine Gesprächsrunde einberufen.

Anfang August hat das Bundesumweltministerium einen Entwurf für das Insektenschutz-Gesetz vorgelegt. Unter anderem sollen streng geschützte Biotope neu definiert werden. Das soll künftig auch Streuobstwiesen betreffen. Desweiteren ist beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln ein Mindestabstand von 10 Metern zu Gewässern vorgesehen. 

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